Headhunter für Top-Manager Chef, ich lass mich kaufen

Ein Manager will die Firma wechseln - sein Chef ihn nicht ziehen lassen. Er lockt mit Geld, Aktien, Beförderung. Ein Traum für Angestellte, aber der Horror für Headhunter wie Jörg Kasten. Wie geht er mit solchen Fällen um?

Mit einem Koffer voller Geld: Der Kollege bleibt, fürs erste
Corbis

Mit einem Koffer voller Geld: Der Kollege bleibt, fürs erste

Ein Interview von Silvia Dahlkamp


Zur Person
  • Privat
    Jörg Kasten (Jahrgang 1960) ist Diplom-Psychologe und arbeitet seit über 20 Jahren als Headhunter. Er ist Aufsichtsratsvorsitzender der Boyden World Corporation. Die Personalberatung hat 65 Büros in 40 Ländern, vermittelt Top-Manager in Konzerne und große Unternehmen.
KarriereSPIEGEL: Als Headhunter pirschen Sie sich schon seit 20 Jahren an Top-Leute von Unternehmensberatungen heran. Doch offenbar ist die Jagd nicht mehr so leicht wie früher: Sie beklagen, dass Ihnen Arbeitgeber immer häufiger die Beute wieder abluchsen - durch ein Bleibeangebot.

Kasten: Das Bild von der Jagd ist überzogen. Ich erlege niemanden, sondern suche passende Kandidaten für meine Mandanten. Man trifft sich, klopft Interessen ab, vielleicht passt es. Was aber stimmt: Ein Wort zählt heute nicht mehr viel. Wenn vor fünf Jahren ein Kandidat einen Vertrag unterschrieb, konnte man sich darauf verlassen. Heute springen bis zu 20 Prozent wieder ab - weil ihr Chef sie im Kündigungsgespräch umdreht.

KarriereSPIEGEL: Darüber können Sie sich als Headhunter doch nicht ernsthaft wundern. Wie sieht denn ein Showdown mit dem bisherigen Arbeitgeber aus - fällt der auf die Knie und bietet ganz schmutzig Geld?

Kasten: Er öffnet das Füllhorn: Beförderung oder Gehaltserhöhung mit einem Sack Mitarbeiteraktien obendrauf. Je höher die Position, umso größer das Orchester, das aufgefahren wird: Es gibt Gespräche mit dem Chef, dann mit dem Chef vom Chef, schließlich wird der Mitarbeiter erster Klasse in die USA geflogen zum Oberboss. Alle bearbeiten ihn: Um Gottes Willen, Sie dürfen nicht gehen, was können wir tun, damit Sie bleiben?

KarriereSPIEGEL: Herrlich, man wird getätschelt und hofiert - da kann man doch gar nicht widerstehen.

Kasten: Täuschen Sie sich nicht. Auch wenn alle ganz freundlich tun, spätestens bei der nächsten Restrukturierung geht es dem Verführten nicht mehr so gut. Wer muss dann gehen? Natürlich der Illoyale, der schon auf dem Absprung war, sogar den Arbeitgeber erpresst hat. Mit einer Kündigung ist es wie beim Fremdgehen in einer Ehe: Da ist das Vertrauen weg.

KarriereSPIEGEL : Hier geht's ja ums Geschäft, nicht um Privates. Und ein attraktives Angebot zunächst zu prüfen, seinen Marktwert zu testen, mit einem potenziellen Arbeitgeber intensiv zu sprechen - ist das für einen Manager nicht völlig legitim?

Kasten: Aber dabei bitte ehrlich bleiben. Ein Kandidat hat ein halbes Jahr mit einer internationalen Chemiefirma verhandelt: den Chef getroffen, den Vorstand, noch einen Bonus on top ausgehandelt und schließlich den Vertrag unterschrieben. Doch in der Kündigungszeit hat ihn sein bisheriger Chef eingelullt - und für 20 Prozent mehr Gehalt ist er geblieben.

KarriereSPIEGEL: Jetzt klingen Sie wie ein schlechter Verlierer. Dieses Tauziehen ist doch Ihr Business. Muss ein Headhunter es nicht akzeptieren, wenn eine Führungskraft am Ende absagt?

Kasten: Dieser Manager hat ein halbes Jahr lang überlegt. Seine Absage kam zwei Tage vor Arbeitsbeginn - viel zu spät, ein Affront. Das war's dann aber auch mit seiner Karriere außerhalb des Konzerns: In der Branche ist er für immer und ewig verbrannt.

KarriereSPIEGEL: Gehaltsverhandlungen sind doch vertraulich. Wieso spricht sich das in der ganzen Branche herum, werden da etwa gezielt Informationen gestreut?

Kasten: Das wäre ja Rache. Und Rache ist nicht professionell. Aber viele Stellen, die wir besetzen, sind hoch dotiert. Meist gibt es in ganz Europa nur 30 bis 40 Leute, auf die das Jobprofil passt. Ein überschaubarer Kreis, da sickern solche Dinge durch.

KarriereSPIEGEL: Das sagen Sie doch nur, um Kandidaten abzuschrecken, damit sie keinen Rückzieher machen.

Kasten: Ich kenne keinen, der später nicht die Quittung bekommen hätte. Es denkt doch niemand über einen Wechsel nach, der sich zu 100 Prozent wohlfühlt und beste Entwicklungschancen hat. Und die Vorbehalte verschwinden ja nicht, nur weil der Vorgesetzte einem plötzlich auf die Schulter klopft. Außerdem: Wenn man sich in Versuchung führen lässt, zeugt das nicht unbedingt von Entscheidungsstärke.

KarriereSPIEGEL: Verlangt nicht gerade das Pokern besondere Courage?

Kasten: Nein. Man sollte vorher wissen, was man will. Natürlich sollte eine Kündigung keine Abrechnung sein: Ich habe so lange auf die Gehaltserhöhung gewartet, Sie haben mich bei Beförderungen immer wieder übergangen... Das wäre vielleicht ehrlich, aber nicht klug. Eine professionelle Kündigung sollte politisch korrekt sein: Es war eine schöne Zeit, aber jetzt bietet sich mir eine neue Herausforderung, die ich nicht ausschlagen kann. Wohin die Reise geht, das sagt man in der Regel nicht. Außer beim Wechsel auf die Kundenseite der Firma - weil der bisherige Arbeitgeber ein Interesse daran haben könnte und auf Aufträge spekuliert.

KarriereSPIEGEL: Was war in Ihrer Headhunter-Praxis die höchste Prämie, die eine Firma gezahlt hat, um einen Mitarbeiter zu halten?

Kasten: Die lag im hohen sechsstelligen Bereich. Der Mann war ein erfahrener Manager, seit 15 Jahren in der Firma, hatte sich von unten nach oben gearbeitet - bis zum Direktor. Nach dem Kündigungsgespräch rief er mich an und sagte: Mensch, das war ganz komisch, so emotional.

KarriereSPIEGEL: Und bei Ihnen schrillten sofort die Alarmglocken?

Kasten: Natürlich, so fängt das Gezerre meist an. Also frage ich: Was hat man Ihnen geboten? Dann wird es auf der anderen Seite erst einmal still. Ich spiele den Coach: Sie dürfen keine Skrupel haben, überlegen Sie sich das lieber genau. Fahren Sie übers Wochenende weg, sprechen Sie darüber vielleicht mit Ihrer Frau, wägen Sie alle Vor- und Nachteile ab.

KarriereSPIEGEL: Ist er trotzdem umgekippt?

Kasten: Er hat ganz schön geschwächelt. Kein Wunder. So lange in derselben Firma. Und dann die sichere Position verlassen, ins Risiko gehen. Klar, da fällt der Abschied schwer. Aber am Ende war er ein absoluter Profi, hat sich nicht kaufen lassen und alles durchgezogen.

KarriereSPIEGEL: Oder die neue Firma hat schlicht mehr geboten als die alte.

Kasten: Ich glaube nicht. Es gab im alten Unternehmen viele strukturelle Probleme. Mitarbeiter, die zu 100 Prozent glücklich sind, geben mir schon beim ersten Anruf einen Korb. Doch das ist selten, zum Glück - aus Sicht des Headhunters.

Headhunter: Die Top Ten der Kopfjäger in Deutschland

Egon Zehnder
Der Marktführer unter den in Deutschland vertretenen Headhuntern hat seinen Hauptsitz in der Schweizer Wirtschafts- und Finanzmetropole Zürich. Harvard-Absolvent Egon P.S. Zehnder hatte beim US-Branchenpionier Spencer Stuart das Headhunter-Handwerk gelernt und gründete 1964 seine Firma. Heute steuert der Inder Rajeev Vasudeva Zehnders Geschäfte von Neu-Delhi aus. Eigentümer sind die Partner des Unternehmens. Zehnder beschäftigt mehr als 400 Consultants und unterhält 69 Büros in 41 Ländern. Weltweiter Umsatz: rund 517 Millionen Euro. In Deutschland ist Egon Zehnder mit sechs Büros und 50 Beratern präsent. Umsatz: 83,1 Millionen Euro.

Kienbaum Executive Consultants
Das Unternehmen mit Hauptsitz in Gummersbach bei Köln war einmal eine klassische Managementberatung und betrieb Personalberatung nur nebenher. Bekannt machten Kienbaum großformatige Stellenanzeigen, die jahrzehntelang in Wochenendausgaben überregionaler Tageszeitungen erschienen. Kienbaum ist heute breit aufgestellt, mit Büros in zahlreichen Ländern, Schwerpunkt: Human Resources. Das Angebot umfasst vor allem Executive Search, Outplacements, Vergütungsberatung, Managementdiagnostik, Kommunikationsberatung. Nach Schätzung des Branchenportals ConsultingStar erzielte Kienbaum mit Executive Search 2014 in Deutschland rund 30 Millionen Euro Honorarumsatz.

Spencer Stuart
Branchenpionier Spencer "Spence" Stuart war Headhunter in der Abteilung Executive Search von Booz Allen Hamilton (jener US-Beratungsfirma, für die auch Whistleblower Edward Snowden tätig war). 1956 machte sich Spencer Stuart selbstständig und arbeitete von Beginn an grenzüberschreitend. Sein erster Auftrag führte ihn nach Südamerika, und er war auch einer der ersten Consultants, der sein Geschäft nach Europa ausdehnte. Heute unterhält das Unternehmen 56 Stützpunkte in 30 Ländern rund um den Globus. In Deutschland ist Spencer Stuart seit einem halben Jahrhundert aktiv; 18 Berater erreichten laut ConsultingStar-Schätzung 2014 einen Umsatz von etwa 23 Millionen Euro.

Korn Ferry
Gegründet wurde das Unternehmen 1968 in Los Angeles. International gilt es heute als Nummer 1 der Branche und ist – anders als die weltweite Nummer 2 Egon Zehnder – ein börsennotiertes Unternehmen mit einem breiten Dienstleistungsangebot: Executive Search, Board Services, Leadership & Talent Consulting, Recruitment Process Outsourcing. Niederlassungen in Deutschland sind Frankfurt am Main, Düsseldorf und Hamburg. Mit 20 Beratern erzielte Korn Ferry 2014 in Deutschland laut ConsultingStar etwa 22 Millionen Euro Umsatz.

Russell Reynolds Associates
Das 1969 gegründete Unternehmen gehört zu den Big Five der Headhunting-Branche. Firmengründer Russell Reynolds hat Topmanager für viele bekannte US-Unternehmen gesucht, in den USA etwa für den Versicherer Aetna und den Computerkonzern Hewlett-Packard. Russell Reynolds arbeitete aber auch für bekannte Organisationen wie die National Football League. In Deutschland holte das Unternehmen sich 2014 zum Beispiel den Auftrag zur Suche eines Geschäftsführers für das insolvente Windkraft-Unternehmen Prokon. 350 Consultants, 44 Büros in Amerika, Europa, Afrika und im Raum Asien/ Pazifik; der Deutschland-Umsatz liegt laut ConsultingStar bei rund 20 Millionen Euro.

Odgers Berndtson
Die netzwerkartig strukturierte Organisation gehört seit mehr als 40 Jahren zu den führenden internationalen Headhunting-Firmen und beschäftigt weltweit rund 600 Mitarbeiter an 52 Standorten in 29 Ländern. Der deutsche Teil wurde 1971 in Frankfurt am Main gegründet. Wer im Handelsregister nachsieht, entdeckt eine Holding namens Poseidon Marktforschungs- und Service GmbH, die jeweils wiederum 100 Prozent der Gesellschafteranteile an der Odgers Berndtson Unternehmensberatung GmbH und an der 2-Steps-A-Head Consulting GmbH hält. Eigentümer sind die 20 Partner der Firma. Mit rund 100 Mitarbeitern erzielte Odgers Berndtson in Deutschland laut ConsultingStar etwa 17 Millionen Euro Umsatz.

Mercuri Urval
Durch organisches Wachstum hat sich Mercuri Urval, 1967 in Schweden gegründet, zu einem führenden Beratungsunternehmen mit heute mehr als 700 Mitarbeitern in über 25 Ländern auf fünf Kontinenten entwickelt. Es gilt unter Branchenkennern als weltweit führend in der Managementdiagnostik und Potenzialanalyse. In Deutschland unterhalten die Schweden sechs Büros. 62 Beraterinnen und Berater erzielten nach Firmenangaben 2014 einen Deutschland-Umsatz von 15,9 Millionen Euro.

Rochus Mummert Executive Consultants
Das Beratungshaus, vor gut 40 Jahren von dem ehemaligen Industriemanager Rochus Mummert gegründet, hat ähnlich wie Kienbaum über mehrere Jahrzehnte Personal fast ausschließlich über Stellenanzeigen in Printmedien gesucht. Kunden sind vor allem Familienunternehmen und Mittelständler. In den letzten Jahren wandelte Rochus Mummert sich hin zu einem Anbieter von Executive Search, hat seinen Sitz in München und unterhält drei weitere Büros in Deutschland. Mit über 20 Beratern erzielte das Unternehmen laut eigenen Angaben einen Umsatz von rund 13 Millionen Euro.

Heidrick & Struggles
1953 gehörten Gardner Heidrick und John Struggles zu den ersten, die auf die Idee kamen, ein Geschäft mit der systematischen Suche und telefonischen Direktansprache von Führungskräften aufzuziehen. Die beiden ehemaligen Unternehmensberater waren Pioniere: Mit ihrem in Chicago (US-Bundestaat Illinois) ansässigen Unternehmen legten sie sozusagen den Grundstein für das Search Business. Die Aktien der Firma werden heute an der US-Technologiebörse Nasdaq notiert. Weltweit unterhält Heidrick & Struggles über 50 Büros mit 1600 Mitarbeitern. In Deutschland läuft das Geschäft wieder etwas besser als in den vergangenen Jahren, als zahlreiche umsatzstarke Berater abgesprungen waren. ConsultingStar schätzt den Umsatz der deutschen Heidrick-Truppe auf 11,5 Millionen Euro.

Amrop/ Delta Management Consultants
Die Delta Management Consultants GmbH hat ihren Hauptsitz in Düsseldorf. Das 1983 gegründete Unternehmen befindet sich im Eigentum seiner geschäftsführenden Gesellschafter. Diese Consultants schwören auf eine spezielle Unternehmenskultur und legen besonderen Wert auf Disziplin, Termintreue, Präzision. Delta ist Teil der weltweit operierenden Amrop Hever Group, kurz Amrop. Die Mitglieder dieses Zusammenschlusses sind zwar wirtschaftlich völlig eigenständig, jedoch ist die Gruppe mehr als nur ein locker geknüpftes Netzwerk von Beratungsfirmen. Der Deutschland-Umsatz beläuft sich laut Schätzung von ConsultingStar auf 11 Millionen Euro.

Wie die Top-Ten-Liste entstand
Das Branchenportal ConsultingStar beobachtet seit vielen Jahren das Geschäft der Headhunter, nimmt regelmäßig rund 50 Beratungsfirmen unter die Lupe und wertet insbesondere die Geschäftsberichte aus. Schriftliche Auskünfte und Gespräche mit den Geschäftsführern ergänzen das Bild.
Manche Firmen geben keine Auskunft über ihre Geschäftszahlen, trotz der gesetzlichen Verpflichtung, ihre Jahresabschlüsse beim Bundesanzeiger-Verlag einzureichen. Sie zahlen stattdessen lieber Bußgelder. Bei diesen Unternehmen schätzt ConsultingStar die Umsatzzahlen, anhand folgender Faktoren: Zahl und Erfahrung der Berater; Branchenentwicklung; Auskünfte von Informanten.
Bei ConsultingStar können Beratungsunternehmen auch Profile erstellen, kostenlos oder gegen Bezahlung; bezahlte Profile werden von der Suchmaschine bevorzugt angezeigt. Daneben bietet das Portal beispielsweise die Erstellung von Broschüren, PR- oder Internetberatung an. Keines der in diesem Beitrag genannten Unternehmen gehört zu den Kunden von ConsultingStar.

insgesamt 36 Beiträge
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Seite 1
herrdainersinne 15.07.2015
1. Ich finde das nur Konsequent......
Wenn MENSCHEN ohnehin nur als "humane Resource" angesegen werden, in einer Welt, in der profit ALLES bedeutet, in der an Mitarbeiter abgegebene Zusicherungen mitunter Zerfallszeiten von Kopfsalat haben, unter diesen Umständen haben unterneehmeen die loyalität ihrer mitarbeiter überhaupt nicht mehr VERDIENT ! --- Den Sie selbst feuern, pardon, "umstrukturieren" doch gnadenlos wenn es sich nur lohnt. Nein, der Mitarbeiter sollte, besonders wenn er in solch einem "modernen" Unternehmen arbeitet, für sich herausschlagen, was immer geht. Tut er das nicht, geht er sogar noch das Risiko ein als zu gutmütig zu gelten...... Letztlich bekommen die Firmen was sie verdienen - die Krokodilstränen eines Abwerbers lassen mich da gänzlich kalt.
steffen.ganzmann 15.07.2015
2. Ooops!
Und ich hab' bisher Briefe von Headhuntern immer gleich in der grosse, runde Ablage unter den Schreibtisch abgelegt. Und nun bin ich für immer "verbrannt" ... ;-)
bernd.stromberg 15.07.2015
3. Wetten, dass...
gleich die ersten Postings mit folgenden Aussagen hier erscheinen: -Manager können und machen doch sowieso nichts -Manager sind sowieso total überbezahlt -Kann man für "Headhunter" nicht gefälligst einen deutschen Begriff wählen?! -Dieser Artikel ist doch reine Werbung für -Der Author hat mal wieder schlecht recherchiert, weil
daktaris 15.07.2015
4. Ach Gott, als ob das was bringt
Ein MA, der sich schon soweit von seinem aktuellen AG verabschiedet hat und bei seinem Chef sitzt, um diesen seine Kündigung beizubringen, hat mehrere Gründe, warum er den aktuellen AG verlassen möchte. Geld spielt eine Rolle, Unzufriedenheit u.a. auch. Mit Geld kann man niemanden dauerhaft ködern. Geld bzw. Statussymbole motivieren für ein paar Monate, danach ist der Effekt verpufft. Extrinsische Motivationen halten nie lange an. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, lasst sie ziehen. Wenn ein MA kündigen will, soll er machen. Niemand ist unersetzlich. Für jeden gibt es einen guten Ersatz.
info121 15.07.2015
5. Keine Rache?
Soso Informationen sickern also einfach durch aber mit Rache hat das natürlich gaaaar nichts zu tun.... Einfach nur widerlich dieses Geschäftsgebaren da muss man sich dann auch nicht wundern, wenn Headhunter einen schlechten Ruf genießen.
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