Profi-Fußballerinnen Und was machen Sie so beruflich?

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Inka Grings - und es hat Bumm gemacht


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Inka Grings (Jahrgang 1978), Angriff, Rückennummer 8

Verein: FCR 2001 Duisburg

  • Was bisher geschah:

Mehr Tore als Inka Grings hat in der Frauen-Bundesliga keine geschossen - 350 Treffer erzielte sie bisher und wurde Fußballerin des Jahres 1999, 2009, 2010. Dass sie aus allen Lagen trifft, trug ihr den Beinamen "Incredible Inka" ein. Weltmeisterin allerdings wurde sie bisher nicht.

Tiefen hat Grings allerlei erlebt: lange Verletzungspausen; Querelen in ihrem Duisburger Verein, als sie die Entlassung des Trainers forderte ("Er oder ich"); Tod des Vaters; gescheiterte Beziehungen mit Mitspielerinnen. Und auch Beschwerden über Nichtnominierungen in der Nationalelf - dort musste sie drei Jahre lang aussetzen und verpasste unter anderem die WM 2007.

Einen Einstand nach Maß feierte sie bei ihrer Rückkehr im Februar 2009: Nach 78 Sekunden machte es Bumm, Grings hatte zum 1:0 gegen China eingelocht. Seitdem zählt sie wieder zum festen Personal, schwächelte aber in den Testspielen vor der WM. Wie Birgit Prinz spürt Grings die Offensivkonkurrenz durch junge Aufsteigerinnen wie Alexandra Popp oder Celia Okoyino da Mbabi.

  • Ausbildung/Beruf und Plan B:

Beim Fußballverband Niederrhein absolvierte Grings eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation. Von Oktober 2002 bis 2005 war sie als Zeitsoldatin bei der Sportfördergruppe der Bundeswehr und arbeitete danach als Versicherungsmaklerin, zunächst Vollzeit, später nur noch nebenberuflich, damit mehr Zeit für den Fußball blieb. Eine Arbeit als Personal Coach im Fitnesstraining kann sie sich nach dem Fußball vorstellen und will nach der WM den Trainerschein machen, "für alle Fälle", wie sie dem "Kicker" sagte.

insgesamt 8 Beiträge
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Seite 1
rewerb 27.06.2011
1. Bernd Schröder....
ist doch kein notorischer Mäkler. Er hat nur einen ziemlih klaren Blick darauf, was im deutschen Fussball so alles schief läuft. Solche Leute brauchte es mehr, v.a. auch im Männerbereich.
entreotto 27.06.2011
2. Hallo , nicht der Rede wert
Zitat von sysopFür Deutschlands Nationalspielerinnen ist Fußball längst mehr als ein Hobby. Trotzdem haben fast alle eine Ausbildung, einen Zweitberuf,*oft auch einen Plan B für später. Guck mal, wer da kickt: 22 Steckbriefe von Bundeswehr bis Physiotherapie, von der Stadtkämmerin bis zur Fleischereifachverkäuferin. http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,770408,00.html
es gibt auch Weltmeisterschaften und DM im 100km Lauf, Leute, die neben Beruf noch 200km / Wo trainieren. Dagegen sind Fussballerinnen Faulpelze und eine Ausbildung hat heute fast jeder junge Mensch
Rodri 27.06.2011
3. ...
Uh, mir kommen die Tränen. In wirklich populären Mannschaftssportarten gibt es in unteren Ligen sehr viele Sportler, die viel mehr auf sich nehmen müssen, um ihrem Beruf nachzugehen und gleichzeitig ihren Sport auf hohem Niveau machen zu können. Und da kommen deutlich mehr 500 Zuschauer wie es bei der Frauen-Fußballbundesliga gibt... Mal ganz abgesehen von den armen Schluckern, die ständig bei Olympia antreten und denen auch nicht das Geld hinterher geworfen wird.
stesoell 27.06.2011
4. Oo
Zitat von entreottoes gibt auch Weltmeisterschaften und DM im 100km Lauf, Leute, die neben Beruf noch 200km / Wo trainieren. Dagegen sind Fussballerinnen Faulpelze und eine Ausbildung hat heute fast jeder junge Mensch
Dieses "fast" ist das besorgniserregende. Alles andere nur Fussball.
tomkey 27.06.2011
5. Schröter besser als Dietrich
Zitat von rewerbist doch kein notorischer Mäkler. Er hat nur einen ziemlih klaren Blick darauf, was im deutschen Fussball so alles schief läuft. Solche Leute brauchte es mehr, v.a. auch im Männerbereich.
Da geb ich Ihnen recht. Er benennt Fakten und Tatsachen ohne diese zu beschönigen. Deswegen "liebt" man ihn so beim DFB. Er ist ein Frauenfußball-Fanatiker im positiven Sinne, besser als FFC Boß Dietrich, der im Frauenfußball seine Gelddruckmaschine gefunden hat. Hier werden Artikel veröffentlicht, ohne den leisesten Schimmer davon zu haben. Wo sind die Schreiber, die sich wirklich mit Frauenfußball auskennen? Für den künstlichen Hype um die WM wird aber auch jeder Mist bei SPON veröffentlicht. Langsam reicht's.
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