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Deutscher Fernsehpreis: George-Drama dominiert die Nominierungen

Die ARD-Produktion "Der Anwalt und sein Gast" mit Götz George und Heino Ferch gilt als Favorit für die Verleihung der Deutschen Fernsehpreise. Der TV-Sender RTL, gleichzeitig Ausrichter der Gala-Veranstaltung, dominiert mit 21 Nominierungen das Feld der Wettbewerber.

ARD-Drama "Der Anwalt und sein Gast": Fünf Nominierungen für den Fernsehpreis
SWR / Rabold

ARD-Drama "Der Anwalt und sein Gast": Fünf Nominierungen für den Fernsehpreis

Hamburg - "Der Anwalt und sein Gast" ist in fünf Kategorien für den Deutschen Fernsehpreis nominiert worden. Der ARD-Film, in dem George als Straftäter in das zunächst heil erscheinende Privatleben seines Verteidigers (Ferch) eindringt, wurde in den Kategorien Regie (Torsten C. Fischer), Schauspielerin Nebenrolle (Julia Jäger), Schnitt (Benjamin Hembus), Musik (Dieter Schleip) und Kamera (Theo Bierkens) nominiert. Hauptdarsteller George ist für diesen Film nicht nominiert, konkurriert aber dank seiner Darstellung in dem ARD-Drama "Familienkreise" in der Kategorie "Bester Schauspieler" mit Edgar Selge ("Polizeiruf 110", ARD) und Oliver Bröcker ("Mit dem Rücken zur Wand", ZDF).

Der Deutsche Fernsehpreis wird am 27. September verliehen. Die Gala wird von RTL übertragen und von Günther Jauch moderiert. Jauch selbst ist in zwei Kategorien nominiert: Beim Preis für die beste Sportübertragung muss er mit dem RTL-Skispringen (Vierschanzentournee) gegen die Biathlon-Reportagen von ARD und ZDF und die Premiere-Konferenzschaltung von den Fußball-Bundesligaspielen bestehen. Außerdem ist Jauch neben Harald Schmidt (Sat.1) und Oliver Geißen (RTL) Favorit für den Publikumspreis, der in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen wird.

In der Kategorie Fernsehfilm treten die Produktionen "Unter Verdacht - Eine Landpartie" (ZDF), "Schwabenkinder" (ARD) und "Mit dem Rücken zur Wand" (ZDF) gegeneinander an. Unter den Schauspielerinnen muss die Jury die Entscheidung zwischen Senta Berger ("Unter Verdacht - Eine Landpartie"), Ulrike Krumbiegel ("Geschlecht: Weiblich", SWR) und Lisa Martinek ("Jagd auf den Flammenmann", Sat.1) fällen.

Bei den Unterhaltungssendungen konkurrieren die Formate "Die 70er Show" (RTL), "Deutschland sucht den Superstar" (RTL) und "Genial daneben" (Sat.1). Die beste Informationssendung geht aus den Nominierten "RTL aktuell", "Hart aber fair" (WDR) und "heute journal" (ZDF) hervor. Um den Comedy-Preis bewerben sich "Die Harald Schmidt Show" (Sat.1), "Die dreisten Drei" (Sat.1) und "Die WIB-Schaukel" (ZDF). Die beste deutsche Fernsehserie wird aus den Bewerbern "Edel & Starck" (Sat.1), "Abschnitt 40" (RTL) und "Um Himmels Willen" (ARD) ermittelt.

Der Deutsche Fernsehpreis wird alljährlich in insgesamt 26 Kategorien vergeben. Hinzu kommen der Publikumspreis und ein Förderpreis. Von den Sendern hat der diesjährige Veranstalter RTL mit 21 Nominierungen die meisten Nominierungen erhalten, vor der ARD und ZDF (jeweils 20), Sat.1 (14), ProSieben (6), WDR (2) sowie NDR, SWR und Premiere (jeweils 1). Die Preisträger werden erst während der Gala bekannt gegeben. Der aus dem Goldenen Löwen (RTL) und dem Telestar (ARD und ZDF) hervorgegangene Preis wird zum fünften Mal verliehen.

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