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16.07.2003
 

Zeitungskrise

Frankfurter Rundschau streicht 130 Stellen

Die Krise der deutschen Qualitätszeitungen nimmt kein Ende. Die stark angeschlagene "Frankfurter Rundschau" kündigte an, abermals 130 Stellen zu streichen.

Trotz Landesbürgschaft massiv unter Druck: Die Frankfurter Rundschau
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DPA

Trotz Landesbürgschaft massiv unter Druck: Die Frankfurter Rundschau

Frankfurt am Main - Die "Frankfurter Rundschau" will bis Ende kommenden Jahres zusätzliche 130 Arbeitsplätze abbauen. Dies berichtet das Blatt in seiner Donnerstagausgabe. "Wir müssen wieder schwarze Zahlen schreiben, wir müssen investieren, es gilt unsere Bankverbindlichkeiten zu tilgen und nicht zuletzt auch Rücklagen zu Bilden", sagte Geschäftsführer Günter Kamissek vom Druck- und Verlagshaus Frankfurt, bei dem die Zeitung verlegt wird.

Da ein Haustarifvertrag bis Ende 2004 betriebsbedingte Kündigungen ausschließe, werde das Management mit dem Betriebsrat über alternative Vereinbarungen verhandeln. Das Land Hessen hatte für die finanziell angeschlagene Zeitung eine Bürgschaft übernommen.

Seit etwa anderthalb Jahren leiden die überregionalen Tageszeitungen in Deutschland unter der Anzeigenflaute. Fast alle Blätter mussten zahlreiche Mitarbeiter entlassen.

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