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01. Januar 2013, 15:10 Uhr

US-Unwort des Jahres

Die Fiskalklippe gehört verbannt

Das "fiscal cliff" soll verschwinden - das wünschen sich zumindest amerikanische Sprachhüter, die jährlich die Unwörter des Jahres küren. Besonders erfolgreich war diese Bann-Liste bislang allerdings nicht.

Welches Wort hat man besonders oft gelesen in den vergangenen Wochen? Richtig, "fiscal cliff". Und dieser Ausdruck ist in den USA nun zum Unwort des Jahres 2012 gekürt worden, das gaben die Sprachhüter der Lake Superior State University in Michigan am Montag bekannt.

Seit 1975 legen sie jedes Jahr eine Liste jener Wörter vor, die aus dem Sprachgebrauch am besten ganz verbannt werden sollen. In diesem Jahr erhielten sie zehntausende Vorschläge, wobei "fiscal cliff" klar vorn lag. In einem Beitrag zu diesem "Unwort" schrieb ein Internetnutzer: "Da kriegt man Lust, wirklich jemanden über eine Klippe zu werfen."

Ebenfalls auf die Liste geschafft haben es in diesem Jahr unter anderem: "Superfood" und "Guru". "Sofern du nicht übersinnliche Meditation unterrichtest, Hinduismus oder Buddhismus, bezeichne dich bitte nicht selbst als Guru, nur weil du denkst, du bist ein Experte in etwas", schrieb dazu ein Nutzer.

Es ist allerdings relativ unwahrscheinlich, dass die Sprachhüter mit ihrer Liste Erfolg haben werden. In den vergangenen Jahren hatten sie unter anderem versucht, folgende Begriffe zu verbannen: "Aha-Moment", "Black Friday", "viral" und "surreal".

fln/AFP

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