2020 - Die Zeitungsdebatte

Zeitungsdebatte Kühner Blick auf große Fragen

Der Journalismus befindet sich in einer intellektuellen Krise, sagt der Schweizer Reporter Constantin Seibt - diese Krise ist jedoch eine Chance. Die Zeitung muss jetzt kämpferischer und ästhetischer werden und ihre Leser durch Stil, Frechheit und harte Recherche begeistern.

Der Satz im Zentrum der Zeitungskrise ist der, mit dem Don Graham den Verkauf der "Washington Post" begründete. Zuvor hatte seine Familie die Zeitung vier Generationen geführt. Nun schrieb Don Graham: "Wir haben keine Antworten."

Grahams Kapitulation war für die Zeitungsbranche in den USA derselbe Schock wie kurz zuvor in Deutschland der Springer-Ausverkauf. Auch der größte, reichste, brutalste Verlag Deutschlands trennte sich von seinen Regionalzeitungen, weil er keine Antwort auf die Frage nach deren Zukunft hatte.

Die Zeitungskrise reicht weit über eine Krise des Geschäftsmodells hinaus. Sie ist auch eine intellektuelle Krise. Es brechen nicht nur Leser und Einnahmen weg; es herrscht auch ein Vakuum an Plänen, Ideen, Strategien.

Tatsächlich scheinen die traditionellen Verleger neben dem Einstieg ins Internet nur eine Strategie zu verfolgen: Erst das Fett wegzuschneiden, dann die Muskeln und Blutbahnen. Oder gleich das ganze Paket zu verkaufen. Entweder an sendungsbewusste Milliardäre. Oder an auf Ausweiden spezialisierte Organhändler wie David Montgomery oder die Funke-Gruppe.

Die Hilflosigkeit der Presse lässt sich doppelt erklären. Erstens: Hundert Jahre Erfolg. Bis 2001 waren Zeitungen sichere Gelddruckmaschinen in einem geschützten Markt - die Eintrittskosten für Konkurrenten waren enorm, die Kunden treu. Zweitens: Zeitungen sind riesige Routinemaschinen - ihr Erscheinen wird weniger durch Chefs und Konzepte geregelt als durch ungeschriebene, aber tief eingeschliffene Gesetze, die Redaktionen steuern wie Instinkte den Ameisenhaufen.

Doch jetzt hat sich der Markt in nur einem Jahrzehnt brutal gekehrt: Die Internetfirmen haben weite Teile des Anzeigengeschäfts gekapert, die wichtigste Ware - die Nachrichten - ist inflationär, also wertlos geworden, und die Leser - verwöhnt von den Großartigkeiten des Netzes - sind plötzlich zahlungsfaul und untreu.

Das heißt, dass alles das, was in der Branche einst als solide Arbeit galt, also die verlässliche Nachrichtenverwaltung, nicht mehr bezahlt wird: nicht mit Geld, aber auch nicht mit Vertrauen, Macht oder Aufmerksamkeit. Es gibt schlicht zu viel Ähnliches.

Was also tun? Es wurde ziemlich viel Zeit und Gehirn darauf verschwendet, sinnlose Kämpfe zu führen: gegen die angebliche Unseriosität des Netzes, die Blogger, das Staatsfernsehen oder Google. Und intern mit der Vertriebsfrage Online gegen Print. Darüber ging vergessen, dass die Ware selbst faul wurde.

Denn der Journalismus von einst richtete sich an einen durch Gewohnheit gefesselten Abonnenten: Das Ziel der Zeitungen war, ihn durch genügend Seriosität, Vollständigkeit und Zuckerguss zu befriedigen - und keinesfalls zu verärgern, etwa durch Experimente.

Doch diese Sorte Leser stirbt weg. Auf dem Markt der Aufmerksamkeitsökonomie gelten für Medien wie einzelne Journalisten damit völlig neue Gesetze: Ein Text muss sein Publikum aus einem guten Grund begeistern, um viral zu zünden - denn tut er das nicht, geht er in der Flut unter. Ein Medium muss aus einem guten Grund die Sache seiner Kunden sein, sonst zahlen sie nicht. Das Zeitungsabonnement war früher ein Automatismus mehr; heute ist es ein Bekenntnis.

Nur, wie kommt man wieder zu seinen Kunden? Anbiederung genügt hier nicht - nicht durch nette Homepages, Kaffeeautomatengeschenke, Schleimartikel für die Werber. Das Business muss neu gedacht werden.

Zum Ersten ist die intellektuelle Krise zwar einer der wichtigsten Gründe für den Niedergang der Zeitungsbranche, aber sie ist auch eine ihrer wichtigsten Verkaufschancen. Denn Verwirrung ist beileibe kein Monopol der Presse. Eine lähmende Ratlosigkeit hat längst Politik, Wirtschaft, Finanzbranche, die breite Mittelklasse erfasst, sogar die Intellektuellen selbst. Wir stehen möglicherweise an der Schwelle zu einer neuen Gesellschaft: Europa bröckelt, die Finanzbranche hat sich zur Bombe entwickelt, die seit Jahrzehnten regierende Mittelklasse verliert an Macht, eine Finanzoligarchie entwickelt sich, möglicherweise kommt ein Überwachungsstaat oder eine umfassende Transparenz.

Kurz: Die Zukunft ist wieder unberechenbar geworden, die Karten werden neu verteilt, das 21. Jahrhundert fängt spürbar an. Die traditionelle Zeitung verarbeitete aber eine Welt, die zwar nicht ideal, aber doch unter Kontrolle war: Wie das Meer spülte sie Tag für Tag die Neuigkeiten in Bröckchen an, in immer gleicher Dramaturgie. Nun hat sich die Welt geändert, und die Zeitung muss sich der Zeit stellen: Sie muss die großen, offenen Fragen groß und offen angehen statt in gestückelten Nachrichten. Sie hätte hier das Monopol. Denn wer sonst sollte es tun? Die Zeitung ist die einzige Institution, die wir haben, deren Angestellte für nichts anderes bezahlt werden als für die Beobachtung der Welt.

Und wenn nicht alles täuscht, muss sie sich auf ihre Kindheit besinnen: den Kampf. Denn was damals ihre Trägerschaft war, das revolutionäre Bürgertum, ist heute die zunehmend bedrohte Mittelklasse. Deren Selbstverständlichkeiten hören auf, welche zu sein: Bürgerrechte, Chancengleichheit, Selbstbestimmung, eine vernünftige Verteilung von Geld und Macht. Es wird für eine Zeitung mehr zu kämpfen geben als um die eigenen Budgets.

Zum Zweiten muss die Zeitung mit einer neuen Ästhetik arbeiten. Vom Layout über die interne Organisation bis zur Schreibweise der Artikel ist sie auf den traditionellen Abonnenten zugeschnitten. Alles dient einer einzigen, nun leider nicht mehr bezahlten Qualität: Berechenbarkeit. Es wird Zeit, in die Erneuerung des Handwerks zu investieren: in Stil, Raffinesse, Überraschung und Schönheit.

Zum Dritten ändert sich das Verhältnis zu den Lesern fundamental. Das deshalb, weil das Publikum heute zersplittert ist: in Dutzende Szenen mit höchst verschiedenen Bedürfnissen, Interessen, ja Welten. Kein Medium erreicht mehr automatisch alle; um Masse zu gewinnen, muss man möglichst viele dieser Gruppen erreichen. Dazu ist eine Tageszeitung heute völlig falsch organisiert: nach dem Ressort-Raster des letzten Jahrhunderts. Eine Tageszeitung müsste sich in ihrem Kerngeschäft nach ihrer künftigen Leserschaft organisieren. Nicht durch Schmeichelei, sondern durch das, was sie kann: durch Neugier, Frechheit und harte Recherche.

Das heißt, man bräuchte Korrespondenten in den wichtigsten Szenen seiner Stadt: der Banker-, der Kunst-, der Presse-, der Gewerbe-, der Lesben-, der Theater-, der Politik-, der Kinderkrieger-, der Professoren-, der Fußball-, der HipHop-, der Werbe-, der Reichen- und der Anarchistenszene. Korrespondenten, die die Fragen beantworten: Wer steigt auf, wer ab? Warum? Was passiert im Netz und in der Welt Wichtiges für die Gruppe? Die Berichterstattung müsste so scharf, so regelmäßig und so kompetent sein, dass es für die Mitglieder der einzelnen Szenen ein Karrierehindernis bedeuten würde, das Blatt nicht zu lesen.

Kurz, die Zeitung von morgen braucht: den kühnen Blick auf die großen Fragen von heute. Den Kampf für und um das liberale Bürgertum. Mehr Stil, mehr Formen. Als tägliches Ziel Begeisterung statt Befriedigung. Und last, not least: tägliche Recherche im Milieu (genauer: den verschiedenen Milieus) ihrer Leserschaft.

Eine solche Zeitung hätte eine Chance. Natürlich stünde auch ihr ein langer Kampf bevor. Aber eine Sorte Kampf, der sich lohnt: weil es nicht nur ums Weiterleben ginge, sondern um echte Ziele.

Doch dazu brauchte es von ihren Chefs eine echte Strategie, also Kühnheit und Klarheit im Kopf. Und von ihren Verlegern auch.

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Forum - 2020 - Die Zeitungsdebatte
insgesamt 156 Beiträge
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1. Oh Pardon...
W. Robert 02.08.2013
Nun, es gibt im Netz eben die „Allrounder“-Seiten wie Spon, Welt, Süddeutsche, Zeit, Frankfurter Allgemeine etc., die sich inhaltlich kaum noch wesentlich unterscheiden. Das hat mit Sicherheit auch mit der Verwechselbarkeit der Parteien zu tun, deren Inhalte sich zunehmend angleichen. Eine Lücke sehe ich da eigentlich nur für eine Kultur-Website, die tatsächlichen Qualitätsjournalismus bringt, und sich aus dem Spiel der Indoktrination mit fragwürdigen globliistischen Thesen heraushält. Man braucht also mehr Essays, mehr Humor und und mehr Einbeziehung der Kulturschaffenden, die sich längst aus dem Medienbetrieb zurückgezogen haben. Wie das in etwa aussehen könnte: Man lese mal ältere Pardon-Ausgaben, wo der Spagat zwischen ernsten Inhalten und Humor durchaus den Zeitgeist getroffen hat. Wahrscheinlich ist es aber gerade die Agenda der Medienkonzerne, die eher anti-aufklärerisch agiert, und genau daran wird es scheitern.
2. 2020?....
espressoli 02.08.2013
2020 wird es nur noch eine einzige Zeitung geben... angepasst an die immer dümmer werdene Bevölkerung, eine Art "Leselektüre für den deutschen Bildungsstand"... Ein Witzchen zur Einleitung... ein echter Mord - für Krimifans... ein Verkehrsunglück in der Sahara - für alle "Ach-Gott-Sager-und-Gaffer"... fünzig Seiten Fussball - und natürlich ein Bildchen von der - inzwischen auf Lebenszeit in Berlin festgetackerten Kanzlerin - gut retuschiert versteht sich - dazu der Text ihrer Neujahrsansprache von 2011... auf der letzten Seite dann noch das Wort zum Sonntag von der Kanzlerin: "Alles wird gut, ich bin und bleibe bei Euch"... Könnte es je eine grössere - ausgesprochene - Drohung für die Bürger geben?.. Wie die Zeitung heissen wird?... Da gibt es kein Entrinnen... so wie Kanzlerin, wird auch sie ewig unser sein.... "BILD" wird sie heissen... das "Generationenblatt", das in Kindergärten und als Lehrmittel in den Hörsälen der Universitäten benutzt werden wird und deren Herstellungs-Kosten vom Bildungsministerium voll übernommen werden... Und wer nach "alten Büchern" sucht, wird im Jahre 2020 dann sicherlich noch alte Bild-Exemplare bei eBay finden, die doch tatsächlich noch "die Nackerte" auf der Titelseite hatten... und zwischenzeitlich auch von weiblichen u. männlichen Emanzen gelesen wird - mangels "Alternativen"... Irgendwie keine schönen Aussichten für das Jahr 2020... Könnte man das "Vierbuchstabenblatt" nicht einmotten ehe wir das Jahr Zweitausendundzwanzig schreiben? - und bitte die Propaganda-Kanzlerin dabei nicht vergessen - beim einmotten meine ich...
3. @ W. Robert: Nein im Gegenteil
Amadeus Mannheim 04.08.2013
Zitat von W. RobertNun, es gibt im Netz eben die „Allrounder“-Seiten wie Spon, Welt, Süddeutsche, Zeit, Frankfurter Allgemeine etc., die sich inhaltlich kaum noch wesentlich unterscheiden. Das hat mit Sicherheit auch mit der Verwechselbarkeit der Parteien zu tun, deren Inhalte sich zunehmend angleichen. Eine Lücke sehe ich da eigentlich nur für eine Kultur-Website, die tatsächlichen Qualitätsjournalismus bringt, und sich aus dem Spiel der Indoktrination mit fragwürdigen globliistischen Thesen heraushält. Man braucht also mehr Essays, mehr Humor und und mehr Einbeziehung der Kulturschaffenden, die sich längst aus dem Medienbetrieb zurückgezogen haben. Wie das in etwa aussehen könnte: Man lese mal ältere Pardon-Ausgaben, wo der Spagat zwischen ernsten Inhalten und Humor durchaus den Zeitgeist getroffen hat. Wahrscheinlich ist es aber gerade die Agenda der Medienkonzerne, die eher anti-aufklärerisch agiert, und genau daran wird es scheitern.
Stimmt nicht! Was wir brauchen, ist Strukturierung der Information und Erklärung, Analyse. Die Meinungsgetriebenheit der Foren und Kolumnen ist natürlich interessant, macht es aber unmöglich, eine strukturierte Debatte über komplexe Themen zu führen oder zu verfolgen. Das ist der journalistische Job der Zukunft. Eben nicht mehr freie Themenwahl und eben nicht mehr das rigorose Beharren auf der Redaktionsfreiheit, sei darunter jetzt einmal die Freiheit zur politischen Meinung bzw. der Meinung in einer konkreten Sachfrage verstanden, die vom Verleger oder Herausgeber nicht beeinflusst werden darf. Nein, die Journalisten müssen uns, den Lesern, helfen, durchzublicken. Das ist auch der Grund, warum die TV-Talkshows gut laufen, so schlimm sie manchmal anzusehen und -zuhören sind. Sie lassen uns Testfahrten von Meinungen und Argumenten erleben, als wären es unsere. Und in guten Momenten sichern wir unsere Meinungen ab oder geben sie auf und verstehen, auf welcher argumentativen Basis wir dies vor uns selbst verantworten können. Dies ist in einer gut besetzten und gut moderierten Talkshow wirklich ein Gewinn, den ich bei Jauch und Will regelmäßig habe. Auch bei Illner. Wenn die Zeitungen es schaffen, diesen Gewinn zu bieten, werden sie leben. Egal ob digital oder gedruckt. Hierfür ist die eigene Meinung der Reakteure aber unwichtig. Sie ist einfach nicht mehr gefragt. Denn wir ertrinken in Meinungen. Die Journalisten müssen Moderatoren werden, Projektleiter des Projektes "Verständis", "Lösen von Komplexität" oder "Diskutieren alternativer Blickwinkel". Helfen lassen können Sie sich von Philosophen, etwa von Peter Sloterdijk, der in faszinierend einfachen Bildern komplexe Sacherverhalte darstelle, zB die politischen Parteien als Banken für Zorn- und Wutkapital darstellt, was einen sehr leicht verstehen lässt, was ein Grund für Politikverdrossenheit sein könnte. Hilfestellungen wie diese finden im Zeitungsjournalismus kaum noch statt. Die Branche muss komplett umdenken. Aktualität kann sie vergessen, dieses Rennen ist nicht mehr zu gewinnen. Meinung ist von gestern, s.o. Was zählt für die Zukunft ist Meinungskompetenz und echte Hilfe.
4. Mutig voran
wol54 04.08.2013
Zitat von sysopWie sieht die Zeitung von morgen aus? Was macht für Sie guten Journalismus auch in Zukunft aus? Diskutieren Sie hier auf SPIEGEL ONLINE. Wir sammeln die besten Vorschläge, werten sie aus – und entwickeln daraus das Konzept für eine digitale Tageszeitung.
Bei Zeitungen ist es ähnlich wie bei CDs: oft wollte ich nur einen Titel, musste aber früher die ganze CD kaufen. Heute kaufe ich mir nur noch diesen einen Titel bei Apple bzw. zahle ich monatlich 9,99 € bei Spotify und habe damit Zugriff auf fast alle CD´s. Was kann die Zeitungsbranche daraus lernen ? Einführung von Micropayment für einzelne Artikel, ich denke da an Beträge von 1-5 Cent. Mehrere Verlage (z.B. FAZ, Süddeutsche, Welt, Zürcher...) geben für 10 € im Monat ein Gemeinschaftsabo heraus. Der Abbonnent kann dann alle diese Zeitungen im Netz ohne weitere Mehrkosten lesen. Zeitungen wie die Stuttgarter Zeitung, Münchner Merkur... sollten Ihren Lokalteil deutlich ausbauen und dann z.B. für alle Nachrichten aus Ludwigburg 3 Cent pro Tag verlangen. Schlechte Nachricht: Es gibt kein Copyright auf News Gute Nachricht: seit ich mein Ipad habe sehe ich weniger fern, sondern lese auch mal den Lokalteil meiner heimatzeitung im Internet.
5. Tageszeitung vs. Online - 2020
koem 04.08.2013
Habe ich eine Tageszeitung in der Hand, umschleicht mich immer das unsichere Gefühl, nicht wirklich aktuelle Informationen geliefert zu bekommen. Das wird auch 2020 nicht anders sein! Aktuell ist eben nur online. Online wiederum habe ich keine Muße für längere Texte, für gut recherchierten Journalismus, für Hintergrundinformationen. Diese möchte ich aber nicht missen und sehe hier die Zukunft für das Printmodell. Erwähnt werden muss jedoch, dass dies wohl eher nicht auf eine Tageszeitung zutrifft, sondern auf ein Wochenmagazin. Für die Tageszeitung sehe ich schwarz. Beste Grüße aus Berlin Konstantin Thumm
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Zum Autor
  • Constantin Seibt ist Reporter beim "Tages-Anzeiger" in Zürich. Er schreibt in seinem Blog "Deadline" über "Journalismus im 21. Jahrhundert". Dieser erscheint Mitte Oktober als Buch im Verlag Kein & Aber.
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  • Illustration: Carsten Raffel/ USOTA.COM
    Brauchen wir noch Tageszeitungen, und wenn ja, welche? Dieser Frage gehen auf dieser Seite Leser, Journalisten, Fotografen und Grafiker nach. Seit Jahren verlieren die Tageszeitungen an Auflage. Dass sich der Springer-Verlag von seinen Regionalzeitungen getrennt hat, war für viele ein gefährliches Signal.
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