IQ-Test Sind Sie ein Superhirn?

Unternehmen rösten Bewerber gern durch klassische Intelligenztests - mit Zahlenreihen, Sprachaufgaben, vertrackten Bilderrätseln. Sind Sie ein Schlaumeier? Dann beweisen Sie's: im IQ-Test des Hochbegabten-Vereins Mensa.

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Für Eilige: Direkt zum IQ-Test

Erlaubt die schiere Intelligenz wirklich Rückschlüsse auf den beruflichen Erfolg? Viele Personaler haben damit gute Erfahrungen gesammelt und setzen auf IQ-Tests in Auswahlverfahren, oft auch als Teil eines Assessment Center. Bewerber scheuen Intelligenz- und Persönlichkeitsprüfungen eher - zu ungewiss scheint ihnen, was auf sie zukommt und wie sie dabei abschneiden werden.

Der Hildesheimer Forscher Nils Benit sieht eine große prognostische Eignung von Intelligenztests, "weil sie die kognitiven Fähigkeiten einer Person ausloten und von diesen die Leistung im Job abhängt". Der Doktorand hat selbst den "Anakonda"-Test mit berufsnahen Aufgaben entwickelt. In Unternehmen verbreitet sind aber klassische IQ-Tests, bei denen Bewerber zum Beispiel Zahlenreihen komplettieren, vagabundierende Wortpaare entdecken, Textaufgaben und Bilderrätsel lösen.

IQ 130 - das ist die Hürde bei Mensa. Mit einem Intelligenzquotienten von 130 gehört man zu den schlauesten zwei Prozent der Deutschen. Wer Mitglied des Hochbegabten-Clubs werden möchte, muss ziemlich viele harte Nüsse knacken: 108 Fragen umfasst der komplette Mensa-Test und dauert eineinhalb Stunden. Auf logisches Denken kommt es ebenso an wie auf räumliches Vorstellungsvermögen.

Sind Sie dafür clever genug? Probieren Sie es einfach mal aus - in einem Test mit Aufgaben, wie sie in klassischen Intelligenztests üblich sind. Eine IQ-Prüfung nach wissenschaftlichen Standards ist es nicht ganz, dazu müsste es strenge Anti-Schummel-Aufseher und strikte Zeitvorgaben geben. Und mit 40 möglichen Punkten fällt der Test auch schlanker aus als der Original-Mensa-Test, erlaubt aber eine "solide Einschätzung, ob man die 130er-Grenze schaffen kann", so ein Mensa-Sprecher. Als Bonus verleiht SPIEGEL ONLINE den besten Teilnehmern (mit über 33 Punkten) die Ehrenurkunde "The Brain" - da hat man was eigenes, wenn die Kinder aus dem Haus sind.

Also letzte Lockerungsübungen, die Uhr für die Zeitvorgaben bereitstellen, holen Sie sich vielleicht noch ein Tässchen Tee, Klein- und Großhirn schön scharf machen...

... und ab dafür: Hinein ins IQ-Trainingslager

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