Anstieg der Unfälle Obacht auf dem Arbeitsweg!

Die gute Nachricht: Bei der Arbeit selbst gibt es weniger Unfälle. Die schlechte: Auf dem Weg dorthin ist 2017 mehr Menschen etwas zugestoßen als im Vorjahr.

Krankenwagen auf dem Weg zum Einsatz (Archivfoto)
DPA

Krankenwagen auf dem Weg zum Einsatz (Archivfoto)


In Deutschland sind im Jahr 2017 mehr Menschen auf dem Weg zur Arbeit bei einem Unfall verletzt worden als im Vorjahr. Auf dem Hin- oder Rückweg zum Job habe es im vergangenen Jahr rund 190.000 Unfälle gegeben, teilte die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) mit. Das ist ein Anstieg von 2,2 Prozent.

Bei der Arbeit selbst gab es dagegen seltener meldepflichtige Unfälle. Die vorläufige Zahl ging um 0,4 Prozent auf rund 874.000 zurück. Arbeitgeber und zuständige Ärzte müssen Arbeitsunfälle spätestens dann den Berufsgenossenschaften melden, wenn Beschäftigte wegen ihrer Verletzung mindestens drei Tage nicht arbeiten können.

"Die Zahl der Arbeitsunfälle bleibt weiter auf niedrigem Niveau", so die Einschätzung des Hauptgeschäftsführers der DGUV, Joachim Breuer. Die Zahl der Arbeitsunfälle geht seit Längerem zurück, aber nicht mehr so stark wie früher. Die Zahl der Wegeunfälle schwanke dagegen immer wieder. Etwa 450 Arbeitsunfälle endeten tödlich - das waren 30 mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl tödlicher Wegeunfälle ging um 29 auf 282 zurück.

Es handelt sich um vorläufige Zahlen, die im Laufe des Jahres noch geringfügig korrigiert werden. Immer wieder müssen Gerichte klären, ob ein Unfall tatsächlich als Arbeitsunfall eingestuft wird.

mamk/dpa



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