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23.01.2010
 

Hollywood-Schauspielerin

Jean Simmons ist tot

Sie war bekannt als die Britische Beauty in Hollywood. Auf der Leinwand zog die Schauspielerin berühmte Männer wie Kirk Douglas in ihren Bann. Am Freitag ist Jean Simmons, die in Filmen wie "Spartacus" und "Schwere Jungs - leichte Mädchen" mitwirkte, im Alter von 80 Jahren gestorben.


Zu ihren besten Rollen zählt ihr Auftritt als mörderische Femme Fatale in Otto Premingers "Engelsgesicht" (1952), in dem sie ihren Geliebten (Robert Mitchum) mit in den Tod zieht. In "Theaterfieber" rebelliert sie gegen ihren Vater (Spencer Tracy), in dem Musical "Schwere Jungs - leichte Mädchen" nimmt sie es mit Marlon Brando und Frank Sinatra auf. Neben Richard Burton erhielt sie in dem Bibel-Schinken "Das Gewand" die Hauptrolle.

Über 60 Jahre lang stand die Schauspielerin Jean Simmons vor Film- und Fernsehkameras. In rund 50 Spielfilmen und in fast ebenso vielen Fernsehproduktionen wirkte sie mit. 1958 wurde sie mit einem Ehren- Golden-Globe als "vielseitigste Schauspielerin" gewürdigt.

Nun trauert die Filmwelt um die Britische Beauty in Hollywood. Am Freitagabend starb sie in ihrem Haus im kalifornischen Santa Monica. Das teilte die Agentin der Schauspielerin, Judy Page, der "Los Angeles Times" mit. Simmons war 80 Jahre alt und litt an Lungenkrebs.

Simmons wurde am 31. Januar 1929 in London geboren. Im Alter von 14 Jahren wurde die Tochter eines Turnlehrers ohne jede Schauspielerfahrung für eine Rolle in "Give Us the Moon" an der Seite der damals gefragten Margaret Lockwood ausgewählt. Laurence Olivier machte sie 1948, noch nicht einmal 20-jährig, als Ophelia in seinem "Hamlet"-Film weltberühmt. Für diese Rolle kürten die Filmfestspiele in Venedig sie zur besten Darstellerin, in Hollywood wurde sie für einen Oscar nominiert.

Makellos schön

1950 heiratete die Britin ihren Landsmann Stewart Granger, zusammen gingen sie nach Hollywood. Als Filmstar machte sie Karriere: Mit ihrer makellosen Schönheit zog die Schauspielerin auf der Leinwand Hollywoods berühmteste Männer in ihren Bann. Gregory Peck verfiel der brünetten Beauty in dem William-Wyler-Western "Weites Land" (1958). In Stanley Kubricks "Spartacus" (1960) glänzte Simmons an der Seite von Kirk Douglas und Laurence Olivier. In dem Kostümfilm "Desirée" machte sie Marlon Brando, der den jungen Napoleon mimt, als Geliebte schöne Augen.

Doch ihre Ehe mit Granger hielt dem Erfolgsdruck in Hollywood nicht stand. 1960 ließ sie sich von ihm scheiden, die damals dreijährige Tochter wurde ihr zugesprochen. Gleich darauf heiratete sie den Regisseur Richard Brooks. Der drehte im selben Jahr mit ihr den Streifen "Elmer Gantry" mit Burt Lancaster als scheinheiliger Prediger und Simmons als fromme Missionarin.

Nach einer weiteren Oscar-Nominierung 1969 für das Ehedrama "The Happy Ending" (mit John Forsythe und Lloyd Bridges) ging es mit ihrer Leinwandkarriere ab den siebziger Jahren bergab. Nur noch selten holte man sie vor die Filmkamera, wie 1995, als sie neben Winona Ryder und Anne Bancroft in dem Frauenfilm "Ein amerikanischer Quilt" auftrat. Simmons wechselte zum Fernsehen und landete Rollen in Serien und TV- Filmen wie "Fackeln im Sturm" und "Star Trek: The Next Generation". Für ihre Rolle als Fee Cleary in "Die Dornenvögel" erhielt sie 1983 einen Emmy. 2008 übernahm sie die Rolle einer Witwe in dem britischen Familiendrama "Shadows in the Sun".

cib/dpa/apn

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Wenn der User Pnin_ in seinem Post das Wort 'uns' verwendet, meint er sicherlich die Gemeinschaft derer, die Jean Simmons gerne auf der Leinwand gesehen haben und in einem Nachruf ein paar angemessene Worte dazusagen wollen! [...] mehr...

24.01.2010 von DJ Doena: Pluralis majestatis

Nichts gegen Frau Simmons, aber warum neigen manche Leute immer dazu im Pluralis majestatis zu sprechen? mehr...

24.01.2010 von Pnin_: Danke f.d. Filme

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