Berufsbegleitend studieren Was Feierabendstudenten beachten sollten

Nach dem Büro fängt für viele Arbeitnehmer der Tag erst an. Berufsbegleitend büffeln sie abends für Bachelor und Master - und für noch bessere berufliche Chancen. Doch das gelingt nur mit der richtigen Organisation.

Robert Kneschke - stock.adobe.com


Beruflicher Aufstieg, mehr Gehalt, der Wunsch sich zu verändern? Es gibt viele Gründe, weshalb sich Arbeitnehmer für ein berufsbegleitendes Studium entscheiden. 2016 waren einer Studie der Internationalen Hochschule Bad Honnef-Bonn zufolge knapp 160.000 Menschen in Fernstudiengängen eingeschrieben - 90 Prozent von ihnen neben ihrer Berufstätigkeit. Doch auch berufsbegleitende Präsenzstudiengängen, wie sie beispielsweise an bundesweit 29 Standorten von der FOM Hochschule für Oekonomie und Management angeboten werden, boomen.

Wer über ein solches Studium nachdenkt, der sollte jedoch nicht nur die Gebühren im Blick haben. Denn ein berufsgleitendes Studium, vor allem eines mit Präsenzpflicht, kostet vor allem Zeit. Und davon haben die Befragten der Studie zufolge oft zu wenig.

Tipp 1: Aufwand richtig einschätzen

Unter den Studienabbrechern gaben 22,7 Prozent der Befragten an, weniger als fünf Stunden pro Woche in das Fernstudium investiert zu haben, weitere 38,6 Prozent hatten es mit bis zu zehn Stunden versucht - für ein berufsbegleitendes Studium offenbar immer noch nicht genug. Zumal Anbieter wie die FOM Hochschule für ihre Fern-, Abend- Wochenendstudiengänge meist einen Richtwert von rund zehn bis zwanzig Stunden vorgeben.

Wer den Aufwand also richtig einschätzt und über ein gutes Zeit- und Aufgabenmanagement verfügt, hat beste Aussichten, mit dem berufsbegleitenden Konzept erfolgreich zu sein.

Tipp 2: Umfeld berücksichtigen

Neben der realistischen Einschätzung dieses Zeitaufwands, sollten sich Arbeitnehmer auch darüber im Klaren sein, dann lernen zu müssen, wenn Menschen gewöhnlich andere Dinge im Sinn haben. 86 Prozent der befragten Selbstlerner nutzen das Wochenende, knapp 60 Prozent den Feierabend und ebenso viele ihren Urlaub, um sich das Prüfungswissen anzueignen. Nicht anders geht es denjenigen, die ihr Präsenzstudium außerhalb der Arbeitszeiten vorantreiben wollen.

Wer also einen mit Beruf, Familie und Hobbys gefüllten Terminkalender hat, kommt um etwas Verzicht nicht herum. Je nach Familiensituation und Lerntyp kann sich daher entscheiden, welche Form des begleitenden Studiums dem eigenen Zeitmanagement besser entspricht. Wer viel unterwegs ist und beispielsweise abends im Hotel oder als Pendler im Zug Zeit zum Lernen hat, für den könnte ein Fernstudium die richtige Wahl sein. Für viele Studierende jedoch schaffen regelmäßige Wochentage, Abend- und Wochenendvorlesungen oder auch ein mehrwöchiger Block pro Semester die nötige und richtige Struktur, um das Studium schnell, erfolgreich und effizient durchzuziehen. Aus diesem Grund werden Präsenzstudiengänge wie sie beispielsweise die FOM anbietet, immer beliebter.

Tipp 3: Arbeitgeber einbinden

Für welches Studienzeitmodell sich der Arbeitnehmer dabei entscheidet, sollte er vorab auch mit seinem Arbeitgeber verabreden. Dies kann helfen die familiären und auch andere soziale Belastungen zu reduzieren. Denn Lernurlaube, flexible Arbeitszeiten und Planungssicherheit für Klausurtermine sind wichtige Aspekte, wenn es um ein effektives Zeitmanagement im berufsbegleitenden Studium geht.

Tipp 4: Schwerpunkte setzen

Im Studium selbst heißt es dann vor allem: die richtigen Schwerpunkte setzen. Das Wichtigste sollte zuerst gelernt, Unwichtiges im Zweifel weggelassen werden. Wichtig könnte in diesem Sinne Wissen sein, das mit Gewissheit für die Prüfung gebraucht wird.

Bei weniger bedeutsamen Aufgaben kann es auch reichen, sie in soweit zu bearbeiten, dass sie als erledigt gelten können. Kurzum: Ständige Perfektion kann in einem berufsbegleitenden Studium zum Zeitfresser werden.

Tipp 5: Gut geplant, ist halb bestanden

Hilfreich, um sich nicht zu verzetteln, ist darüber hinaus ein Wochenplan, der feste Lernabende ebenso definiert wie die Freizeit für Familie und Freunde. Dabei ist jedoch wichtig, realistisch zu bleiben und bei der Planerfüllung ehrlich mit sich selbst zu sein.

Dabei hilft es, rund ein Fünftel der veranschlagten Zeit als Reserve einzuplanen. Außerdem sollten die Lernzeiten schriftlich dokumentiert werden - sei es durch ein Lerntagebuch oder per To-do-App.

Tipp 6: Fokus, Fokus, Fokus

Nicht zuletzt gilt es, Zeitfresser wie Facebook, E-Mails oder Telefongespräche auszusperren. Selbstkontrolle, aber auch klare Absprachen beispielsweise mit der Familie, sind nützlich. Wem dieser Verzicht besonders schwer fällt, der kann regelmäßige, kurze Lernpausen einplanen, um beispielsweise E-Mails zu checken - immerhin könnten ja auch wichtige Unterlagen für die nächste Prüfung darunter sein.

Den Beruf mit einem begleitenden Studium erfolgreich zu kombinieren, ist also durchaus möglich. Wer sich nach neuen beruflichen Chancen sehnt und den Willen dazu aufbringt, sollte allerdings die obigen Leitlinien beachten und den Weg gut planen. Denn das spart am Ende Zeit, Kraft und Nerven auf dem Weg zum ersehnten Ziel.

Kundeninformation

Die FOM ist mit über 46.000 Studierenden Deutschlands größte private Hochschule. An insgesamt 29 Hochschulzentren bietet sie berufsbegleitende Bachelor- und Master-Studiengänge an.

Unterschiedliche Zeitmodelle gewährleisten, dass die Vorlesungen abends und am Wochenende optimal mit einer betrieblichen Tätigkeit oder Ausbildung vereinbar sind. Die Vorlesungen finden vor Ort im Hörsaal statt. Im Fokus stehen Studiengänge aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaft & Recht, Gesundheit & Soziales, IT-Management sowie Ingenieurwesen.

Detaillierte Informationen zu unsere Studienangebot: www.fom.de


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