Heute in den Feuilletons: "Hang zur Leugnung der Realität"

Die "SZ" bringt einen Aufruf von Jürgen Habermas und Julian Nida-Rümelin gegen das ungarische Mediengesetz und die lasche Reaktion der EU. Die "NZZ" beschreibt die tief gespaltene Medienlandschaft in Belgien. In der "FR" fragt der Autor Tim Parks: Wie ist es möglich, dass Berlusconi sich hält?


Süddeutsche Zeitung, 25.01.2011

In einem Aufruf fordern Jürgen Habermas und Julian Nida-Rümelin von der EU-Kommission, endlich mal demokratische Farbe zu bekennen und das ungarische Mediengesetz zu überprüfen, ebenso die miese Behandlung kritischer Wissenschaftler und Intellektueller wie Agnes Heller, Mihaly Vajda und Sandor Radnati durch die Regierung Orban. Die beiden werden sehr deutlich: "In der Frage, ob in dem Land, das heute die EU repräsentiert, wesentliche Grundsätze einer liberalen Verfassungsordnung verletzt werden, übt das EU-Parlament Enthaltung; der EU-Rat ist wie meistens uneinig; und die deutsche Bundesregierung belässt es bei schmallippigen Äußerungen. In China wird zu Recht die Einhaltung der Menschenrechte eingefordert. Aber im eigenen Haus sieht man sich nicht so genau auf die Finger. Das ist der Skandal im Skandal."

Michael Frank berichtet, wie die ungarische Regierungspartei Fidesz inzwischen alle wichtigen Kulturämter mit ihren Anhängern besetzt. Die Entlassung kann jeden treffen, denn fast alle, die jetzt in leitenden Kulturämtern sitzen, wurden von den Sozialisten in ihre Ämter gehievt. Jetzt ist eben völkische Kultur gefragt. "Das Geld spielt im Spiel der völkischen Einordnung eine große Rolle. Schon die Regierung des von den Sozialisten gestützten Premiers Gordon Bajnai hatte den Kulturetat stark gekürzt. Nun wird noch rigoroser durchgegriffen. Verluste zu schreiben, gilt als Entlassungsgrund. Kultureinrichtungen sollen zwei Drittel ihres Etats selbst erwirtschaften. Jede Direktorin, jeder Leiter einer Kulturinstitution kann also hinausgeworfen werden: Opernhäuser, Theater, Museen, Sammlungen, sie alle arbeiten chronisch defizitär".

Weitere Artikel: In Albanien will der Künstler, Basketballspieler, sozialistischen Parteivorsitzenden  und Oberbürgermeister von Tirana, Edi Rama, in einem blutigen Wahlkampf (mehr in der FAZ) Premierminister werden, berichtet Kia Vahland in einem kurzen Artikel. Sie hat keine großen Sympathien für den Mann, den sie als Vertreter der klassischen Moderne diktatorischer Tendenzen verdächtigt. Otfried Höffe denkt über die Grenzen wissenschaftlicher Beratung in Sachen Präimplantationsdiagnostik nach. Das Literaturarchiv in Marbach wird um Kafkas Briefe an Schwester Ottla nur mitbieten können, wenn öffentliche oder private Sponsoren einspringen (mehr hier), meldet Lothar Müller, der sich besonders über die "kulturzionistische" Forderung ärgert, Nachlässe bedeutender Juden müssten in die Israelische Nationalbibliothek. Anke Sterneborg schreibt zum Hundertsten des Regisseurs und Defa-Mitbegründers Kurt Maetzig. Klaus Dermutz schreibt zum Siebzigsten der "phänomenalen" Schauspielerin Libgart Schwarz. Fritz Göttler schreibt zum Tod des Schauspielers und Moderators Hellmut Lange: "In den Siebzigern moderierte er jahrelang die Sendung 'Kennen Sie Kino?', und man nahm ihm das Interesse ab, die Liebe zum Kino war unprätentiös und echt - nie ist das deutsche Fernsehen cinephiler gewesen." (Nein, junger Leser, die ARD hat diese von den Gebühren deiner Eltern bezahlte Sendung nicht in ihrem Internet-Archiv.)

Besprochen werden die Ausstellung "Power Up - Female Pop Art" in der Kunsthalle Wien (links: Kiki Kogelnik: War Baby, 1972), Jette Steckels "Don Carlos"-Inszenierung am Hamburger Thalia-Theater ("ganz leicht, lässig und verständlich", mit dem Marquis de Posa als heutigem Aufklärer à la Assange, lobt Christine Dössel), Pia Marais' Film "Im Alter von Ellen", Kirsten Harms' Inszenierung von Richard Strauss' Oper "Die Liebe der Danae" an der Deutschen Oper Berlin (Wolfgang Schreiber reagiert lauwarm) und Bücher, darunter Nicole Krauss' Roman "Das große Haus" (mehr in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr).

Auf der Medienseite stellt Anne Alichmann die neue deutsche Zeitschrift Imra'ah vor: für muslimische Frauen, "irgendwo zwischen westlich und konservativ". Online berichtet Peter Münch aus Tel Aviv, dass laut al-Dschasira die PLO viel weniger kompromisslos gegenüber Israel ist, als sie immer tut. Skandal! Sonja Zekri berichtet über den Terroranschlag auf dem Moskauer Flughafen Domodedowo. Und laut Peter Bäldle hat Karl Lagerfeld erstmals einen möglichen Nachfolger für Chanel benannt: einen Designer mit dem unwahrscheinlichen Namen Haider Ackermann (mehr hier).

Neue Zürcher Zeitung, 25.01.2011

Auf der Medienseite berichtet Rolf Hürzeler über Belgiens geteilte Medienlandschaft. Der Vizechef Pierre-Francois Lovens von La Libre Belgique etwa hat ihm die Lage so erklärt: "Das Blatt hat keine Korrespondenten in den flämischen Landesteilen, 'weil diese Region unsere Leser nicht interessiert'. La libre Belgique versteht sich zwar als eine gesamtbelgische Zeitung, 'aber wir müssen die Interessen der französischsprachigen Bürger vertreten, vor allem in der Region Brüssel'." Hürzeler nennt dies die moderate Position.

Weiteres: Joachim Güntner verfolgte mit Skepsis, wie die Islam-Diskussion im Berliner Haus der Kulturen versuchte, aus der Debatte über den Islam eine über Bürgerrechte zu machen: "Bestimmend war, sich im Unmut über die Islamophoben vereint zu wissen - und im Entzücken darüber, Tariq Ramadan als Redner zu Gast zu haben." Marta Kijowska erwartet gespannt die erste Biografie des Dichters Czeslaw Milosz, die der Krakauer Literaturwissenschaftler Andrzej Franaszek demnächst vorlegen wird (mehr in unserer Magazinrundschau). Sieglinde Geisel besucht ein Computerspiel-Museum in Berlin. Heinz Kersten schreibt zum Hundertsten des Defa-Regisseurs Kurt Maetzig.

Besprochen werden Moshe Leisers und Patrice Cauriers Inszenierung von Rossinis "Le Comte Ory" im Zürcher Opernhaus, der Band "Rom, andere Stadt" mit Gedichten und Geschichten von Pier Paolo Pasolini, Ricardo Piglias Roman "Ins Weiße zielen" (mehr ab 14 Uhr in unserer Bücherschau des Tages).

Aus den Blogs, 25.01.2011

(via Blog of a Bookslut) "He, lass dein Werkzeug nicht rumliegen!" Die Sowjets waren echt besorgt um ihre Arbeiter, wie wir aus diesen Aufklärungspostern lernen können. Und nebenbei: tolle Grafiken, versteht jedes Kind.

(via arts and letters daily) In Foreign Policy freut sich Eric Abrahamsen, dass die Chinesen langsam ihren Sinn für Ironie wiederfinden: "In 2009, a group of river boatmen, with the backing of local cadres, retrieved the bodies of students who had accidentally drowned in the river and then refused to hand the bodies over to the students' parents without an exorbitant fee. Han Han's recommendation was that all Chinese citizens carry the body-recovery fee on their persons at all times: 'If you or a friend should fall in the water, you can hold the cash up above your head -- that's the only way these half-official body-recovery teams will bother fishing you out.'"

(via Boing Boing) Der Papst möchte, dass Sie "zuversichtlich und mit verantwortungsbewusster Kreativität" die grandiosen Möglichkeiten sozialer Netzwerke nutzen: "Die immer größere Beteiligung in der öffentlichen digitalen Arena, die von den sogenannten social networks gebildet wird, führt dazu, neue Formen interpersonaler Beziehungen einzugehen, beeinflusst die Selbstwahrnehmung und stellt daher unvermeidlich nicht nur die Frage nach der Korrektheit des eigenen Handelns, sondern auch nach der Authentizität des eigenen Seins. In diesen virtuellen Räumen präsent zu sein kann Zeichen einer echten Suche nach persönlicher Begegnung mit dem anderen sein, wenn man darauf achtet, die vorhandenen Gefahren zu meiden, wie z. B. sich in eine Art Parallelwelt zu flüchten oder sich exzessiv der virtuellen Welt auszusetzen." (Und wieder fünf Follower verloren, seufz.)

Frankfurter Rundschau, 25.01.2011

Wie ist es möglich, dass Berlusconi sich hält? Wie reagiert er darauf, "wenn die 28., 29. und 30. Anzeige gegen ihn ergeht (Beihilfe zur Prostitution, Missbrauch Minderjähriger, Behinderung polizeilicher Ermittlungen)"? Warum regt sich kaum jemand darüber auf? Der in Italien lebende britische Schriftsteller Tim Parks meint dazu: "Es ist kompliziert, aber ich glaube, tief innen drin hat das mit dem italienischen Hang zur Leugnung der Realität zu tun. Man will schlicht und einfach nichts wahrhaben, was die eigene Version der Geschehnisse nicht bestätigt. Es ist der gleiche Hang, der es der Inquisition ermöglichte, Jahrhunderte lang darauf zu bestehen, dass die Erde eine Scheibe sei ... oder die Faschisten sich einbilden ließ, ihre schlecht ausgerüstete, völlig unzureichend ausgebildete Armee könne sich irgendeinem zukünftigen Konflikt erfolgreich stellen. Immerhin ist Italien das Land, das die moderne Propaganda erfand. 'Illusion', lehrte Mussolini, 'ist vielleicht die einzige Realität im Leben.'"

Weitere Artikel: Joachim Gauck erhält den Börne-Preis 2011, berichtet Christian Thomas. Ausgewählt hat den Preisträger in diesem Jahr Michael Naumann. Sandra Danicke besucht im Netz die VIP Art Fair. Daniel Kothenschulte schreibt zum 100. Geburtstag des Filmregisseurs Kurt Maetzig.

Besprochen werden Andreas Kriegenburgs Inszenierung von Goethes "Stella" im Frankfurter Schauspiel, die Aufführung von Stefan Noltes Stück "Heimat unter Erde" am Dortmunder Schauspiel, Kirsten Harms' Inszenierung der Strauss-Oper "Die Liebe der Danae" an der Deutschen Oper Berlin und Daniel Woodrells Roman "Winters Knochen" (mehr in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr).

Weitere Medien, 25.01.2011

Der Berliner Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, der selbst nicht fähig ist, die Straßen seiner Stadt fegen zu lassen, hatte Berliner Künstler  pünktlich zum Wahlkampf zu einer "Leistungsschau" aufgefordert. Diese quengeln nun in einem offenen Brief im Stadtmagazin Zitty zurück: "Mit dem Wort 'Leistungsschau' wird die neoliberale Rhetorik von Effizienz und Leistungsfähigkeit auch auf die Kunst angewendet und suggeriert eine Objektivier- und Messbarkeit der Qualität künstlerischer Produktion." Mehr dazu auch in der Berliner Zeitung.

Karl Pfeifer nimmt in einem Kommentar für die Presse einen persönlichen Freund des ungarischen Regierungschefs Viktor Orban, Zsolt Bayer, aufs Korn, der immer wieder durch krasse antisemtische Kolumnen in Magyar Hirlap von sich reden macht: "Bei vertraulichen Gesprächen hört man von Prominenten, (Orbans Partei) Fidesz könne sich nicht von Bayer distanzieren, denn viele Mitglieder würden ähnlich denken."

Aus den Blogs, 25.01.2011

Der Cutter Walter Murch erklärt im Blog von Roger Ebert, warum er glaubt, dass 3D im Kino niemals funktionieren wird: "The biggest problem with 3D.. is the 'convergence/focus' issue. A couple of the other issues -- darkness and 'smallness' -- are at least theoretically solvable. But the deeper problem is that the audience must focus their eyes at the plane of the screen -- say it is 80 feet away. This is constant no matter what. But their eyes must converge at perhaps 10 feet away, then 60 feet, then 120 feet, and so on, depending on what the illusion is. So 3D films require us to focus at one distance and converge at another. And 600 million years of evolution has never presented this problem before."

"Die Mehrheit der rund 50 Eichborn-Mitarbeiter möchte erst einmal in Frankfurt bleiben und nicht zu Aufbau übersiedeln", meldet Wolfgang Tischer im Literaturcafe.

Die Tageszeitung, 25.01.2011

Klaus Englert findet es zwar ganz großartig, dass die Frankfurter Ausstellung über Paul Bonatz den konservativen Modernen in ein besseres Licht rückt, vermisst aber schließlich doch noch Kritisches: "Leider übergeht die Ausstellung auch, dass sich Paul Bonatz in der jungen Bundesrepublik für die 'verwaisten' Architekten des Berliner Generalbauinspektors Albert Speer einsetzte, der damals im Spandauer Gefängnis einsaß. Dem von Hitler zum Professor an der TH Berlin ernannten Friedrich Tamms ebnete Bonatz den Weg nach Düsseldorf, wo er seine Getreuen aus der Berliner Zeit um sich scharte, mit lukrativen Aufträgen versorgte und zum allmächtigen Baudezernenten aufstieg."

Weiteres: Besonderen Eindruck hat auf dem Filmfestival in Saarbrücken Miklos Gimes' Dokumentarfilm "Bad Boy Kummer" auf Andreas Resch gemacht, den für seine erfundenen Interviews bekannten Journalisten Tom Kummer nennt Resch jetzt "Collagekünstler". Katrin Bettina Müller hat sich David Martons Inszenierung von Monteverdi "Die Heimkehr des Odysseus" an der Berliner Schaubühne angesehen. Claus Löser erinnert an den linientreuen Defa-Filmregisseur Kurt Maetzig, der heute hundert Jahre alt wird. Ebenfalls hundert wäre in diesem Jahr Bruno Kreisky geworden, Isolde Charim seufzt über den letzten großen Österreicher, der ganz "ungespint" sprach: "Das waren echte Worte, echtes Reden".

Und noch Tom.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.01.2011

Tomasz Kurianowicz schildert das Entsetzen, das die weißrussische Opposition erfasste, nachdem der Dichter und Präsidentschaftskandidat (hier sein Blog) Wladimir Nekljajew übel misshandelt wurde und ohne Besuchsrecht im Gefängnis landete (mehr in der Financial Times ). Er unterhält sich mit Zmicer Wajciuszkewicz, einem engen Freund von Nekljajew : "Nach der brutalen Attacke sei der Optimismus ... verschwunden. 'Wer wird sich nach dem, was geschehen ist, noch trauen, gegen Lukaschenka anzutreten? Wir haben jetzt wieder ein Weißrussland, wo Angst und Paranoia regieren.'"

Ja, sagt Jens Friebe, der von der "Grünen Woche" berichtet, ja, er ist Vegetarier. Und nein, er findet monströse Firmen wie den Saatgutpatentierer Monsanto auch nicht gut. Was noch lange nicht heißt, dass die Feinde seiner Feinde - die "Gesundheitsspinner" und "Naturmystiker" - gleich seine Freunde wären: "Erst gestern habe ich in einer Filiale der fantastischen panasiatischen Restaurantkette Papa No eine vegetarische Ente gegessen. Wundervoll! Metaphoric kitchen, if ever I tasted one. Labor, hallo. Ich bin dabei." 

Weitere Artikel: Für durchaus gerechtfertigt hält es der Theologe Martin Tamcke, angesichts der Attentate im Irak und in Ägypten von einer neuen "Christenverfolgung" zu sprechen. Über den Ärger um Klaus Wowereits temporäre Kunsthalle nahe dem Hauptbahnhof informiert Niklas Maak, der den Vorschlag des Architekten Arno Brandlhuber, die Ruine des ehemaligen Hertha-Vereinsgeländes für die Kunst umzunutzen, für genial hält. Neue Entwicklungen zur Frage, was Ärzte bei der Sterbebegleitung dürfen sollen, schildert Oliver Tolmein. Als nicht gerade interessant befindet Jordan Mejias in der Glosse den anonymen "Enthüllungsroman" über Barack Obama von einem Autor namens "O", der heute in den USA veröffentlicht wird. Swantje Karich schreibt zum Tod des Künstlers Dennis Oppenheim. Jürg Altwegg findet es falsch, dass Louis-Ferdinand Celine wegen seines Antisemitismus nach dem Protest von Serge Klarsfeld von der Liste der vom Staat zu ehrenden Persönlichkeiten für das Jahr 2011 (Celine - kleine Hymne in der Zeit - starb vor fünfzig Jahren) wieder gestrichen wurde. Hier ein Video-Interviewmit Celine aus dem Jahr 1961. Er spricht ab Minute vier, davor plappert der Moderator.

Besprochen werden die Ausstellung "Menschen, Dinge, Menschenwerk" des Fotografen Emil Otto Hoppe in der Berlinischen Galerie (links sein Porträt der argentinischen Schauspielerin Mona Maris von 1929) Andreas Kriegenburgs Frankfurter Inszenierung von Goethes "Stella", Kirsten Harms' Inszenierung von Richard Strauss' "Liebe der Danae" zum Beschluss ihrer Intendanz an der Deutschen Oper Berlin (leider alles andere als ein Glanzstück, bedauert Julia Spinola) und Bücher, darunter Winfried Speitkamps (Leseprobe) historische Studie zu "Ohrfeige, Duell und Ehrenmord" (mehr dazu in der Bücherschau ab 14 Uhr).

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