Mittwoch, 10. Februar 2010

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25.11.2009
 

US-Zeitung

"Washington Post" schließt Korrespondenten-Büros

Die "Washington Post" setzt ihren Sparkurs fort. Künftig verzichtet die US-Zeitung auf eigene Korrespondenten in New York, Los Angeles und Chicago. Laut Chefredakteur müsse man sich in der Krise auf die Hauptstadt konzentrieren.

Washington - Die Washington Post Company hat ihren Gewinn im dritten Quartal um 69 Prozent gesteigert - vor allem dank drastischer Sparmaßnahmen. Bei seinem Flaggschiff, der renommierten Tageszeitung, spart der Konzern dennoch weiter. Nachdem zuletzt bereits die Außenbüros in Miami, Denver und Austin geschlossen wurden, zieht das Blatt nun auch seine Berichterstatter aus New York, Los Angeles und Chicago ab.

Chefredakteur Marcus Brauchli teilte den Mitarbeitern mit, "in einer Zeit beschränkter Ressourcen und steigenden Wettbewerbsdrucks" müsse die Zeitung ihre "Feuerkraft" auf Washington konzentrieren. Zuletzt hatte die "Washington Post" bereits mehreren Mitarbeitern der Online-Redaktion gekündigt. Bei den aktuellen Kürzungen werden drei Redaktionsassistenten entlassen, die sechs Korrespondenten sollen neue Jobs in der Hauptstadt bekommen.

Die "Washington Post" hat laut dem "Audit Bureau of Circulation" an Werktagen die fünftgrößte Auflage aller US-Zeitungen - mit 582.000 Exemplaren. Die Sonntagsausgabe verkauft sich demnach 822.000-mal, Platz drei unter den meistgelesenen Blättern.

cte/AP/Reuters

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