Gehaltsverhandlungen Ey Chef, ich will mehr Geld!

In Gehaltsverhandlungen kann man viele Fehler machen. Drei Experten sagen, wie es richtig geht: Mit welchen Argumenten punkten Angestellte? Und was sollte ein Chef im Gehaltsgespräch beachten? Eines ist sicher: Der Satz aus der Überschrift gehört nicht in die Trickkiste...

Von Marike Frick


Corbis

Lieber mit einem schlechten Ergebnis aus dem Gehaltsgespräch, als diese Tortur noch eine Minute länger ertragen - schon der Gedanke an Gehaltsverhandlungen ist vielen Menschen so unangenehm, dass sie Fluchtreflexe entwickeln. Dabei wird oft vergessen: Viele Chefs fühlen sich dabei ebenso unsicher wie die Mitarbeiter, die die Hand aufhalten.

Dabei können auf beiden Seiten des Schreibtischs ein paar Grundregeln die Situation entschärfen. Meist haben sie damit zu tun, die Bedürfnisse des Gegenübers in dieser Situation zu verstehen.

KarriereSPIEGEL hat drei Experten auf diesem Gebiet gebeten, das Wichtigste zusammenzutragen, getrennt nach Hilfen für Mitarbeiter und Ratschlägen für Chefs.



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insgesamt 28 Beiträge
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README.TXT 01.04.2011
1. Ist ganz einfach
Dezent den Scheff wissen lassen dass man im Sinn hat zur Konkurenz zu wechseln. Wenn man wirklich gebraucht wird wird er alles versuchen einen zu halten, was mit höherem Gehalt üblich ist. Ansonsten: Tschüss! Funktioniert nat. nur wenn man 'wichtig' ist, was für 99% der Angestellten nicht der Fall ist und somit solche Gehaltsverhandlungstippsartikel für die Tonne. Liest halt jeder gerne weil er glaubt dort zu erfahren wie er mehr Geld rausholen kann. Nur sind wie gesagt 99% der Angestellten vom Chef erpressbar und nicht umgekehrt. Also schminkt euch die Illusionen ab jetzt knallhart mit eurem Chef über euer kümmeriches Gehalt zu verhandeln.
wolfi7777 01.04.2011
2. Ein alter Witz, aber immer aktuell ...
Kommt jemand zum Chef und sagt: Chef, ich denke mein Gehalt entspricht nicht ganz meinen Leistungen. Antwortet der Chef: Das denke ich auch, aber ich weiß, Sie haben eine Frau und Kinder - und die sollen doch nicht hungern ...
sappelkopp 01.04.2011
3. Super...
...und wer nach diesen Tipps auf Granit beißt - ich habe das durch - auch andere Chefs haben schöne Jobs. Nur Mut!
Achim 01.04.2011
4. Aha
Und welche Tipps hätten die Herrschaften für Supermarktkassiererinnen, Bandarbeiter, Akkordlöhner, Putzkräfte, Krankenschwestern und so weiter, also für die wahren Leistungsträger?
thomas_schmidtt 01.04.2011
5. Ich weiß was besseres...
Einfach den Hintern ein paar Monate vorher zusammenkneifen und sich parallel bewerben. In diesen Gesprächen kann man in entspannter Atmosphäre seinen Marktwert erfahren und diesen dann dem aktuellen Arbeitgeber mitteilen. Dieses Vorgehen ist die einzige Sprache die unsere gewinnoptimierenden Herren verstehen und sie hallt sogar in der Dunkelheit des Novembers in ihre Öhrchen hinein. :-) (Letzte Gehaltserhöhung waren bei mir satte 28,6%)
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