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30.05.2001
 

Philosophie

Adorno-Preis für Derrida

Der Frankfurter Theodor-W.-Adorno-Preis geht in diesem Jahr an den Franzosen Jacques Derrida. Das Preiskuratorium ehrt den 70-Jährigen als "einen der bedeutendsten Philosophen der Gegenwart".

Ausgeprägter Querdenker: Jacques Derrida
DPA

Ausgeprägter Querdenker: Jacques Derrida

Die Jury unter Vorsitz von Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) entschied sich einstimmig für den Franzosen, in dem manche Kollegen ein "Enfant terrible" und einen ausgeprägten Querdenker sehen.

Der Preis wird am 22. September in der Paulskirche überreicht. Die im Drei-Jahres-Abstand verliehene Auszeichnung war bislang mit 50.000 Mark dotiert und ist erstmals nun mit 100.000 Mark verbunden.

Zu den bisherigen Preisträgern gehören der Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas (1980), die Musiker und Dirigenten Michael Gielen (1986) und Pierre Boulez (1992) sowie der Regisseur Jean-Luc Godard (1995).

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