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26. Oktober 2017, 08:56 Uhr

Dos und Don'ts für den Arbeitsweg

So pendeln Sie ohne Stress

Wer ständig lange Wege zwischen Wohn- und Arbeitsort zurücklegen muss, ist dabei häufig nicht entspannt. Doch es gibt Tricks, wie man auch auf Dauer gesund zur Arbeit und wieder zurückkommt.

Morgens um sechs Uhr auf die Autobahn oder in den Zug, abends erst spät wieder zu Hause ankommen - für 18,4 Millionen Bundesbürger ist Pendeln Alltag. Gesund ist das nicht, zeigen verschiedene Studien. Das Risiko für Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes und Migräne steige bei Menschen mit langen Arbeitswegen, sagt Heiko Rüger vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB).

Erschöpfungszustände, Verspannungen, Schlafstörungen oder sogar Depressionen können laut Rüger ebenfalls Folge des Pendelns sein. Wächst die Pendelstrecke, sinkt bei vielen Menschen die mentale und physische Gesundheit, genau wie die Lebenszufriedenheit.

Gefährdet sind Millionen Pendler: Jeder vierte Erwerbstätige (26 Prozent) hat einen täglichen Arbeitsweg von mindestens einer Stunde. Das ergibt sich aus dem vergangenen Mikrozensus. Insgesamt ist der Anteil der Beschäftigten, die einen längeren Weg zur Arbeit haben, 2016 auf den Rekordwert von 59,4 Prozent gestiegen, hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) festgestellt.

Doch nicht alle Pendler leiden unter ihrer Situation. Hier finden Sie Tipps und Tricks, wie Sie gesund zur Arbeit und wieder zurück kommen.

Die Grundsatzfrage: Mit dem Auto oder der Bahn

Die meisten Pendler fahren laut Mikrozensus mit dem Pkw (66 Prozent), nur rund 14 Prozent sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Das Pro und Kontra:

Dos und Don'ts: "Alles, was entspannt, ist erlaubt"

Egal für welches Fortbewegungsmittel Sie sich entscheiden, diese Tipps sollten Sie beherzigen:

Hier lesen Sie, wie sich SPIEGEL-ONLINE-Leser die Zeit beim Pendeln vertreiben:

Die eigene Situation überdenken

Wollen Sie wirklich noch jahrelang pendeln, sollten Sie sich von Zeit zu Zeit fragen. Diese Punkte können Sie sich durch den Kopf gehen lassen, wenn Sie an Ihrer Situation etwas ändern wollen.

sun/Sarah Thust/dpa

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