Ungarn Konferenz mit Milo Yiannopoulos verschoben

Der eine war einst der Popstar der US-Rechten, der andere gilt als Stimme des radikalen AfD-Flügels: In Ungarn sollten Milo Yiannopoulos und Götz Kubitschek bei einer Tagung reden. Daraus wird vorerst nichts.

Der Ex-"Breitbart"-Journalist und Rechtsaußen Blogger Milo Yiannopoulos
Getty Images

Der Ex-"Breitbart"-Journalist und Rechtsaußen Blogger Milo Yiannopoulos


Die Einladung von Milo Yiannopoulos war auch in der rechts-nationalen Regierungspartei Fidesz auf Ablehnung gestoßen - Ungarn hat eine Konferenz, auf der auch der Ex-"Breitbart"-Journalist die Eröffnungsrede halten sollte, vorläufig abgesagt. Der 33-jährige Yiannopoulos war bereits im vergangenen Jahr in die Kritik geraten, weil er Pädophilie verharmlost hatte.

Als offizielle Begründung des Veranstalters, einer regierungsnahen Stiftung, hieß es auf der Homepage: "Themen und Vortragende sind in die parteipolitischen Kämpfe der nahenden Parlamentswahlen in Ungarn gezogen worden." Im April wählt Ungarn ein neues Parlament. Das dortige Außenministerium ist offizieller Unterstützer der Tagung.

Auf der Referentenliste der nun auf Mai verschobenen Konferenz "Die Zukunft Europas" stand auch Götz Kubitschek, Leiter des rechten Antaios-Verlags und Hauptdenker des ultrarechten Flügels der AfD um Björn Höcke.

brs/dpa



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