Jobdoppel Die Hebamme und die Sterbebegleiterin

Beide begannen als Krankenschwestern, dann trennten sich die Berufswege. Im Kreißsaal hilft Katharina Schulz Kindern auf die Welt. Im Hospiz hat Ramona Bruhn schon mehr als tausend sterbende Menschen begleitet. Hier erzählen sie von ihren besonderen Jobs - am Anfang und am Ende des Lebens.

Protokolle:


Ramona Bruhn (links), Katharina Schulz

Ramona Bruhn (links), Katharina Schulz

In Deutschland gibt es rund 24.000 Berufe, hat die Bundesagentur für Arbeit gezählt. Zu manchen gehört ein Arbeitsplatz in luftiger Höhe - oder tief unter der Erde. Einige schwitzen bei der Arbeit, andere frieren. Manche Menschen haben täglich mit guten Nachrichten zu tun, andere mit schlechten. Im KarriereSPIEGEL-Jobdoppel berichten Menschen mit gegensätzlichen Jobs, wie sie ihr Geld verdienen - und was sie an ihrem Beruf fasziniert.

Ramona Bruhn und Katharina Schulz haben beide die Ausbildung zur Krankenschwester absolviert - und dann ganz unterschiedliche Wege eingeschlagen. Schulz, 27, ergatterte einen der begehrten Plätze an Deutschlands größter Hebammenschule und will sich später selbständig machen - trotz schlechter Verdienstaussichten. Bruhn, 31, studierte Palliativpflege und arbeitet jetzt in einem Hospiz in Hamburg. Täglich hat sie mit sterbenden Menschen zu tun, mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen.

Manchmal verwischen sich in ihren Berufen die Grenzen zwischen Leben und Tod, etwa wenn ein Kind bei der Geburt stirbt oder eine junge Frau beim Rolling Stones-Konzert vor lauter Glück vergisst, dass sie schwer krank ist. Wie sie zu ihrem Berufswunsch kamen, und warum sie nicht tauschen möchten, erzählen Ramona Bruhn und Katharina Schulz hier.



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