"Frankfurter Rundschau" Insolvenzverwalter warnt vor endgültiger Pleite

Zwar verhandele er mit "namhaften Interessenten", viel Zeit aber bleibt nicht mehr: Werde bis Jahresende kein Investor für die "Frankfurter Rundschau" gefunden, so Insolvenzverwalter Frank Schmitt, sei das Ende des Traditionsblattes besiegelt.

Protestplakat in Frankfurt: Ist die Rundschau bald Geschichte?
dapd

Protestplakat in Frankfurt: Ist die Rundschau bald Geschichte?


Hamburg/Frankfurt am Main - Um die "Frankfurter Rundschau" vor der Pleite zu retten, muss nach Ansicht von Insolvenzverwalter Frank Schmitt bis zum Jahresende ein Investor für die schwer angeschlagene Traditionszeitung gefunden werden.

"Uns geht das Geld aus", sagte der 47-Jährige der Nachrichtenagentur dpa. "Aber wer auch immer den Zuschlag erhält: Der Verkauf muss schnell erfolgen. Allerspätestens bis Jahresende muss der Investor feststehen." Bis Ende Januar 2013 erhalten die Mitarbeiter des Verlags Insolvenzgeld.

Gleichzeitig sprach der Insolvenzverwalter von "namhaften Interessenten" aus Deutschland und dem Ausland.

Über mögliche Interessenten sagte Schmitt: Diese erkundigten sich zum Teil nach dem gesamten Verlag, einige könnten sich aber auch vorstellen, nur das Filetstück, die App der "Rundschau", fortzuführen.

sha/dpa

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