Hamburg - Nach einer Empfehlung der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) soll die Rundfunkgebühr zum 1. Januar 2009 um 95 Cent steigen. Der monatliche Betrag würde damit von jetzt 17,03 Euro auf 17,98 Euro angehoben. Damit hat die zuständige Kommission ihren Vorschlag aus dem Oktober um zwei Cent erhöht, wie der Branchendienst "Funkkorrespondenz" erfuhr.
Die derzeitige Monatsgebühr für Hörfunk und Fernsehen gilt noch bis Ende 2008. Für den Vierjahreszeitraum danach haben ARD, ZDF und Deutschlandradio einen Mehrbedarf von 1,44 Euro monatlich angemeldet.
Zunächst rechnete die KEF diesen Betrag in ihrem Berichtsentwurf auf 93 Cent herunter, stockte ihn nach Anhörung der Sender und der Bundesländer jedoch um zwei Cent wieder auf.
Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 11. September sind die Länderparlamente, bei denen die endgültige Entscheidung über die Höhe der Gebühr liegt weitgehend an die Empfehlung der KEF gebunden.
Der offizielle Bericht der KEF mit der Gebührenempfehlung wird am 21. Januar 2008 in Berlin vorgelegt.
tho/dpa
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