"Er kann jederzeit zurückkommen", sagt Fernsehentertainer Stefan Raab, 41, im SPIEGEL-Interview über Oliver Pocher und seine Rückkehr-Chancen. "Wir wollen Leute schließlich fördern, nicht fertigmachen."
Dass Raab, der Pochers Fernsehkarriere bei ProSieben einst gefördert hatte, nicht an ein längerfristiges Engagement von Pocher bei der ARD glaubt, ließ er mit einer weiteren Äußerung durchblicken. Schließlich habe er eine gemeinsame Firma mit Pocher, "die weiter existiert, auch wenn er jetzt für ein halbes Jahr bei der ARD aushilft", sagte Raab.
Die neue Show "Schmidt&Pocher", in der Oliver Pocher und Harald Schmidt einen satirischen Wochenrückblick bieten, startet am kommenden Donnerstag. Die Zusammenarbeit der beiden Fenseh-Stars wurde auf vorerst 22 Folgen vertraglich festgelegt. Was danach geschehe, ließen die Partner offen. Es sei zwar nicht geplant, könne aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass Pocher seine Nachfolge antritt, sagte Schmidt vor wenigen Tagen.
Raab ist mit seiner Late-Night-Show "TV Total" seit acht Jahren im Programm von ProSieben zu sehen. Er kritisierte Schmidt, der sich mit der Begründung aus dem klassischen Late-Night-Geschäft zurückgezogen hatte, das Format zerstöre sein Privatleben: "So ein jammerlappiges Verhalten liegt mir nicht. Das ist 'ne ausgesprochene Kurzstreckenläufer-Denke. Ich dagegen bin ein Steher."
Das vollständige Interview mit Stefan Raab ist im neuen SPIEGEL zu lesen, der am Montag erscheint.
mak
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