Frauenquote Fünf Gründe dafür, fünf dagegen

Gewissensfragen, Abweichler und Fraktionszwang - wenn am Donnerstag der Bundestag über eine Frauenquote für Aufsichtsräte abstimmt, tobt der übliche Parteienstreit. Zeit, sich der eigentlichen Sache zuzuwenden: Was spricht für die Quote, was dagegen? Eine Übersicht.

Corbis


Mit Quote oder ohne? Seit Tagen rangelt die schwarz-gelbe Koalition um diese Frage. Parteiräson bei Union und FDP ist eigentlich, gegen die Vorlage zu stimmen, die immerhin von der Opposition kommt. Doch viele Frauen aus den beiden Fraktionen würden gerne den Plan der Sozialdemokraten unterstützen, und nicht den Unionsvorschlag, der das Thema auf die lange Bank schiebt.

Wie zerrissen die Parteien bei dem Thema sind, zeigt sich schon an der Führungsspitze. Bundeskanzlerin Angela Merkel will die Konservativen in der Partei nicht verschrecken und ist dagegen; ihre Arbeitsministerin Ursula von der Leyen ist als Befürworterin der Quote bekannt, will sich nun aber doch der Fraktionsdisziplin beugen.

Bei all dem Geschacher verliert man leicht das ursprüngliche Thema aus den Augen: Soll eine gesetzliche Quote dafür sorgen, dass in Aufsichtsräten von Unternehmen in Zukunft mehr Frauen mitreden? In der Fotostrecke werden die fünf gängigsten Argumente der Befürworter und der Gegner zusammengefasst.

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Frauenquote: Was spricht dafür, was dagegen?

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