Lieblings-Arbeitgeber von Berufsstartern Audi bringt Gaudi

Unter Deutschlands Unternehmen haben Studenten klare Favoriten: Am liebsten würden junge Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler bei Audi arbeiten. Die Ingolstädter Firma brauste im Beliebtheits-Ranking erneut an die Spitze, wurde von den "High Potentials" jedoch vom Thron gestoßen.


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Top-Arbeitgeber: Die Lieblinge der Ingenieure
Die Deutschen mögen Autos. Und Berufseinsteiger mögen Autobauer als Arbeitgeber - im Wettbewerb um die besten Köpfe haben die großen Automobilunternehmen derzeit wunderbare Aussichten, junge Talente für sich zu gewinnen. Ganz vorn: Audi. Die Ingolstädter Firma gilt Studenten in höheren Semestern als besonders attraktiv.

Das zeigt das neue Ranking der "Besten Arbeitgeber" des Berliner Unternehmens Trendence. Wie schon im Vorjahr liegt Audi ganz vorn, und zwar bei den Ingenieuren wie bei den Wirtschaftswissenschaftlern. Hinter dem Titelverteidiger wählten die angehenden Ökonomen die Unternehmen BMW, Porsche, Lufthansa und Daimler auf die Plätze zwei bis fünf. Auch unter den Ingenieuren dominieren die Autofans - hier belegen BMW, Siemens, Porsche und Daimler die Positionen ab Rang zwei.

Die Rangliste der Lieblings-Arbeitgeber wird als "Graduate Barometer" jährlich vom Berliner Beratungsunternehmen Trendence erhoben. Rund 26.500 examensnahe Studierende der Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften wurden dafür an mehr als 130 deutschen Hochschulen nach ihrem Traumarbeitgeber befragt. In der neuen Ausgabe, die ab Freitag (20. April) im Handel ist, veröffentlicht das manager magazin exklusiv die Ergebnisse.

Unter den Neueinsteigern auf der Liste finden sich 2012 bei den angehenden Wirtschaftswissenschaftlern Red Bull (Platz 27), Kühne + Nagel (Platz 83) sowie die Fresenius Group (Platz 91); unter den Ingenieuren die Strabag (Platz 44).

In der Gunst künftiger Berufseinsteiger verloren haben unter anderem die Deutsche Bank, Procter & Gamble oder Ikea Deutschland (bei den jungen Ökonomen) sowie E.on und McKinsey (bei den Ingenieuren). Aufgestiegen im Ranking sind Volkswagen, Bosch, BASF und Allianz (Wirtschaftswissenschaftler) sowie Continental und Google (Ingenieure).

In der Gruppe der "High Potentials", die Arbeitgeber stets besonders intensiv umgarnen, wurde Audi allerdings von den Wirtschaftswissenschaftlern vom Thron gestoßen. Sie wählten die Unternehmensberatung McKinsey auf Platz eins, gefolgt von Audi (dem Vorjahressieger auch unter den "High Potentials") und der Boston Consulting Group. Die "High Potentials" unter den künftigen Ingenieuren dagegen wählten wie schon 2011 Audi, BMW und Bosch aufs Arbeitgeber-Treppchen.

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klw

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