Wegbereiter der Neuen Leipziger Schule Künstler Arno Rink gestorben

Er lehrte jahrzehntelang Malerei in Leipzig: Arno Rink war einer der entscheidenden Einflussgeber der Neuen Leipziger Schule um Neo Rauch. Nun ist der Maler gestorben, er wurde 76 Jahre alt.

Arno Rink (1940-2017)
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Arno Rink (1940-2017)


Der Leipziger Künstler Arno Rink ist am Dienstag an Krebs gestorben - drei Wochen vor seinem 77. Geburtstag. Der Maler und Zeichner starb nach langer und schwerer Krankheit, wie seine Galerie am Mittwoch in Leipzig mitteilte. "Er war am Montagabend zusammengebrochen", sagte seine Witwe Christine Rink der Deutschen Presse-Agentur. Noch bis zum Wochenende hatte er im Atelier gemalt, "wie es seine Kräfte zuließen", sagte Christine Rink. "Er hat bis zuletzt gearbeitet."

Rink gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter der Neuen Leipziger Schule und bildete auch Neo Rauch, einen der wichtigsten deutschen Maler der Gegenwart, aus. Rauch bezeichnete ihn im SPIEGEL als "eine Vaterfigur".

Arno Rink und Neo Rauch im Mai 2017
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Arno Rink und Neo Rauch im Mai 2017

Der gebürtige Thüringer Rink lebte und arbeitete seit Anfang der Sechzigerjahre in der sächsischen Messestadt. Nach seinem Studium an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB), das er 1967 in der Fachklasse des berühmten Malers Bernhard Heisig abschloss, arbeitete Rink zunächst kurze Zeit freischaffend und wurde später zum Dozenten und Professor an der HGB berufen. Von 1987 bis 1994 war Rink Rektor der Kunsthochschule, er leitete 27 Jahre lang die Fachklasse für Malerei und Grafik.

Zu seinen Schülern zählen auch Künstlerinnen und Künstler wie David Schnell, Christoph Ruckhäberle, Miriam Vlaming, Katrin Heichel, Franziska Holstein und Claudia Rößger.

feb/dpa



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