Mit dem Rad zur Arbeit Sind Sie der Kurzatmige oder der Korrekte?

Autofahrer, Lieferanten, Fußgänger, Baustellen - Radler haben mit vielen Hindernissen zu kämpfen. Dabei macht eine Spezies im Berufsverkehr ebenso viele Probleme: andere Radler. Eine Typologie.

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Spätestens seit das Thermometer morgens wieder mehr als fünf Grad plus anzeigt, steigen Tausende Pendler aufs Rad. "Von 38 Millionen täglichen Wegen zur Arbeit werden etwa zehn Prozent mit dem Rad zurückgelegt", sagte eine Sprecherin des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs ADFC.

Allemal besser als mit dem Auto im Stau zu stehen. Aber auch das Radlerleben bringt Ärger mit sich: Volle Radwege, wild geparkte Autos, Baustellen und Fußgänger, die mit der Nase über dem Smartphone die Straße überqueren. Oder, häufig als größter Störfaktor: andere Radler.

Oft stoßen hier inkompatible Charaktere aufeinander. Wir haben sie in sechs häufige Typen eingeteilt. Klicken Sie sich durch die Illustrationen, um zu erfahren, mit welchen Drahteselrittern Sie es im Berufsverkehr zu tun bekommen.

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Kamikaze-Fahrer und Kinderkonvoi: Sechs typische Radpendler
Wie viele Menschen pendeln so wie Sie?

Grafiken: Michael Niestedt, Text: Marco Krefting und Iris Auding/dpa/lov



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dasfred 02.05.2018
1. Da bin ich wohl Typ 7
Rechtzeitig losfahren, nicht drängeln, chaotische Autofahrer und Fussgänger als unvermeidbar hinnehmen und auf eigene und fremde Sicherheit achten, ohne andere durch Sturm klingeln aus den Gedanken zu reißen, hat seit Jahrzehnten funktioniert. Kein Stress, kein Unfall, kein Ärger. Lieber einmal mehr ausweichen, als auf dem eigenen Recht bestehen mach die Radtour viel angenehmer. Wichtig im heißen Sommer, nicht von halbnackten, braungebrannten, muskulösen Bauarbeitern ablenken lassen.
qoderrat 02.05.2018
2. Der Korrekte
Tja, toll gemacht, vielen Dank. "Der Korrekte", als Spiesser dargestellt, der anderen Radfahrern mit Belehrungen auf die Nerven geht. Ich sag es ganz ehrlich, mir wäre es lieber es gäbe mehr von dieser Sorte. Mich kosten die freihändig fahrenden Smartphone-Tipper, Schlangenlinienfahrer und plötzlichen Linksabbieger ohne Handzeichen jedenfalls mächtig Nerven und die eine oder andere vermeidbare Schreck- und Gefahrensituation.
finsteraar08 02.05.2018
3. Autofahrer
die extrem dicht überholen sind die wahre Gefahr für den Radfahrer. Ich habe das Gefühl, die Autofahren sind fast alle extrem genervt (hier in Berlin jedenfalls), weil die dauernd im Stau stehen. Und dann werden die hektisch und machen Stress weil der Radfahrer kurz vor der Kreuzung oder bei Gegenverkehr noch überholt werden muss. Aber mit der Hektik gefährden die Autofahrer dann die Radfahrer. Ansonsten ist der Artikel totaler Quatsch. Stau auf den Radwegen habe ich noch nie gesehen. Ich fahre auch lieber auf der Straße weil da einfach der Untergrund besser ist als auf den Radwegen. Wenn alle etwas gelassener wären hätten alle was davon. Auf 15 Sekunden die man eher zu Hause ist kommt es doch nicht an.
hohnspiegel 02.05.2018
4. Sehr schöne Beschreibung
allerdings fahren mir meistens die Kamikaze Radler über den Weg die auch gerne ohne zu schauen und mit hoher Geschwindigkeit über die Fussgängerüberwege brettern.
Leser161 02.05.2018
5. Tjo
Is was Wahres dran. Muss man sich halt auch mal an die eigene Nase fassen. Das Rad gerät halt durch häufigere Benutzung auch in den Fokus. Aber, wenn es dadurch dann irgendwann mal Radwege gibt auf denen man sich ohne Schweissausbrüche begegenen kann, nehm ich das in Kauf.
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