Mainz/Leipzig - Zum Jahreswechsel soll es bereits so weit sein: Das Mainzer Funkhaus trennt sich von Moderatorin Andrea Kiewel. Das teilte der Sender am Freitag mit.
ZDF-Intendant Markus Schächter betonte, Schleichwerbung in Sendungen des ZDF sei nicht akzeptabel. Er sagte: "Die Auftritte von Andrea Kiewel in mehreren Sendungen in Verbindung mit den jetzt bekannt geworden Details ihres PR-Vertrages mit der Organisation Weight Watchers haben die Vertrauensbasis zwischen uns zerstört."
ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut fügte hinzu, jeder Moderator und jede Moderatorin im ZDF wisse, dass Schleichwerbung verboten sei. "Es tut mir leid, dass wir damit eine beliebte Moderatorin verlieren, die über den ZDF-'Fernsehgarten' viele Fans gefunden hat. Wir suchen jetzt in Ruhe eine Nachfolgerin."
Kiewel sollte nach Senderangaben 2008 wieder den "Fernsehgarten" sowie weitere Unterhaltungssendungen moderieren. Sechs schon produzierte Sendungen würden wie geplant im Dezember, Januar und Februar ausgestrahlt.
Kiewel hatte am Donnerstag im Zusammenhang mit den Schleichwerbungsvorwürfen eingeräumt, gelogen zu haben. Die 42-Jährige erklärte in einer Stellungnahme, sie hätte in der ZDF-Sendung "Johannes B. Kerner" im Januar auf die Frage, ob es eine vertragliche Beziehung mit Weight Watchers Deutschland gebe, einräumen müssen, "dass es eine PR-Vereinbarung gab, in deren Rahmen es zu einem Foto-Shooting und einem Interview-Termin kam". Sie habe hingegen gesagt, "natürlich nicht".
Auch der MDR beendet die Zusammenarbeit: Kiewel hat dort bisher zusammen mit Jan Hofer und Jörg Kachelmann die Talkshow "Riverboat" moderiert. Die für Freitagabend bereits aufgezeichnete Sendung wird aber noch ausgestrahlt, wie der Sender mitteilte.
Fernsehdirektor Wolfgang Vietze begründete den Rauswurf: "Schleichwerbung ist bei einer Moderatorin im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht akzeptabel."
dan/ap/ddp
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Sollen doch Angestelle beim ÖR ihre Nebeneinkünfte offenlegen. Das gilt natürlich auch für die selbstherrliche Nomenklatura. mehr...
Ja ja, ich geb's ja zu, ihr satter Bariton ist schon verdächtig. mehr...
Nee, Kristin Otto hat ja bereits mehrmals erklärt, daß ihr Doping völlig unbekannt war und ist, so etwas hat es in der DDR nie gegeben. Alles nur eine Verschwörung des Westens und der westlichen Medien, also die späte Rache [...] mehr...
.... und deshalb natürlich von Anfang an suspekt. ohje ohje, dann ist ja auch Kristin Otto hochgradig gefährdet. mehr...
Dem kann ich nur zustimmen. Aber, wir werden jeden Tag mit einer unendlichen Anzahl von Werbespots überschüttet. Das macht dann fast nichts mehr aus. Weight Watchers kennt ja eh´jeder. Das dafür noch so dermaßen plump geworben [...] mehr...
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