Hamburg - Du hast keine Chance, also nutze sie! So in etwa müsste das Motto der fünften Staffel der Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" im Nachklang wohl lauten. Am Samstag kürte das Publikum per Telefon-Vote den 30-jährigen Thomas Godoj zum Sieger; 62,2 Prozent der Zuschauer stimmten für ihn, 37,8 Prozent für Fady Maalouf, seinen Gegner im Sangesstreit. Nun veröffentlichte RTL die Ergebnisse aller Telefonabstimmungen. Wenn man sich die Zahlen betrachtet, gibt es nur ein Fazit: Es konnte nur einen geben - und zwar von Anfang an.
Bereits in der ersten Show "Jetzt oder Nie", in der noch 15 Kandidaten gegeneinander ansangen, hatte Thomas Godoj so weit den Sangesmund vorn, dass RTL auf alle weiteren Shows hätte verzichten können: 47,5 Prozent aller Anrufer stimmten für den Rocksänger aus Recklinghausen. Schon damals den zweiten Platz machte Godojs späterer Kontrahent im Finale, der als "Schnulzen-Kaiser" apostrophierte Fady Maalouf aus Hamburg - allerdings mit nur 8,55 Prozent aller Stimmen.
Diesen gigantischen Vorsprung konnte Godoj zwar nicht in allen der folgenden Mottoshows verteidigen, aber er vereinigte ausnahmslos nach jeder Sendung die meisten Zuschauerstimmen auf sich.
Das mag auch daran gelegen haben, dass die Jury um Dieter Bohlen die Zuschauer am Ende jeder Show fast jedes Mal pflichtgemäß dazu aufforderte, doch ja für den Favoriten Godoj anzurufen, um zu verhindern, dass sich dessen Fans in falscher Sicherheit wiegen.
Tatsächlich dürften die wiederholten Aufforderungen allerdings einen eher uneigennützigen Grund gehabt haben: Schließlich verdient RTL ja mit dem Voting per Telefon den einen oder anderen Euro.
Die Ergebnisse im Überblick (Quelle: RTL).
tdo
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