Neue Chefredakteurin Brigitte Fehrle übernimmt "Berliner Zeitung"

Eine "Zeitung" für die Berliner, eine "Rundschau" für die Leser in Frankfurt am Main: Weil DuMont-Schauberg von seiner Zentralisierungslinie abrückt, bekommen die beiden bislang stark verzahnten Tageszeitungen wieder getrennte Chefredaktionen. Brigitte Fehrle übernimmt in der Hauptstadt.

"Berliner Zeitung"-Chefin Brigitte Fehrle: Auf lokale Märkte konzentrieren
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"Berliner Zeitung"-Chefin Brigitte Fehrle: Auf lokale Märkte konzentrieren


Hamburg/Köln - Brigitte Fehrle wird Chefredakteurin der "Berliner Zeitung". Das teilte die Kölner Mediengruppe M. DuMont Schauberg (MDS) mit, der die Tageszeitung gehört.

Uwe Vorkötter, bisher in Personalunion Chefredakteur der "Berliner Zeitung" und der "Frankfurter Rundschau", gibt zum Juli 2012 seine Position auf. Er wird dem MDS-Vorstand künftig als Berater zur Verfügung stehen und soll an der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle für digitale Produkte mitwirken.

Brigitte Fehrle begann ihre journalistische Karriere bei der Berliner "taz". Sie arbeitete bei der "Berliner Zeitung", der "Frankfurter Rundschau" und der "Zeit". Seit 2010 leitet sie im dreiköpfigen Team der Chefredaktion unter Uwe Vorkötter und mit Rouven Schellenberger die "Berliner Zeitung", die "Frankfurter Rundschau" und die zentrale DuMont-Redaktionsgemeinschaft, in der Artikel zur Mehrfachverwertung in den verschiedenen MDS-Zeitungen produziert werden.

Laut MDS sollen sich "Berliner Zeitung" und "Frankfurter Rundschau" stärker auf ihre lokalen Märkte konzentrieren. Ein neuer Chefredakteur der "Frankfurter Rundschau" soll in Kürze benannt werden. Rouven Schellenberger werde wie bisher als Chefredakteur die digitalen Projekte der beiden Zeitungen verantworten.

sha



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