1. Sonntagabend, 20.15 Uhr: Beschreiben Sie Ihr "Tatort"-Ritual.
Zu einem Ritual bleibt leider keine Zeit.
2. Hier haben Sie fünf Zeilen Platz für einen Dialog, den Sie von Ihrem Ermittlerteam gerne einmal hören würden.
"Zu mir oder zu dir?"
3. Wo klauen Sie gerne Ihre Ideen?
Aus dem Leben und der Boulevard-Presse.
4. Wie überbringt ein Kommissar der Ehefrau/dem Ehemann am elegantesten die Todesnachricht?
Todesnachrichten sind selten "elegant".
5. Welches US-Format könnte dem "Tatort" am Sonntag Konkurrenz machen?
Blockbuster, das machen sie auch schon fleißig, denn das "Tatort"-Publikum ist im Schnitt über 50.
6. Welche Person aus Ihrer persönlichen Vergangenheit würden Sie in einem "Tatort" gerne als Leiche einsetzen?
Meinen Steuerberater.
7. Sind Sie persönlich eher der Typ "Mörder" oder der Typ "Ermittler" - warum?
Eher Typ Ermittler – wenn man die Welt ein bisschen besser machen und der Wahrheit die Ehre geben kann, hat das meines Erachtens viel für sich.
8. Wenn Sie in einer "Tatort"-Episode auftreten würden, was wäre Ihre Rolle?
Eine Leiche.
9. An welchem bis jetzt unbesetzten Ort müsste es Ihrer Meinung nach ein Ermittlerteam geben, und in welchem Milieu würde es arbeiten?
Auf dem Mond – um den Rest kümmert sich die ARD.
10. Warum setzt sich der "Tatort" mit gesellschaftlichen und politischen Themen auseinander?
Weil es keinen Grund gibt, es nicht zu tun.
11. Vervollständigen Sie den folgenden Satz. "Der "Tatort" funktioniert auch nach 700 Folgen noch so gut, weil …
… er in den bundesrepublikanischen Wirklichkeiten/Realitäten mit beiden Beinen auf dem Boden steht."
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