Cannes - Es sei die Goldenen Palme für ihr künstlerisches Lebenswerk, aber auch für ihr politisches Engagement. "Sie sind eine Frau, die gekämpft und gewonnen hat", sagte der Präsident des Festivals, Gilles Jacob, bei der Verleihung. Er erwähnte auch Fondas umstrittene Reise nach Nordvietnam 1972 und scherzte, er hätte auch nicht gedacht, dass das Festival einmal jemanden ehren werde, der vom FBI verfolgt wurde.
Mit dem Sonderpreis wolle das Festival sowohl Jane Fonda als auch ihren Vater, den Schauspieler Henry Fonda, auszeichnen. Entsprechend wurde dazu vorher noch einmal der Film "Die zwölf Geschworenen" von 1957 gezeigt.
Jane Fonda sagte, sie sei zutiefst bewegt über den Preis. "Die ganze Familie Fonda bedankt sich bei Ihnen", so die 69-Jährige. Ihr Vater habe sie gelehrt, wie wichtig Demokratie und Gerechtigkeit seien. "Ich habe den Eindruck, mein Vater ist heute Abend in meiner Nähe."
Die Goldene Palme für das Lebenswerk wurde bisher erst drei Mal verliehen - an Alain Resnais, Gerard Oury und Jeanne Moreau.
jjc/AP
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