Kuriose Ferienjobs "Ich musste mich als Bison verkleidet von Kindern jagen lassen"

Viele Schüler nutzen die Sommerferien zum Geldverdienen - und sammeln nebenbei Erfahrungen, die manchmal einfach nur skurril sind. Auf Twitter berichten Menschen von ihren kuriosesten Ferienjob-Erlebnissen.

Ferienjob Maskottchen
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Ferienjob Maskottchen


Ferienzeit gleich Freizeit? Diese Gleichung gilt für viele Schüler nicht. Sie müssen in den Sommerferien zum ersten Mal in ihrem Leben richtig arbeiten.

Nicht immer geschieht das ganz freiwillig. Einige werden von den Eltern dazu gedrängt, um wertvolle Lektionen für das Leben zu lernen - über Verantwortung, den Wert von Geld und harte Arbeit. Andere wollen sich etwas zum Taschengeld dazuverdienen, auf den Führerschein oder eine Reise sparen. Aber nicht immer läuft alles nach Plan.

Auf Twitter hat US-Comedian Jimmy Fallon darum gebeten, die schlimmsten Ferienjob-Erfahrungen unter dem Hashtag #WorstSummerJob zu teilen. Er selbst macht den Anfang - und berichtet davon, wie er einen Sommer lang trotz Allergien gegen Geld Rasen mähte: "Ich versuchte aufzuhören, aber mein Vater ließ mich nicht, weil ich 'eine Verpflichtung gegenüber der Gemeinschaft eingegangen sei'."

Hunderte US-Amerikaner sind mittlerweile seinem Aufruf gefolgt und haben ihre Ferienjob-Erlebnisse getwittert. Viele können die Anekdote des Comedians toppen - zum Beispiel diese Userin, die schreibt, wie sie sich als Bison verkleidet von Fünfjährigen jagen lassen sollte: "Einmal, nachdem ich in der Bison-Jagd getötet wurde, musste ich vom vielen Laufen noch zu stark atmen. Eines der Kinder schrie: 'Es lebt' und boxte mich ins Gesicht."

Auch anderen Usern sind Ferienjobs in Kostümen besonders in Erinnerung geblieben. Eine Frau, die als Maus verkleidet für eine Fast-Food-Kette arbeitete, berichtet, dass ihr in dem Kostüm so heiß wurde, dass sie bewusstlos zusammenbrach. "Rettungskräfte kamen, und als sie mir den Kopf abnahmen, schrien die Kinder 'Chuck E. ist tot!'"

Ein anderer schreibt, er habe von seinem Großvater zehn Dollar erhalten, um als lebende Vogelscheuche zu arbeiten. "Ich stand eine Stunde lang schreiend in der Sonne, bis meine Mutter kam und ihn anschrie."

"Ich wurde in einem Seniorenwohnheim für Patienten mit Demenz angestellt", schreibt eine andere Frau. "An meinem ersten Tag drückte ich versehentlich den Türknopf und alle alten Leute flüchteten. Wir mussten durch die Stadt laufen, um sie wieder einzufangen."

Schlechte Erfahrungen in einem Altenheim machte auch eine Userin namens Wanda. Sie wurde von einer betagten Dame beschuldigt, deren Erwachsenenwindel gestohlen zu haben, um ihren Hintern besser in Szene zu setzen. Die Dame sei überzeugt davon gewesen, sie habe ihr mit dem Windel-Trick den Freund ausspannen wollen - dieser war übrigens 70 Jahre älter als sie.

Dass nicht nur ältere, sondern auch jüngere Menschen Ferienjobber auf Trab halten, weiß Lisa zu berichten. Sie schreibt, wie sie als Babysitterin von ihren Schützlingen ausgetrickst wurde: "Einer rannte vorne aus der Tür, der andere hinten. Als ich ums Haus lief, um sie zu suchen, rannten sie wieder hinein, sperrten mich aus und stellten den Rasensprenger an."

Leseraufruf
Haben Sie ähnlich peinliche Situationen erlebt - oder war ihr Sommerjob sogar noch viel schlimmer? Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen. Bitte schreiben Sie uns in einer E-Mail, was ihren schlimmsten Sommerjob ausgemacht hat. Wir veröffentlichen die besten Beiträge anonymisiert.

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Ferienjobs: Burger braten für die große Reise

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insgesamt 2 Beiträge
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Sibylle1969 06.08.2018
1.
Mein schlimmster Ferienjob war, als ich über eine Zeitarbeitsfirma einem Steuerberater als vollausgebildete Sekretärin verkauft wurde. Der Mann war Choleriker, und ich war natürlich teilweise überfordert, ich war 20 Jahre alt und Studentin im 2. Semester. Außer 10-Finger-Tippen hatte ich keine Ahnung vom Sekretärinnen-Job. Das Ganze endete damit, dass der cholerische Steuerberater wegen jedem Fehler, den ich machte, einen Tobsuchtsanfall bekam. Nach einer Woche wollte er mich zum Glück nicht mehr haben.
sascha_hinrichs 14.08.2018
2. Mein Ferienjob ist zur Berfung geworden!
Ich habe in den Semesterferien zusammen mit meinem Kumpel für einen Onlinemarketer auf der Jobplattform Machdudas.de einen Job angenommen. Wir sollten Texte für seine Kunden schreiben. Der Typ hat Webseiten und Verkaufs seiten für kleine Unternehmen hergestellt. Da wir immer mehr Kontakt zu Ihm hatten, hat er uns sein Geschäftsmodell gezeigt. Er Arbeitet mit einer Software namens Builderall. Ein onlinemarketing "All IN ONE tool", Welches Onlineunternehmern 1. Monatl. ca 300€ spart und durch seine Feautures Mehrwert schafft. 2. Eine Möglichkeit bietet, jeden Monat passives einkommen zu generieren. Diese Software kommt aus den Staaten und verzeichnet ein Wahnsinns Wachstum. Ich bin grade über diesen Erfahrungsbericht gestolpert https://dein-tester.de/2018/07/16/builderall-erfahrungsbericht/ Hier wird das ganze System, sowie die Software. Einmal Schritt für Schritt gezeigt und erklärt. Mega interessant
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