Reggaestar wird Cannabismarke Bob Marley? Kannste in der Tüte rauchen

Kiffen und Reggae: Irgendwie besteht da ein Zusammenhang. Das weiß auch Bob Marleys Familie. Sie vermarktet den Namen des toten Stars für eine eigene Marihuana-Marke.

Bob Marley: Postum Namenspate fürs Ganja-Marketing
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Bob Marley: Postum Namenspate fürs Ganja-Marketing


New York - Dicker Rauch kommt aus seinem Mund. Den Joint hält er zwischen den Fingern. Es gibt zahllose dieser Aufnahmen des Reggae-Musikers Bob Marley. Nun soll sein Name Pate stehen für das, was er zeitlebens geraucht hat.

Marleys Familie hat sich mit einer Private-Equity-Firma zusammengetan, um "Marley Natural" herauszubringen, wie der "Guardian" berichtet. "Mein Vater wäre so glücklich, Menschen zu sehen, die die Heilkraft der Pflanze einsehen können", sagte Cedella Marley, die Tochter des verstorbenen Musikers. "Er sah die Pflanze als etwas Spirituelles, das unser Wohlbefinden erwachen lässt, unsere Reflexion vertieft, uns mit der Natur verbindet und unsere Kreativität freisetzt."

"Marley Natural" sei eine authentische Art sein Vermächtnis zu ehren, da seine Stimme so Bestandteil der Diskussion um Cannabis würde und dazu beitrage, das Verbot zu beenden, das zu sozialen Schäden führe.

Das Cannabis-Unternehmen soll sein Produkt voraussichtlich noch bis Ende 2014 in all die Länder und Regionen liefern, in denen die Droge legalisiert worden ist. Neben Marihuana will die Firma Cremes, Lotionen und Accessoires verkaufen, die durch die Droge und durch Marley "inspiriert" worden sind.

"Es gibt wahrscheinlich kein kulturelles Idol, das mehr in Verbindung zu Cannabis gebracht wird, als Bob Marley", sagte Brendan Kennedy, der Geschäftsführer des Unternehmens. "Er bezeichnete Cannabis als Heilkraut, und er sagte es werde die Nation heilen."

In den Siebzigerjahren wurde Bob Marley zum ersten Rockstar aus der sogenannten Dritten Welt - mit wilder Mähne, geballter Faust und Joint im Mundwinkel. Am 11. Mai 1981 starb der Musiker mit 36 Jahren an Krebs.

kha



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Seite 1
gsmnycyvr 18.11.2014
1. No Woman
But. Drugs
tkwm 18.11.2014
2.
Marleys Krebs, ehe den jetzt hier jemand mit dem Cannabis-Konsum in Verbindung bringt, war ein malignes Melanom, welches es wegen seines Rastafari-Glaubens zu lange nicht hat behandeln lassen, so dass es gestreut hat und zu einer Vielzahl Metastaten führte.
benicio 18.11.2014
3. Politik
Wer hierzulande mit dem besagten Produkt von Bob Marley angetroffen wird ist ein Straftäter. Seine Musik darf jeder hören. Lieber wäre ihm aber sicherlich gewesen, dass die Menschen die seine Musik hören allesamt verstehen, dass die Menschen die Cannabis besitzen oder konsumieren keine Straftäter sind.
kingdripz57 18.11.2014
4.
Kann nicht oft genug sagen, dass die vorteile cannabis zu legalisieren die nachteile stark überwiegen
kawa_uli 18.11.2014
5. Sicher keine Straftaeter....
Zitat von benicioWer hierzulande mit dem besagten Produkt von Bob Marley angetroffen wird ist ein Straftäter. Seine Musik darf jeder hören. Lieber wäre ihm aber sicherlich gewesen, dass die Menschen die seine Musik hören allesamt verstehen, dass die Menschen die Cannabis besitzen oder konsumieren keine Straftäter sind.
Vielleicht etwas weich in der Birne...aber das ist ja auch nicht verboten. Und den guten Bob konnte man/frau ja wirklich nur zugedroehnt hoeren. Ne schoene jross Uli
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