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Trophäen Goldene Kamera für Reich-Ranicki und Clooney

Sophie Marceau und Comedy-Star Bastian Pastewka gehören ebenfalls zu den Geehrten. Die lange Liste der Preisträger lässt eine abwechslungsreiche Verleihungs-Gala erwarten.

Sophie Marceau spielte Pierce Brosnan an die Wand und bekommt dafür jetzt die Goldene Kamera
AFP

Sophie Marceau spielte Pierce Brosnan an die Wand und bekommt dafür jetzt die Goldene Kamera

Berlin - Für herausragende Leistungen in Film, Fernsehen, Popmusik und Kultur wird außerdem Regisseur Wim Wenders ausgezeichnet.

George Clooney, den die Organisatorin der Veranstaltung, Beate Wedekind, als "den schönsten Mann" bezeichnete, bekommt die begehrte Trophäe für seine Leistungen in der TV-Serie "Emergency Room" sowie seine Kinorollen in den Filmen "Tage wie dieser", "From Dusk till Dawn" und "Three Kings". Seine Kollegin

Marcel Reich-Ranicki
DPA

Marcel Reich-Ranicki

Sophie Marceau, die bereits mit 13 Jahren in dem Film "La Boum - Die Fete" zum Idol geworden sei, wird nun als 33-Jährige dafür geehrt, dass sie in "Die Welt ist nicht genug" James Bond glatt an die Wand gespielt habe. Wim Wenders habe mit seinem 20. Film "The Million Dollar Hotel" ein "cineastisches Meisterwerk des 21. Jahrhunderts geschaffen".

Ausgezeichnet werden auch die Fernsehschauspielerin Mariele Millowitsch und ihr Kollege Armin Rohde. Im Bereich Musik geht die Goldene Kamera an die deutsche Rap-Sängerin Sabrina Setlur und an die "Senkrechtstarter der Popmusik", die Gruppe "Echt". Die Fotografin Herlinde Koelbl wird für ihre Bilder in dem WDR-Dokumentarfilm "Spuren der Macht" ausgezeichnet, der die Lebensläufe von Politikern wie Joschka Fischer über Jahre dokumentiert.

Wie in jedem Jahr sollen auch diesmal erst am Abend der Verleihung zwei Überraschungspreise vergeben werden, hieß es bei der "Hörzu". Der eine geht an die beste Nachwuchsschauspielerin, den anderen vergibt die Leserjury der Zeitschrift an den besten Fernsehfilm des vergangenen Jahres. Zur Auswahl stehen die RTL-Produktion "Versprich mir, dass es den Himmel gibt", "Dunkle Tage" von der ARD und der ZDF-Film "Ich habe Nein gesagt". Einen "Ehrenpreis Berlin" übergibt der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen an 16 Berliner, deren künstlerisches Leben untrennbar mit der Stadt verbunden" sei.

Der traditionelle Preis der Programmzeitschrift "Hörzu" wird am bei einer festlichen Gala am 8. Februar im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt übergeben. Moderiert wird die Veranstaltung von Ulla Kock am Brink, die 1996 für ihre "frische Moderation" selbst die Goldene Kamera erhalten hatte.

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