Gehaltsreport 2015 Was die Deutschen im nächsten Jahr verdienen

Große Lohnsprünge für alle sind 2015 kaum drin - aber so manche Berufsgruppe profitiert vom Fachkräftemangel. Sind Sie zufrieden mit Ihrem Einkommen? Nehmen Sie am großen Gehaltsreport teil und finden Sie heraus, ob Sie verdienen, was Sie verdienen!

Von

[M] Corbis; mm


Vielen Dank für Ihr Interesse!

Die Befragung für den Gehaltsreport 2015 ist beendet.
Die Ergebnisse finden Sie in der Ausgabe 6/2015 des manager magazins.
Die Konjunktur beginnt sich einzutrüben, auch bedingt durch die Ukraine-Krise und den IS-Terror. Gehaltssteigerungen wie in den vergangenen drei Jahren - in vielen Branchen zwischen 2,5 und 5 Prozent jährlich - dürften für die meisten Beschäftigten kaum möglich sein. "Die Bezüge werden sich zurückhaltender entwickeln", sagt Alexander von Preen, Vergütungsexperte bei Kienbaum. Die Personalberatung prognostiziert Steigerungen von rund drei Prozent. "Die Dynamik der Jahre bis 2014 lässt sich nicht fortschreiben", so von Preen. "Die Inflation ist gering, das senkt den Druck. Und die Unternehmen werden noch stärker auf ihre Wettbewerbsfähigkeit achten."

Zwar wird die deutsche Wirtschaft innerhalb des Euroraums 2015 wohl die deutlichsten Lohnsteigerungen verzeichnen - auch weil sie am stärksten gewachsen ist. Doch diese Position wollen die Unternehmen nicht durch üppige Lohnzuwächse gefährden und kompensieren das mit anderen Dingen, die das Arbeitsleben leichter machen: Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeiten, Sabbaticals. Ein anderer Trend wird 2015 noch deutlicher werden: "Der Kampf um Talente wird immer stärker über Einstiegsgehälter und Lohnsteigerungen ausgetragen", beobachtet Vergütungsexperte von Preen. Von ihrer guten Verhandlungsposition profitieren etwa Ingenieure, aber auch Ärzte oder hochspezialisierte Fachleute, etwa im Steuerwesen.

Je mehr sich aber Gehälter differenzieren, umso schwieriger fällt es, die eigene Entlohnung einzuordnen in den Kontext der Branche, des Unternehmens, der Kollegen. Denn über Geld spricht man nicht. Selbst beste Freunde werden schweigsam, wenn es um den monatlichen Lohnscheck geht.

Machen Sie mit bei der großen Gehaltsumfrage!

Der Gehaltsreport 2015 will Licht ins Dunkel bringen: Wie fair zahlen die Firmen? Wie haben sich die Gehälter in den vergangenen Jahren entwickelt? Für wen wird es 2015 noch signifikante Steigerungen geben? Und wo steht jeder Einzelne persönlich?

Der Gehaltsreport startet bereits zum vierten Mal - 2013 nahmen rund 110.000 Beschäftigte teil. Auch diesmal fließen die Angaben in eine breite empirische Erhebung ein, deren Ergebnisse im Juni-Heft des manager magazins veröffentlicht werden.

Der Report liefert Gehaltsdaten, die nach Branche, Berufserfahrung, hierarchischer Position oder Region aufgeschlüsselt sind. Auf Wunsch erhalten die Teilnehmer eine individuelle Analyse. So kann jeder, der möchte, seine Position im Gehältergefüge, in seinem Unternehmen oder seiner Peer Group einschätzen. Selbstverständlich streng vertraulich. Eine wichtige Argumentationshilfe für künftige, eigene Gehaltsverhandlungen.

Gehaltsreport 2015

Und so geht's:

  • Die Umfrage richtet sich an Berufstätige aller Branchen, Fachrichtungen und Positionen. Sie beantworten rund 40 Fragen zu Ihrer Gehaltsentwicklung, eventuellen Kürzungen und Perspektiven. Außerdem bitten wir Sie zu statistischen Zwecken um einige Angaben zur Person.
  • Alle Angaben sind streng vertraulich und werden nicht an Dritte weitergegeben. Persönliche Daten (Name, E-Mail-Adresse) werden SSL-verschlüsselt und streng getrennt von den Antworten auf die Gehälterfragen erfasst. Auch die Redaktion des manager magazins und die Mitarbeiter von XING können keine Verbindung herstellen.
  • Nach Abschluss der Aktion senden wir Ihnen auf Wunsch eine individuelle Auswertung als PDF zu, der Sie Ihre persönliche Position im Gehaltsgefüge entnehmen können und die Ihnen als Benchmark innerhalb Ihrer Branche oder Ihres Aufgabenfeldes dienen kann. Diese E-Mail wird automatisiert erstellt, Ihre Daten bleiben vertraulich. Auch die Mitarbeiter von manager magazin und XING haben keine Einsicht in diese E-Mails.

Unter den Teilnehmern werden fünf XING-Premiummitgliedschaften für ein Jahr sowie 10 Jahresabos des manager magazins verlost.

Der Gehaltsreport ist eine Aktion von manager magazin und XING.

Vielen Dank für Ihr Interesse!

Die Befragung für den Gehaltsreport 2015 ist beendet.
Die Ergebnisse finden Sie in der Ausgabe 6/2015 des manager magazins.

Melden Sie sich bei Fragen per E-Mail an: gehaltsreport@manager-magazin.de
Antworten auf häufige Fragen finden Sie auch in den FAQ.

Auf KarriereSPIEGEL, dem gemeinsamen Portal von SPIEGEL ONLINE und manager magazin, finden Sie zahlreiche Artikel, die sich dem Thema Gehalt aus unterschiedlichen Perspektiven nähern. Darunter Interviews mit Experten, Tipps für Gehaltsverhandlungen oder wissenschaftliche Analysen zur Psychologie des Geldes.

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insgesamt 39 Beiträge
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Seite 1
diddihimself 01.12.2014
1. Verdienen?
Wir sollten uns vieleicht endlich mal von dem Wort "Verdienen" lösen und stattdessen ein neutrales Wort wie "Erhalten" verwenden. Diese zugleich moralische Wertung ist völlig unangemessen, zumal es genug Leute gibt, die eigentlich wenig verdienen aber viel erhalten und umgekehrt.
kdshp 01.12.2014
2.
1. Dezember 2014 Bei künftigen Erhöhungen der Pkw-Maut werden auch deutsche Autofahrer belastet. Das geht aus dem Gesetzentwurf zur Kfz-Steuer hervor, den Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zur Abstimmung an die anderen Ministerien verschickt hat. Wörtlich heißt es darin: "Künftige Änderungen der Infrastrukturabgabe erfolgen losgelöst von der Kraftfahrzeugsteuer." Das bedeutet: Es bleibt zwar dabei, dass die deutschen Autofahrer zum Start der Pkw-Maut über die Kfz-Steuer entlastet werden. Sollte die Maut aber eines Tages teurer werden, müssten sie das mitbezahlen. http://www.sueddeutsche.de/auto/gesetzentwurf-pkw-maut-kann-auch-deutsche-treffen-1.2245877
GibtsJaNet 01.12.2014
3.
faktisch bekommen die Großkopferten für Ihre "Leistung" viel zu viel, während die kleinen, normalsterblichen Schaffer dieses "zuviel" erwirtschaften müssen und dadurch viel zu wenig bekommen. Von "Verdienen", wollen wir erst gar nicht reden. DAS nämlich ist ein Thema, welches schon in den meisten Arbeitsverträgen als verboten gilt! Mit guten Grund für die Wirtschaft! Wenn WIR nämlich über unser Einkommen reden würden, würde sehr schnell offenbar, was hier alles schiefläuft. Also Schnauze halten und den Wirtschaft weiter beim Abzocken zusehen.
angelprofi87 01.12.2014
4.
Es gibt keinen Fachkräftemangel das ist eine lüge der Politik und Wirtschaft Um das Lohnniveau in Deutschland weiter zu drücken !
arakiel 01.12.2014
5.
Zitat von GibtsJaNetfaktisch bekommen die Großkopferten für Ihre "Leistung" viel zu viel, während die kleinen, normalsterblichen Schaffer dieses "zuviel" erwirtschaften müssen und dadurch viel zu wenig bekommen. Von "Verdienen", wollen wir erst gar nicht reden. DAS nämlich ist ein Thema, welches schon in den meisten Arbeitsverträgen als verboten gilt! Mit guten Grund für die Wirtschaft! Wenn WIR nämlich über unser Einkommen reden würden, würde sehr schnell offenbar, was hier alles schiefläuft. Also Schnauze halten und den Wirtschaft weiter beim Abzocken zusehen.
Das es verboten ist über sein Gehalt zu reden, wird vom Arbeitgeber gerne suggeriert, ist aber nicht wirklich korrekt. http://www.zeit.de/karriere/beruf/2014-03/arbeitsrecht-ueber-gehalt-reden
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