Auszeichnung für "Nachtgestalten" Ernst-Lubitsch-Preis an Michael Gwisdek

Der Berliner Schauspieler Michael Gwisdek erhält den Ernst-Lubitsch-Preis 2000. Gwisdek werde damit für seine schauspielerischen Leistungen unter anderem in dem Film "Nachtgestalten" ausgezeichnet, begründete der Club der Berliner Filmjournalisten am Freitag seine Entscheidung.


Michael Gwisdek (l.) in einer Szene des Films "Nachtgestalten" mit Ricardo Valentim
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Michael Gwisdek (l.) in einer Szene des Films "Nachtgestalten" mit Ricardo Valentim

In Andreas Dresens Film "Nachtgestalten" spielt Gwisdek einen hektischen Angestellten, der sich plötzlich um einen kleinen nigerianischen Jungen kümmern muss. Für diese komödiantische Rolle war Gwisdek bereits bei der 49. Berlinale im vergangenen Jahr mit dem Silbernen Bären für den besten Darsteller ausgezeichnet worden. Der 1942 in Berlin-Weißensee geborene Gwisdek war schon in der DDR ein bekannter Darsteller. Seit 1988 führt er auch selbst Regie.

Der Ernst-Lubitsch-Preis wird traditionell am 29. Januar überreicht, dem Geburtstag des aus Berlin stammenden Regisseurs Lubitsch. Der Preis wurde 1957 auf Anregung des Regisseurs Billy Wilder vom Club der Berliner Filmjournalisten gestiftet und wird für herausragende komödiantische Leistungen verliehen. Er besteht aus einer Pan-Statuette des Bildhauers Erich F. Reuter.

Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem Heinz Rühmann, Loriot, Manfred Krug, Katja Riemann und Helmut Dietl. Im vergangenen Jahr war der Regisseur Tom Tykwer für seinen Erfolgsfilm "Lola rennt" mit den Ernst-Lubitsch-Preis ausgezeichnet worden.



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