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Beutekunst Kultusminister unterstützen Rückgabe

Beutekunst, die während der NS-Zeit geraubt wurde, soll von den einzelnen Bundesländern aufgefunden und zurückgegeben werden. Eine entsprechende Erklärung unterzeichneten die Minister in Bonn.

Bonn - Ziel der Erklärung sei es, eine "gerechte und faire Lösungen für die Rückgabe oder Entschädigung der früheren Besitzer oder ihrer Erben zu finden". Dies gelte insbesondere für jüdischen Besitz, der während der NS-Zeit enteignet oder geraubt wurde. Außerdem sollen Informationen über Beutekunst künftig auch im Internet zugänglich sein, teilte der Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), Sachsens Wissenschaftsminister Hans Joachim Meyer, nach der Sitzung mit.

Zudem einigten sich die Kultusminister darauf, für Theater und Orchester in Zukunft einheitliche Tarifverträge im künstlerischen und im nicht-künstlerischen Bereich abzuschließen. Orchester- und Theater-Tarifverträge sollen im nicht-künstlerischen Bereich demnächst nur maximal vier Tarifgruppen haben, die durch Leistungszulagen ergänzt werden können. Zeitzuschläge am Theater sollen abgeschafft werden und Überstundenvergütungen im Rahmen einer Jahresarbeitszeitregelung weitgehend entfallen. Für Bühnenarbeiter soll es eine neue Regelung zur Nachtarbeit geben.

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