In eigener Sache Klaus Brinkbäumer ist neuer Chefredakteur des SPIEGEL, Florian Harms ist neuer Chefredakteur von SPIEGEL ONLINE

Wechsel in den Chefredaktionen von SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE: Klaus Brinkbäumer ist ab sofort neuer Chefredakteur des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL, Florian Harms ist neuer Chefredakteur von SPIEGEL ONLINE.

Brinkbäumer (l.), Harms: Gemeinsam die digitale Zukunft erfolgreich gestalten
DER SPIEGEL/ Michael B. Rehders; DER SPIEGEL/ Lutz Jäkel

Brinkbäumer (l.), Harms: Gemeinsam die digitale Zukunft erfolgreich gestalten


Brinkbäumer und Harms folgen auf Wolfgang Büchner, der den SPIEGEL-Verlag - wie bereits gemeldet - zum 31. Dezember 2014 verlassen hat. In seiner Funktion als SPIEGEL-Chefredakteur nimmt Klaus Brinkbäumer auch die Aufgaben des Herausgebers bei SPIEGEL ONLINE wahr.

Ove Saffe, Geschäftsführer des SPIEGEL-Verlags: "Wir freuen uns sehr, dass zwei ausgezeichnete Journalisten dieses Hauses die Verantwortung für die beiden großen Redaktionen des SPIEGEL übernehmen. Klaus Brinkbäumer und Florian Harms werden auch weiterhin maßgeblich dazu beitragen, den SPIEGEL als führendes politisches Magazin und SPIEGEL ONLINE als Leitmedium im deutschsprachigen Internet zu positionieren und weiterzuentwickeln. Gemeinsam werden sie die digitale Zukunft der Medienmarke SPIEGEL erfolgreich gestalten."

Klaus Brinkbäumer (47) begann seine journalistische Laufbahn als freier Mitarbeiter der "Westfälischen Nachrichten" und als Volontär bei Weltbild, war dann Redakteur bei der "Abendzeitung" in München und ging als Chefreporter zum "Berliner Kurier". 1993 wechselte er aus der "Focus"-Entwicklungsredaktion zum SPIEGEL, wo er zunächst als Redakteur und dann als Reporter für die Ressorts Sport, Deutschland, Ausland und Gesellschaft arbeitete.

Nachdem er vier Jahre lang als Korrespondent aus New York berichtet hatte, wurde Brinkbäumer im Januar 2011 in der Position des Textchefs Mitglied der Chefredaktion des SPIEGEL. Seit September 2011 ist er stellvertretender Chefredakteur des SPIEGEL. Er gewann u.a. den Egon-Erwin-Kisch-Preis, den Henri-Nannen-Preis und den Deutschen Reporterpreis und schrieb Bücher wie "Der Traum vom Leben - Eine afrikanische Odyssee" oder "Die letzte Reise - Der Fall Christoph Columbus".

Florian Harms (41) studierte Islamwissenschaft und Politikwissenschaft in Freiburg und Damaskus, promovierte über islamische Missionsgruppen im Internet und absolvierte Praktika und Redaktionsvertretungen u.a. bei der "Leonberger Kreiszeitung", beim Süddeutschen Rundfunk, im ARD-Büro in Kairo, bei der "taz" und der "Süddeutschen Zeitung". Nach dem Volontariat bei der "Neuen Zürcher Zeitung" baute er in Hamburg ein freies Journalisten-Team auf und veröffentlichte Bücher und Reportagen zur arabischen Welt.

Ab Mai 2004 war er zunächst freier Nachrichtenredakteur bei SPIEGEL ONLINE, ab April 2006 fester Redakteur. Ab März 2007 leitete er die Entwicklung des Zeitgeschichte-Portals einestages. Im Juli 2008 wurde er Chef vom Dienst am Newsdesk. Seit März 2011 war er stellvertretender Chefredakteur von SPIEGEL ONLINE.

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