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Möllemann-Debatte Bohlen und Reim sagen "Ade FDP"

Jetzt mischen auch die Pop-Produzenten Dieter Bohlen und Matthias Reim in der Möllemann-Debatte mit. Sie hätten 1998 die FDP gewählt, gestanden die Musiker dem Magazin "Stern". Doch damit sei es jetzt vorbei, denn der fehlende Geist Genschers und die Führungsschwäche Westerwelles seien unerträglich.

Ehemaliger FDP-Wähler Bohlen "So wenig Genschergeist in FDP wie Kaviar in Bratwurst"
DDP

Ehemaliger FDP-Wähler Bohlen "So wenig Genschergeist in FDP wie Kaviar in Bratwurst"

Hamburg - Der niedersächsische Musikproduzent Bohlen meinte über die Liberalen: "Der Geist eines Genschers ist im Moment so wenig in der FDP enthalten wie Kaviar in einer Thüringer Bratwurst, deshalb: Ade FDP", so Bohlen in der am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des "Stern".

Sein Musikerkollege Matthias Reim nannte es unerträglich, wenn in die Kritik an der israelischen Politik antisemitische Töne gebracht würden. Westerwelle habe gezeigt, dass er seine Partei nicht im Griff habe, sagte der Schlagersänger und fügte hinzu: "Bei dem Gedanken, ihn eventuell einmal als Außenminister zu haben, sage ich jetzt: Nein - ich wähle jede andere Partei, aber nicht mehr die FDP. Schade."

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