Profi-Fußballerinnen Und was machen Sie so beruflich?

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Simone Laudehr - ein Bauchfrei-Bild ging um die Welt


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Simone Laudehr (Jahrgang 1986), Mittelfeld, Rückennummer 6

Verein: FCR 2001 Duisburg

  • Was bisher geschah:

Bereits mit drei Jahren kickte die kleine Simone bei den "Bambini", war als Kind aber auch jahrelang in der Tennis-Bayernauswahl. Ihre Clubstationen im Fußball: Tegernheim, Regensburg, Bayern München, seit sieben Jahren Duisburg - und immer Leistungsträgerin. Weltmeisterin wurde sie erst mit der U19, dann 2007 mit der A-Elf und köpfte das entscheidende 2:0 gegen Brasilien , ein "Tor des Monats".

Weil sie danach das Trikot bis zum Hals lupfte, ging das Foto vom Waschbrettbauchjubel um die Welt. Da war sie 21. Alle Heiratsanträge schlug sie aus. "Es ging damals von null auf hundert - viel zu schnell für eine junge Spielerin", sagte Laudehr später. Sie brauchte eine Weile, um wieder die Balance zu finden. Die Kolleginnen nennen die laufstarke Spielerin, eine der Motorradfahrerinnen im Team, "Kilometerfresser" oder auch, englisch ausgesprochen, "Simon".

  • Ausbildung/Beruf und Plan B:

Eine Einladung zur Nationalelf 2006 sagte Laudehr zunächst ab, der Beruf hatte Vorfahrt - sie stand kurz vor der Abschlussprüfung ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau in Straelen an der niederländischen Grenze. 2007 ging sie zur Sportfördergruppe Warendorf der Bundeswehr.

Ihre 55.000 Euro WM-Prämie aus dem gleichen Jahr legte sie ganz konservativ in einen Bausparvertrag an und will im Herbst ein Studium beginnen, Sportmanagement oder -marketing. "So etwas muss man vor 28 anfangen", sagt Laudehr dem "Kicker", "sonst bin ich an der Uni die Oma."

insgesamt 8 Beiträge
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Seite 1
rewerb 27.06.2011
1. Bernd Schröder....
ist doch kein notorischer Mäkler. Er hat nur einen ziemlih klaren Blick darauf, was im deutschen Fussball so alles schief läuft. Solche Leute brauchte es mehr, v.a. auch im Männerbereich.
entreotto 27.06.2011
2. Hallo , nicht der Rede wert
Zitat von sysopFür Deutschlands Nationalspielerinnen ist Fußball längst mehr als ein Hobby. Trotzdem haben fast alle eine Ausbildung, einen Zweitberuf,*oft auch einen Plan B für später. Guck mal, wer da kickt: 22 Steckbriefe von Bundeswehr bis Physiotherapie, von der Stadtkämmerin bis zur Fleischereifachverkäuferin. http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,770408,00.html
es gibt auch Weltmeisterschaften und DM im 100km Lauf, Leute, die neben Beruf noch 200km / Wo trainieren. Dagegen sind Fussballerinnen Faulpelze und eine Ausbildung hat heute fast jeder junge Mensch
Rodri 27.06.2011
3. ...
Uh, mir kommen die Tränen. In wirklich populären Mannschaftssportarten gibt es in unteren Ligen sehr viele Sportler, die viel mehr auf sich nehmen müssen, um ihrem Beruf nachzugehen und gleichzeitig ihren Sport auf hohem Niveau machen zu können. Und da kommen deutlich mehr 500 Zuschauer wie es bei der Frauen-Fußballbundesliga gibt... Mal ganz abgesehen von den armen Schluckern, die ständig bei Olympia antreten und denen auch nicht das Geld hinterher geworfen wird.
stesoell 27.06.2011
4. Oo
Zitat von entreottoes gibt auch Weltmeisterschaften und DM im 100km Lauf, Leute, die neben Beruf noch 200km / Wo trainieren. Dagegen sind Fussballerinnen Faulpelze und eine Ausbildung hat heute fast jeder junge Mensch
Dieses "fast" ist das besorgniserregende. Alles andere nur Fussball.
tomkey 27.06.2011
5. Schröter besser als Dietrich
Zitat von rewerbist doch kein notorischer Mäkler. Er hat nur einen ziemlih klaren Blick darauf, was im deutschen Fussball so alles schief läuft. Solche Leute brauchte es mehr, v.a. auch im Männerbereich.
Da geb ich Ihnen recht. Er benennt Fakten und Tatsachen ohne diese zu beschönigen. Deswegen "liebt" man ihn so beim DFB. Er ist ein Frauenfußball-Fanatiker im positiven Sinne, besser als FFC Boß Dietrich, der im Frauenfußball seine Gelddruckmaschine gefunden hat. Hier werden Artikel veröffentlicht, ohne den leisesten Schimmer davon zu haben. Wo sind die Schreiber, die sich wirklich mit Frauenfußball auskennen? Für den künstlichen Hype um die WM wird aber auch jeder Mist bei SPON veröffentlicht. Langsam reicht's.
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