Gabriel Kuri in der Neuen Nationalgalerie
Was, wenn Gebrauchsgegenstände über ihre Funktion hinaus noch Möglichkeiten bergen, auf die keiner kommt? Der Mexikaner Gabriel Kuri baut Skulpturen aus Ikea-Papierkörben, arrangiert Essensreste auf noch standardverpackten Tischen und bastelt parolenlose Transparente aus Rettungsfolien. Jetzt greift der in Brüssel lebende Künstler in die Infrastruktur der Neuen Nationalgalerie ein: Er baut eine Skulptur als Ablagefläche für Mäntel und Taschen der Besucher. Sie bestimmen so Material und Form des kollektiven Kunstwerks.
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