Britischer Maler Howard Hodgkin ist tot

Seine Bilder werden wegen ihrer Farbigkeit mit denen von Henri Matisse verglichen. Jetzt ist der britische Maler Howard Hodgkin gestorben. Er wurde 84 Jahre alt.

Howard Hodgkin
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Howard Hodgkin


In den besten seiner Bilder wurden Abstraktion und Repräsentation, Vergangenheit und Gegenwart, Leinwand und Rahmen eins. Howard Hodgkin war einer der bekanntesten und wichtigsten Maler Großbritanniens. Am Donnerstag ist er im Alter von 84 Jahren in einem Londoner Krankenhaus gestorben. Das teilte der Museen-Verbund Tate mit.

Hodgkin sei "einer der größten Künstler seiner Generation" gewesen, schrieb die Tate auf Twitter. Auch die National Portrait Gallery in London, in der demnächst eine Ausstellung mit Werken des Malers eröffnet wird, würdigte das "Engagement, die Verbindlichkeit und warmherzige Ermutigung" Hodgkins.

Der 1932 geborene Hodgkin vertrat Großbritannien unter anderem auf der Biennale in Venedig und gewann 1985 den renommierten Turner-Prize. Seine Werke sind in Museen auf der ganzen Welt zu sehen, darunter auch im Metropolitan Art Museum und dem Museum of Modern Art in New York sowie der Tate Modern in London.

Ab Mitte der Siebzigerjahre malte Hodgkin halb abstrakt und oft mit opulenter Farbpalette. Bei vielen seiner Arbeiten benötigte er Jahre für die Fertigstellung. Oft bezog er den Rahmen ein oder malte auf Holz, sodass viele seine Bilder zugleich Gemälde und Objekt sind.

kae/dpa

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