Traumberuf Kutterkapitän Logbuch eines Hilfsmatrosen

Lokführer, Tierärztin, Bestimmer - Kinder träumen von den tollsten Berufen der Welt. SPIEGEL-JOB-Autor Markus Flohr wollte Kutterkapitän werden. Und ging als Hilfsmatrose an Bord, für drei Tage. Krabbenfischen auf der Nordsee. Hohe Wellen, Eiseskälte. Stehen lernen.

Gulliver Theis/ SPIEGEL JOB

Wir rauchen. Wir rauchen am Abend, am Morgen, im Hafen und auf See. Wir rauchen die ganze Zeit. Auf der Brücke hängt Nebel, der die Sicht versperrt. Da ist kein Dreck auf der Scheibe, da geht kein Sturm übers Wattenmeer. Da hängt eine Nebelwand aus Nikotin. Wir rauchen so viel, dass selbst Helmut Schmidt sich beschweren würde. Rauchen wir nicht auf der Brücke, sitzen wir unter Deck und trinken Kaffee. Dabei rauchen wir.

Ich bin ein paar Tage Hilfsmatrose auf einem Krabbenkutter, der "Cap Arkona" aus Büsum. Mein Kapitän heißt Jan Voss, 41, er entstammt einer Fischerdynastie. Er hat eine Glatze, trägt einen goldenen Ohrring, eine goldene Kette und einen schwarzen Kapuzenpulli. Er lacht laut und oft, wie ein Pirat auf Kaperfahrt. Sein Neffe hat bei ihm als Decksmann angeheuert: Andreas Thaden, 24, groß, breit, blaue Augen, tiefe Küstenstimme. Am Mittwoch gegen Mittag haben wir abgelegt. Kurs 287 Grad, West-Nordwest, raus aufs Meer.

Als ich klein war und lustige Träume hatte, die bunt waren wie Bilder in einem Kinderbuch, wollte ich Fischer sein und zur See fahren: wie Jim Knopf, wie Sindbad, wie Störtebeker, wie Petrus und Paulus, wie Pippi Langstrumpfs Papa.

Käpt'n Jan, Decksmann Andreas und ich stehen auf der Brücke der "Cap Arkona", sie fährt raus in Richtung Elbmündung. In den ersten zwei Stunden zeige ich noch auf jedes Schiff, das vorbeizieht, auf jede Boje und die Wellen, die langsam höher schlagen, auf die vielen Bildschirme vor uns, das Radar, den Seekartencomputer, all die Knöpfe und Hebel. Die beiden Fischer schweigen und rauchen. Sie schauen kaum raus aufs Meer, sie schauen selten auf die Elektronik, sie schauen lieber auf ihr Satellitenfernsehen. Eine Dokumentation läuft da, es geht um den Libanon. Der Autopilot hält Kurs.

"Eine Frau? An Bord? Nein. Geht nicht. Gibt's nicht"

Mein bester Freund ist jetzt die Bordwand, sie stützt mich, denn hier schaukelt es wie auf der Kirmes. Der Horizont schnappt hoch und fällt nieder wie eine kaputte Jalousie, der Wellengang zieht mir die Beine weg, Gehen funktioniert nicht. Stehen auch nicht. Ich hänge da wie eine groteske Skulptur, wir reden wenig und warten viel. Hin und wieder kommt ein Funkspruch, oder es piept etwas, oder man muss sich eine neue Zigarette anzünden.

Nach zwei Stunden frage ich: Du, Jan, was müsste ich eigentlich lernen, um Fischer zu werden? "Stehen", sagt er. "Rauchen klappt ja schon." Was ich nicht wusste, als ich klein war und mich als Kutterkapitän träumte: Wer Fischer werden will, muss zuerst eine Ausbildung zum Fischwirt machen, die dauert drei Jahre, dann zum Fischwirtschaftsmeister, noch ein Jahr, und wer sein eigenes Schiff steuern möchte, als Kapitän, der braucht ein Patent.

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Dafür geht man entweder zur Seefahrtsschule, oder man studiert Nautik und muss 24 Monate zur See fahren, und zwar netto. Eine Sprechfunkausbildung gehört ebenso dazu, körperliche Fitness und gute Gesundheit. So viel zur Theorie. Tatsächlich wird Fischer, wer Sohn eines Fischers ist, oder mindestens Neffe, jedenfalls männlich und von der Küste. Zwei von drei deutschen Fischern kommen aus einer Fischerfamilie. Wer nicht als Kind oder Jugendlicher schon auf dem Schiff steht und den Seegang in die Beine bekommt, der wird es schwer haben.

Es gibt kaum einen Beruf in Europa, mit Ausnahme des katholischen Priesters, der so beharrlich männlich geblieben ist wie dieser. Ich frage Käpt'n Jan nach seinen Gesellen und Lehrlingen aus den vergangenen Jahren. Seine Antwort: ein Schnauben. Getaugt hätten die fast alle nichts, sagt er, außer Andreas.

War mal eine Frau dabei? "Eine Frau? An Bord? Nein. Geht nicht. Gibt's nicht." Wir müssen weiter raus in die Fanggründe vor Helgoland, denn erst im Sommer kann man auch nahe der Küste fischen. Die "Cap Arkona" springt über kalte, schäumende Wellen, mit Stärke fünf bläst der Wind sie durch die Deutsche Bucht.

Langsam versinkt die Sonne. Andreas zieht das Ölzeug über, eine Latzhose und eine Jacke aus dickem Gummi, blau und gelb. Er klettert an Deck und zerrt an Seilen, er wirft Netze über die Reling. Käpt'n Jan bleibt auf der Brücke und ruft seinem Decksmann hin und wieder etwas zu - Kommandos, die aus einem oder zwei Wörtern bestehen. Das ist wohl Deutsch, aber ich verstehe nichts.

Auf dem Schirm lauter kleine Namen, die sich bewegen

Ich klettere aufs Deck, stelle mich neben Andreas und will irgendetwas tun. Das Gleichgewicht halte ich mittlerweile, trotz des Seegangs, doch an Arbeiten ist nicht zu denken. Brauche meine Hände zum Festhalten. Ich sehe mich um: Kästen und Bottiche aus Stahl, merkwürdige Apparate, die Töne von sich geben, einer dampft wie ein Geysir. Andreas spritzt mit einem Schlauch die Planken ab, ein Sturzbach rauscht mir um die Füße; ich bleibe stehen. Beim nächsten Decksspaziergang werde ich Gummistiefel anziehen.

Dicke, ölige Ketten halten die Spitzen der Netze neben dem Kutter hoch, Ausleger schwingen steuerbords und backbords über die Reling, das Schiff neigt sich bedenklich. Die Maschen tauchen ein, sie gleiten hinunter, 40 Meter tief ins dunkle Wasser. Hinter den Netzen verschwimmt das Meer in Tönen aus Grau und Schwarz. Ein paar Lichter blinken.

Wir halten Kurs auf einer geraden, imaginären Linie, drei Stunden lang. Andreas verzieht sich in die Koje. Jan bleibt auf der Brücke, der Fernseher läuft, jetzt kommt Fußball, Champions League, ohne Ton. Er zeigt mir auf dem Seekartenschirm, wo wir sind: 54 Grad, sechs Minuten Nord, und sieben Grad, 44 Minuten Ost. Ich sehe lauter kleine Namen, die sich bewegen, Schiffe sind das, befreundete und nicht so befreundete Kollegen: "Thor", "Doggerbank", "Aquarius" sowie "Pieter" und "Gideon", zwei Holländer.

Jan spricht über Funk mit Robert, dem Kapitän der "Thor". In den ersten Sekunden des Gesprächs tauschen sie Tipps aus, wo man gut fangen kann, danach nicht mehr, dann wird geschnackt, sonst schnappt die Tipps noch jemand auf, der das nicht soll. Man sieht die Konkurrenz nicht gleich, die See ringsum wirkt einsam, aber wenn jemand eine gute Stelle gefunden hat, sagt Jan, dann kommen sie plötzlich alle an, wie eine Schule junger Haie.

Aus SPIEGEL JOB 1/2013
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Gegen 2 Uhr nachts muss Andreas abermals aufs Deck, den Fang holen. Mit einem Blubbern kommt das Netz hoch aus der Tiefe des schäumenden Wassers, es klatscht aufs Schiff. Mit zwei Griffen löst Andreas die Knoten, in einem grauen Wasserfall flutschen Krabben in den Trog, dann in runde, orangefarbene Plastikkörbe. Gleich werden wir sie kochen.

Unter einem dickbauchigen Bottich brennt Feuer. Andreas kippt die Körbe aus, rührt durch mit einem übergroßen Kochlöffel aus Metall. Die Krabben treiben im siedenden Wasser, tot und rot.

Nach einer langen Nacht ist der letzte Fang verstaut

Die See wird rauer. Andreas gleicht sie mit seinen Knien aus, mit seinem Gang, mit seinem Gewicht, mit seinen Muskeln oder seiner Erfahrung; ich weiß nur, dass ich das, was er kann, noch nicht kann. Andreas deutet auf das Stahldampfbad und die Körbe, durch den Nebel ruft er: "Das - da rein! Beide Körbe!" Ich hinke wie Long John Silver auf den Kocher zu, halte mich an meinem Krabbenkorb fest, schwer ist er, ich gleite ab, knicke ein, muss mit dem Knie nachstützen, ich hänge da auf halb acht, und das Schiff klatscht gegen eine Welle, ich verliere bald das Gleichgewicht und die Orientierung.

Aber die Krabben müssen da rein, ins kochende Wasser, und ich muss stehen bleiben, sonst falle ich in die Nordsee, mit Korb und Krabben - also spanne ich die Arme und gieße alles aus. Mit einem Ruck. Kochendes Salzwasser schwappt mir entgegen, es ergießt sich über Hand und Oberschenkel, es beißt grässlich, aber ich lasse mir nichts anmerken, sondern rühre die Krabben um, bis Andreas da ist und mich ablöst.

Ich stolpere unter Deck, auf die Toilette. Hand unters Wasser. Meine Finger brennen, als stünde die Haut in Flammen. Ich sinke in die Koje und schlafe ein. Zwei-, dreimal in der Nacht wache ich auf, weil Andreas sich schlafen legt, und dann Jan, und dann wieder Andreas. Sie wechseln sich ab, die ganze Nacht, bis morgens um acht der letzte Fang im Kühlraum verstaut ist.

Als ich aus der Koje krabbele, machen wir gerade fest auf Helgoland. Ein Fischer nach dem anderen läuft in den Hafen ein, all die Namen, die ich in der Nacht auf dem Bildschirm gesehen habe: Hier liegt die "Thor", dort hinten "Pieter", daneben "Gideon".

Am Nachmittag sitzen wir bei Kapitän Chris aus Den Oever in den Niederlanden auf der Brücke seines Kutters "Gideon", es gibt Kaffee und Zigaretten. Die Fischer vertreiben sich mit Klönschnack die Zeit, sie klagen über den schlechten Preis für Krabben, über immer neue Regeln aus Brüssel.

Mein Kapitän Jan hat sich seine neue "Cap Arkona" vor sechs Jahren gekauft. Der alte Kutter war 2007 vor Sylt untergegangen, Andreas und er konnten sich im Beiboot retten. Der neue hat mehr als eine Million Euro gekostet. Wenn es einigermaßen läuft, ist er in zehn Jahren abbezahlt. Eher später.

"Scheiß Sonne", motzt der Käpt'n

Es dämmert bereits, als Jan den Motor anwirft. Der Diesel beginnt zu brummen und zu rattern, über uns bläst der Schornstein dicken schwarzen Rauch in den Hochseehimmel. Wir stehen auf der Brücke. Wir rauchen. Es geht wieder los.

In dieser Nacht halte ich mich fern von der kochenden Salzlake, helfe ein wenig beim Sortieren und klettere hinunter in den Laderaum, in dem ein Eisblock, groß wie ein Auto, die Krabben kühlt, bis sie im Hafen verladen werden. Meine Finger sind durchzogen von blutroten Rissen, die Haut ist aufgesprungen und zerfurcht, ich bin übermüdet, habe Muskelkater im ganzen Körper und Raucherhusten. Ich bin kaum zwei Tage auf dem Kutter und beginne mich bereits in meine Einzelteile aufzulösen - Jan und Andreas verbringen hier acht von zwölf Monaten im Jahr.

Morgens um sieben drehen wir bei, Richtung Osten, zurück nach Büsum. Zuerst ist die Sonne nur ein kleiner, roter Schimmer. Dann färbt sie die Wolken rot und violett. Schließlich dringen ihre Strahlen durch zu uns, gelb und weiß und warm.

"Scheiß Sonne", motzt Jan und muss blinzeln. Er bläst Rauch Richtung Osten.

Im Hafen. Andreas hievt die Kiste auf den Kai und steckt den Kopf aus der Luke. Er zuckt mit den Schultern. Das war's, kein guter "Hol", kein guter Fang. Die Krabben verschwinden in einem Lkw. Der Zwischenhändler bringt die Tiere nach Polen, dort werden sie gepult, dann kommen sie zurück, und ein Restaurant serviert sie, oder eine Fabrik verarbeitet sie zu Salat. Käpt'n Jan sitzt auf seinem Sessel, schiebt sich das Goldkettchen übers Schlüsselbein und tippt Zahlen in den Taschenrechner. Kaum Gewinn.

Na ja, sagt er. Kommt alles wieder. Abwarten. Erst mal eine rauchen.

Zum Abschied gibt mir Andreas eine Handvoll Krabben. Er zeigt mir, wie man pult: einkerben, aufknacken, Schale weg. Die erste Krabbe schmeckt nach Nikotin und Blut, das an meiner Hand klebt. Ich pule eine zweite: Salz und Nordsee. Ich blicke aufs Wasser, auf die "Cap Arkona". Schiff ahoi, danke für Krabben und Kaffee, Hilfsmatrose Flohr geht jetzt von Bord.

Auf dem Kai sehe ich noch einmal den Kuttern nach. Fischer, das ist ein Traum, aber kein Beruf, denke ich.

Ich will seufzen, doch ich muss husten.

  • Gero Hecker
    Markus Flohr (Jahrgang 1980) ist viel unterwegs, zuletzt auf Lesereise für sein Buch "Wo samstags immer Sonntag ist". Gerade schreibt er ein neues, in dem auch ein Schiff vorkommt. Und Kreuzberg und die Spree.

insgesamt 13 Beiträge
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Seite 1
pixelfitter 29.10.2013
1. Als ob ich dabei gewesen wär' . . .
sehr gut beobachtet. Kurz und eindrucksvoll. Weiss aus eigenem Erleben - oft geht es noch härter zu
chrismuc2011 29.10.2013
2. sehr gut geschrieben
finde ich den Bericht. Wie pittelfitter schon schrieb, als sei man dabei gewesen. Gute, lebendige Sprache. Bin ja nur eine süddeutsche 'Landratte mit Segelerfahrung, aber beidrehen war das wohl nicht, sondern sie haben den Kurs geändert. Oder liege ich da falsch?
Stabhalter 29.10.2013
3. als südeutsche Landratte
Zitat von sysopGulliver Theis/ SPIEGEL JOBLokführer, Tierärztin, Bestimmer - Kinder träumen von den tollsten Berufen der Welt. SPIEGEL-JOB-Autor Markus Flohr wollte Kutterkapitän werden. Und ging als Hilfsmatrose an Bord, für drei Tage. Krabbenfischen auf der Nordsee. Hohe Wellen, Eiseskälte. Stehen lernen. http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/kapitaen-als-traumberuf-logbuch-eines-hilfsmatrosen-a-925472.html
habe ich während meiner 6maligen Urlaubszeit an der Nordsee die Möglichkeit gehabt,beim Sohn des Vermieters als Hilfskrabbenfischer mitzufahren,dass es kein Zuckerlecken ist wusste ich,aber mein schönstes Erlebnis war,als ende der 70 er Jahren der damalige grösste US Flugzeugträger nach Wilhemshafen fuhr,während wir auf Schollenfang waren,und wie immer kein Foto dabei,das ärgert mich noch heute.
CobCom 29.10.2013
4.
Gute Schreibe, ein toller Bericht!
to5824bo 29.10.2013
5. Große Klasse
Zitat von chrismuc2011finde ich den Bericht. Wie pittelfitter schon schrieb, als sei man dabei gewesen. Gute, lebendige Sprache. Bin ja nur eine süddeutsche 'Landratte mit Segelerfahrung, aber beidrehen war das wohl nicht, sondern sie haben den Kurs geändert. Oder liege ich da falsch?
Ne, da dürften Sie richtig liegen (beigedreht wird bei Sturm). Genau wie mit dem Lob, das Sie dem Autor zollen. Dem schließe ich mich an. Marcus Flohr kann wunderbar schreiben und tut es auch. Allein der erste Abschnitt über "Wir rauchen" ist ein "Gedicht". Wer sich auch nur ein bisschen für Israel interessiert, sollte unbedingt auch sein herrliches Buch "Wo samstags immer Sonntag ist" zur Hand nehmen. Große Klasse und herzlichen Dank für diesen maritimen Artikel! PS: Zum Thema "Frauen als Fischerinnen" gibt es das schöne autobiographische Buch von Linda Greenlaw, einer Schwertfischkapitänin. http://www.amazon.de/hungrige-Meer-Abenteuer-Kapitänin-Schwertfischfängers/dp/3612266608/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1383084876&sr=8-1&keywords=linda+greenlaw Greenlaw spielt auch in "Der Sturm" von Sebastian Junger und der gleichnamigen Verfilmung von Wolfgang Petersen eine wichtige Rolle. Empfehlung für alle, die noch ein bisschen mehr Seeluft (und Fischgeruch) schnuppern wollen!
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