Wellington sucht Techies Neuseeland spendiert Informatikern Inforeise

Die Stadt Wellington sucht Verstärkung für ihre IT-Firmen - und will 100 IT-Experten einen Trip nach Neuseeland spendieren. Einzige Bedingung: Sie müssen ein Jobinterview über sich ergehen lassen.

Wellington, Neuseeland
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Wellington, Neuseeland


Wer einen neuen Job sucht, tut das meist auf eigene Faust, in den Städten, in denen er oder sie gern leben würde. In Neuseeland läuft es gerade andersherum: Eine Stadt sucht Leute, die bereit sind, für dort ansässige Firmen zu arbeiten.

Es geht um die neuseeländische Hauptstadt Wellington. Sie mausert sich gerade zur "Technologie- und Innovationshauptstadt des Südpazifiks", zumindest stellt sie sich offiziell gern so dar. Und weil die Technologiebranche dafür Verstärkung braucht, will die Stadt 100 IT-begeisterten Bewerbern aus aller Welt einen viertägigen Kurztrip spendieren, inklusive Flug und Unterkunft. Gesucht werden unter anderem: Analysten, Softwareentwickler, Netzwerkarchitekten und Systemingenieure.

Vor Ort sollen sich die Teilnehmer bei lokalen Firmen zu Bewerbungsgesprächen einfinden - und fürs Leben und Arbeiten in Wellington begeistert werden.

"Wir brauchen Leute, aber nicht irgendwelche", sagt Bürgermeister Justin Lester im Video für die Aktion. "Wir wollen die Besten." Hinter der Kampagne stehen die regionale Entwicklungsagentur WREDA, die Einwanderungsbehörde und das Jobportal Workhere New Zealand.

Der Trip ist für den 8. bis 11. Mai geplant, die Bewerbungsfrist endet am 20. März. Wer mitmachen will, muss online ein Profil erstellen. Mitarbeiter von Workhere New Zealand treffen eine Vorauswahl, die Arbeitgeber einsehen können. Diese seien aber auch ermutigt, ihre eigene Vorauswahl zu treffen und Personen, die sie gern interviewen würden, für die Reise vorzuschlagen, heißt es auf der Webseite.

Je mehr Interviewanfragen, desto besser stehen die Chancen auf ein Flugticket nach Wellington. Die Kosten dafür holt sich die Stadt mindestens teilweise zurück: Wer nach dem Kurztrip einen der Kandidaten einstellt, muss eine "Marketing-Erfolgsgebühr" zahlen.

lov

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