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Mutterschutz-Lockerung

Das ändert sich für Schwangere ab 2018

Das Mutterschutzgesetz gilt seit 1952 und hat sich seitdem kaum verändert: Nun gibt es ab dem 1. Januar gleich mehrere Neuerungen. Frauen sind damit oft besser geschützt - und haben gleichzeitig mehr Freiheiten.

TMN/ Christin Klos

Schwangere im Büro

Mittwoch, 22.11.2017   14:03 Uhr

Vom 1. Januar 2018 an gelten neue Regeln für den Mutterschutz. Das Mutterschutzgesetz (MuSchG) stammt aus dem Jahr 1952 und wurde seitdem kaum angepasst. Dafür ändern sich mit der Neuregelung gleich mehrere Dinge. "Generell geht es in dem Gesetz aus meiner Sicht darum, Schwangerschaft nicht mehr als Krankheit zu sehen", sagt Kaja Keller, Anwältin und Expertin für Arbeitsrecht. Frauen bekommen zum Beispiel mehr Einfluss darauf, ob und wie sie während der Schwangerschaft weiterhin arbeiten wollen. Und gleichzeitig gibt es besseren Schutz - und zwar für mehr Frauen als zuvor.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

Dazu kommen einige Änderungen im Mutterschutzgesetz, die bereits Mitte 2017 in Kraft getreten sind:

koe/dpa

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