Gehaltsrechner 2017 Das bleibt von Ihrem Bruttolohn netto übrig

Wie viel ist vom Gehalt noch da, wenn es auf dem Konto eintrifft? Unser Gehaltsrechner zeigt Ihnen, was Sie unterm Strich als Nettogehalt bekommen.

Brutto-Netto-Rechnung: Großes Geld für einen kleinen Angestellten
Corbis

Brutto-Netto-Rechnung: Großes Geld für einen kleinen Angestellten


Gleich morgen ist der Termin beim Chef. Noch einmal soll es ums Gehalt gehen, schonmal haben Sie sich vertrösten lassen. Aber Sie kennen jetzt seine Argumente, wissen in welche Richtung es gehen könnte. Konkrete Zahlen haben Sie auch schon aufgeschnappt - der Kollege aus der Buchhaltung hat verraten, wie hoch sein Lohnplus ausfällt.

Dann los, bereiten Sie sich vor: Würden 100 Euro mehr beim Bruttogehalt wirklich etwas bringen? Oder springen Sie dann über eine der berüchtigten Steuerschwellen - und haben durch höhere Abgaben am Ende weniger Geld auf dem Konto?

Starten Sie einfach unseren Gehaltsrechner und finden Sie es heraus.

Ein Angebot von Steuerfachanwalt Disqué

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Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Tabelle sowie des ermittelten Auswertungsergebnisses wird keine Gewährleistung übernommen.

Und so verwenden Sie den Gehaltsrechner: Den Bruttolohn können Sie pro Monat oder pro Jahr eintragen und das passende Kalenderjahr wählen. Dazu die Angaben zur Steuerklasse, zur Krankenkasse, zur Rentenversicherung, zu den Kindern - und schon spuckt der Computer den Nettolohn aus.

Wenn sie dann wissen, was Sie fordern wollen, helfen Ihnen vielleicht Niki Laudas Verhandlungstipps, das Geld tatsächlich zu bekommen.

Apropos Steuerklasse - wissen Sie, in welche Sie gehören? Unsere kurze Übersicht hilft Ihnen.

Die Lohnsteuerklasse I gilt für:

  • Ledige
  • Verwitwete ab dem übernächsten Jahr nach dem Tod des Partner
  • Geschiedene
  • Verheiratete oder in Partnerschaft lebende, die dauernd getrennt sind
  • Verheiratete oder in Partnerschaft lebende, deren Ehegatte oder eingetragener Lebenspartner in der Bundesrepublik nur beschränkt steuerpflichtig ist

Die Lohnsteuerklasse II gilt für:

  • Alleinerziehende, die die Voraussetzungen der Steuerklasse I erfüllen und die zusätzlich den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende bekommen

Die Lohnsteuerklasse III gilt für:

  • Verheiratete und eingetragene Lebenspartner, die nicht dauernd getrennt leben und nicht die Steuerklasse IV gewählt haben. Der ebenfalls berufstätige Ehepartner oder Lebenspartner erhält dann die Steuerklasse V. Wenn der andere Partner nicht berufstätig oder selbstständig ist, gilt für ihn ebenfalls die Lohnsteuerklasse III
  • Verwitwete bis zum Ende des auf den Tod des Ehegatten/Lebenspartners folgenden Kalenderjahres. Der verstorbene Ehegatte oder Lebenspartner muss zum Zeitpunkt seines Todes unbeschränkt einkommensteuerpflichtig gewesen sein. Die Ehegatten oder Lebenspartner dürfen bis zum Zeitpunkt des Todes nicht dauernd getrennt gelebt haben
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Die Lohnsteuerklasse IV gilt für:

  • Verheiratete oder in Partnerschaft lebende Arbeitnehmer, wenn beide Partner unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind und nicht dauernd getrennt leben. Wenn allerdings für einen Partner die Steuerklasse III gilt, fällt der andere nicht in Steuerklasse IV, sondern in Steuerklasse V. Ehegatten oder Lebenspartner, die beide berufstätig sind, können die Steuerklasse einmal im Jahr ändern lassen.

Die Steuerklasse V gilt für:

  • Steuerzahler, deren jeweils andere Ehegatten oder Lebenspartner in Steuerklasse III sind

Die Lohnsteuerklasse VI gilt für:

  • Arbeitnehmer, die in mehr als einem Arbeitsverhältnis stehen
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insgesamt 27 Beiträge
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Seite 1
Progressivist 16.12.2015
1. Totaler Quatsch
"Würden 100 Euro mehr beim Bruttogehalt wirklich etwas bringen? Oder springen Sie dann über eine der berüchtigten Steuerschwellen - und haben durch höhere Abgaben am Ende weniger Geld auf dem Konto?" So etwas gibt es nicht, jedenfalls nicht im deutschen Steuersystem! Dazu müsste der Grensteuersatz über 100% sein. Ich behaupte mal 35€ netto mehr bleiben bei 100€ brutto mehr in jedem Fall. Und jett bitte nicht mit Inflation und kalter Progression kommen. Damit hat das nämlich nichts zu tun.
weißbrot 16.12.2015
2.
"Würden 100 Euro mehr beim Bruttogehalt wirklich etwas bringen? Oder springen Sie dann über eine der berüchtigten Steuerschwellen - und haben durch höhere Abgaben am Ende weniger Geld auf dem Konto?" Da hat der Autor aber profunde Kenntnisse des deutschen Steuersystems...
Neugierig 16.12.2015
3. Gar kein Quatsch
Zum 1. Beitrag hier im Forum: Selbstverständlich können "100 Euro mehr beim Bruttogehalt" dazu führen "am Ende weniger Geld auf dem Konto" zu haben.
naleida 16.12.2015
4.
Zitat von NeugierigZum 1. Beitrag hier im Forum: Selbstverständlich können "100 Euro mehr beim Bruttogehalt" dazu führen "am Ende weniger Geld auf dem Konto" zu haben.
Und wie soll das Ihrer Meinung nach funktionieren?
picard95 16.12.2015
5. Pi * Daumen
Von jedem Euro den ich Brutto mehr bekomme, werden knapp 50% direkt abgezogen (Steuerklasse 1). Beim tollen Wachstumsbeschleunigungsgesetz kam es zu folgender absurden Situation: Ich bekam 75 Euro mehr Netto (SK1), mein Arbeitskollege (Sk3, zwei Kinder) bekam 8 Euro monatlich weniger. Er bekam wesentlich weniger Gehalt, aber wenn man sowas als Politiker beschliesst würde ich doch zusehen dass Familien stärker bevorzugt werden. Für mich lohnt es sich nicht mehr, "Karriere" zu machen. Was nützen knapp 4000 Euro Netto im Monat wenn man verheizt wird? Jetzt habe ich einen Job mit 2500 Netto ohne Verantwortung und Gruppenleitung und es ist viel angenehmer. Man kann die Sache nämlich auch umdrehen: 1000 Euro Brutto WENIGER sind pi * Daumen nur 500 Euro Netto weniger. Vorher: 7200 Euro Brutto = ca. 3904 Euro Netto in SK1 (2013) Jetzt: 4275 Euro Brutto = ca. 2500 Euro Netto in SK1 (2015) Jeweils mit 1,0 Kinderfreibetrag. Keine 24h Rufbereitschaft mehr, keine Überstunden bis zum Abwinken, (fast) keine Wochenendarbeit.
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