Berufsbegleitend studieren So klappt's auch mit dem Arbeitgeber

Arbeitnehmer und Student zugleich? So ein Doppelleben ist durchaus möglich. Wer weiß, mit welchen Talenten man sich die Gunst des Arbeitgebers sichert, hat besonders gute Chancen auf Erfolg.

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"Akademiker" und "arbeitslos" - diese zwei Worte passen derzeit so wenig zusammen wie seit Jahrzehnten nicht. Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge lag die Arbeitslosenquote von Menschen mit akademischem Abschluss im Jahr 2016 gerade einmal bei rund 2,3 Prozent - gegenüber 6,1 insgesamt.

Kurzum, ein Studium lohnt sich. Dies gilt nicht nur für Schulabgänger, sondern auch für die wachsende Zahl jener, die berufsbegleitend ein Studium beginnen. Vor allem für letztere hängt die Studienwahl allerdings nicht nur von persönlichen Präferenzen, sondern auch von den beruflichen Voraussetzungen und Umständen ab.

Das Angebot kennt kaum Grenzen. Eine Übersicht zu mehr als 1500 berufsbegleitenden Studiengängen - ob kaufmännisch, technisch oder sozial - bietet beispielsweise der Hochschulkompass der Hochschulrektorenkonferenz: www.hochschulkompass.de

Arbeitgeber haben Eigeninteresse

Was im Einzelfall die beste Wahl ist, sollten Arbeitnehmer allerdings schon im Vorfeld mit ihrem Arbeitgeber besprechen.

Denn wer die Unterstützung der Vorgesetzten für seine akademischen Pläne sucht, sollte zu überzeugen wissen. Zwar werden schon jetzt einer Studie der Internationalen Hochschule Bad Honnef-Bonn zufolge die Hälfte der Fernstudenten, die sich eine Unterstützung durch ihren Arbeitgeber wünschen, von diesem auch gefördert. Doch nur wer mit guten Argumenten für sich wirbt, kann sich seiner Sache sicher sein.

Dabei sind die Gründe für Arbeitgeber, sich an der Zusatzausbildung zu beteiligen, vielfältig:

  • So geht eine bessere Qualifikation der Arbeitnehmer meist mit einer höheren Produktivität einher.
  • In anderen Fällen sind es Fachkompetenzen, die in einem Unternehmen fehlen und die durch die Weiterbildung von talentierten Arbeitnehmern erschlossen werden sollen.
  • Darüber hinaus kann ein berufsbegleitendes Studium dem Arbeitgeber auch dazu dienen, engagierte Mitarbeiter auf Führungspositionen vorzubereiten.
  • Studenten können ihren Arbeitsalltag zudem zum Lernstoff machen und Fragestellungen aus ihrem Unternehmen in die Projektaufgaben und Fallstudien des Studiums einbringen
  • Nicht zuletzt hat es für Arbeitgeber auch Signalwirkung, wenn ein Arbeitnehmer sich der Belastung, die beispielsweise ein FH-Studium parallel zum Beruf bedeutet, stellt.

Bindungsfristen sind üblich

Da viele dieser Gründe nicht nur für den aktuellen Arbeitgeber, sondern auch für potenzielle neue Arbeitgeber zutreffen, sollten talentierte, engagierte und karrierewillige Kandidaten jedoch nicht gleich mit einem Freifahrtschein rechnen, wenn ihr Unternehmen sie fördert. So ist es spätestens dann, wenn sich Arbeitgeber an den Studiengebühren beteiligen, üblich, dass Vorgesetzte ihren Mitarbeitern als Gegenleistung eine Bindungsfrist in den Arbeitsvertrag schreiben, die je nach Art des Studiums mehrere Jahre betragen kann. Wer nach dem Abschluss und vor Ablauf der Bindungsfrist das Unternehmen wechselt, muss entsprechend Geld zurückzahlen.

Neben einem finanziellen Entgegenkommen, gibt es darüber hinaus viele weitere Wege, wie Arbeitgeber ihre Mitarbeiter beim Studium unterstützen: reduzierte Wochenstunden, flexible Arbeitszeiten, Lernurlaube und Planungssicherheit für Klausurtermine gehören dazu.

Berufssituation gibt Studienmodell vor

Wer beispielsweise einen Bachelor-Titel anstrebt und nicht auf ein Fernstudium, sondern auf ein praxisorientierteres Präsenzstudium Wert legt, dem stehen in der Regel mehrere Studienzeitmodelle zur Verfügung, wie sie beispielsweise Deutschlands größte private Hochschule, die an bundesweit 29 Standorten vertretene FOM Hochschule, anbietet. So kann es für Teilzeitberufstätige, Azubis, Trainees oder Praktikanten eine Alternative sein, ein berufsbegleitendes Bachelor-Studium an zwei festen Tagen in der Woche zu absolvieren. Alternativ ist auch ein Blockstudium denkbar, wobei pro Semester rund zehn Wochen am Stück studiert wird - und der Rest der Zeit für den Arbeitgeber reserviert bleibt.

Für Vollzeitarbeitnehmer, die berufsbegleitend einen Bachelor- oder den zeitaufwendigeren Master-Titel anstreben, bieten sich hingegen Abend- und Wochenendvorlesungen an. Wer dieses Pensum durchzieht, dem stehen danach in der Regel viele Türen im Unternehmen offen.

Kundeninformation

Die FOM ist mit über 46.000 Studierenden Deutschlands größte private Hochschule. An insgesamt 29 Hochschulzentren bietet sie berufsbegleitende Bachelor- und Master-Studiengänge an.

Unterschiedliche Zeitmodelle gewährleisten, dass die Vorlesungen abends und am Wochenende optimal mit einer betrieblichen Tätigkeit oder Ausbildung vereinbar sind. Die Vorlesungen finden vor Ort im Hörsaal statt. Im Fokus stehen Studiengänge aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaft & Recht, Gesundheit & Soziales, IT-Management sowie Ingenieurwesen.

Detaillierte Informationen zu unsere Studienangebot: www.fom.de


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