Futurama "Simpsons"-Verschnitt mit Glupschaugen und Überbiss

Am Montag startet in Deutschland die neue Fernsehserie von "Simpsons"-Erfinder Matt Groening. Der Held von "Futurama" heißt Fry und ähnelt - wie könnte es anders sein - Bart Simpson.


Futurama: Markenzeichen Glupschaugen
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Futurama: Markenzeichen Glupschaugen

Hamburg - Mit den "Simpsons" schaffte Zeichentrick-Produzent Matt Groening seinen internationalen Durchbruch. Die Serie wurde weltweit populär. Jetzt legt der 56-jährige Animationsfilmer nach. In den USA lief bereits die erste Staffel seiner Serie "Futurama": 19 Millionen Amerikaner schalteten im März 1999 bei der ersten Folge ein, gut 14 Millionen bei der zweiten. Ab Montag ist auch der deutsche TV-Zuschauer dabei: Pro Sieben strahlt "Futurama" einmal wöchentlich in prominenter Gesellschaft aus - immer nach den "Simpsons" und vor Stefan Raabs "TV Total".

Der kleine Held in Groenings neuer Animationsserie heißt Fry. Der tollpatschige Pizzajunge wird bei einer Lieferung am Silvestertag 1999 versehentlich eingefroren und erst tausend Jahre später auf der Schwelle zum 4. Jahrtausend wieder aufgetaut. Er arbeitet jetzt bei Planet Express, einem intergalaktischen Lieferservice seines Ur-, Ur-, Ur- .... Urgroßneffen Dr. Farnsworth. Mit seiner neuen Freundin Leela, einer außerirdischen Zyklopin, und dem chaotischen Roboter Bender erlebt Fry viele Abenteuer und begegnet alten Prominenten in Einmachgläsern, unter anderem US-Präsident Nixon und Hollywood-Diva Barbra Streisand.

"Futurama" seien nicht die "Simpsons" der Zukunft, sagt Matt Groening. Denn die "Simpsons" seien Fiktion, "Futurama" hingegen real. Dem US-Sender Fox sagte er beim Verkaufsgespräch natürlich genau das Gegenteil: "Da tanzten die Dollar-Zeichen vor ihren Augen." Mittlerweile arbeiten seine 150 Angestellten an der dritten "Futurama"-Staffel. Dabei gibt sich Groening keinen Illusionen mehr hin: "Egal, was ich zeichne, immer kommen Glupschaugen und Überbiss heraus."

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