Trotz Insolvenzantrags: dapd-Betrieb vorerst gesichert

Kurze Verschnaufspause für alle Beschäftigten der dapd: Die Nachrichtenagentur kann trotz zweiten Insolvenzantrags bis einschließlich April weitermachen. Wie die vorläufige Insolvenzverwalterin mitteilte, hat die Bundesagentur für Arbeit einer Vorfinanzierung zugestimmt.

Berlin - Der Betrieb der angeschlagenen Nachrichtenagentur dapd kann bis auf weiteres aufrechterhalten werden. Das teilte das Unternehmen im Auftrag der vorläufigen Insolvenzverwalterin Petra Hilgers am Dienstagabend mit. Die Bundesagentur für Arbeit hatte zuvor einer Vorfinanzierung der Insolvenzgeldzahlungen für die Beschäftigten der Nachrichtenagentur dapd bis einschließlich April zugestimmt.

Die dapd Nachrichtenagentur Beteiligungs GmbH hatte am 1. März nach nur einem Monat Tätigkeit Insolvenzantrag gestellt. Bereits im Oktober 2012 hatte dapd für mehrere Gesellschaften Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Nach einer Restrukturierung und der Entlassung von rund einem Drittel der etwa 300 Mitarbeiter übernahm am 1. Februar die dapd Nachrichten Beteiligungs GmbH die Geschäftsbetriebe der insolventen dapd-Gesellschaften.

hpi/dpa

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