Interview Herr Gabriel sucht den Pop

Das erste Gespräch des SPD-Popbeauftragten im Amt: Die Band "Wir sind Helden" zu Besuch bei dem Politiker, der für sie zuständig ist.


Sigmar Gabriel: "Es macht ja keinen Sinn, daß ich mich da anbiedere"
DDP

Sigmar Gabriel: "Es macht ja keinen Sinn, daß ich mich da anbiedere"

Nicht viel los auf dem Marktplatz von Goslar an diesem Nachmittag. Ein paar Touristen sitzen vor Eisbechern, ältere Damen ploppen Kaffeesahne-Döschen auf, alle Viertelstunde läuten die Glocken der Kirchturmuhr. Vor dem besten Hotel am Platz sitzt Sigmar Gabriel, 43, auf einem grünen Plastikstuhl. Soeben hat er Udo Lindenberg den Paul-Lincke-Ring der Stadt verliehen, deshalb die festliche Krawatte. Nun ist die jüngere Musikszene dran. Aus Berlin sind Judith Holofernes, 26, und Pola Roy, 27, Sängerin und Schlagzeuger der Band "Wir sind Helden" in Gabriels Heimatstadt gereist, um sich mit dem Mann zu unterhalten, der seit neuestem in der SPD für sie zuständig ist.

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS): Vor kurzem überraschte uns die Zeitungsmeldung, Sigmar Gabriel, der abgewählte Ministerpräsident Niedersachsens, habe ein neues Aufgabengebiet: Popbeauftragter der SPD. Was genau machen Sie da, Herr Gabriel?

Sigmar Gabriel: Popbeauftragter haben es die Journalisten genannt, die Begrifflichkeit hat zu Ironie und Häme geführt. Einen offiziellen Namen hat das Amt nicht, von mir aus nennen Sie es, wie Sie wollen. Ich bin dafür da, mit Künstlern, aber auch mit Vertretern der Branche für die SPD Kontakt zu halten, Diskussionen zu führen, Verabredungen zu treffen, und das nicht nur vier Wochen vor der Wahl.

FAS: Mit Ihnen am Tisch sitzen "Wir sind Helden", eine junge Band aus Berlin. Wie erfahren Sie von neuen Entwicklungen in der Musikszene?

Gabriel: Ich werde jetzt nicht versuchen, Trends hinterherzulaufen oder besser informiert zu sein als meine fünfzehnjährige Tochter - im Zweifel kennt sie sich bei neuen Bands dreimal so gut aus wie ich. Und es macht ja auch gar keinen Sinn, daß ich mich da anbiedere. Eine neue Band wie "Wir sind Helden" kriege ich eher zufällig mit, im Zweifelsfall bei der Vorbereitung auf dieses Treffen, und dann geht es auch nicht darum, ob ich das gut oder schlecht finde. Es geht um eine Branche, die sowohl kulturell als auch wirtschaftlich hoch interessant ist. Und da ist ganz egal, ob ich nun die letzte Tournee von Eminem mitgemacht habe oder ob ich im Underground von Berlin unterwegs gewesen bin.

FAS: Hier sitzt nun also der Mann, der sich für Ihre Belange einsetzen soll. Was könnte Herr Gabriel denn für Sie tun, Frau Holofernes?

Judith Holofernes: Ja, das ist wirklich die Frage. Wir wußten bis vor kurzem noch nicht, daß es so ein Amt geben könnte, und haben uns auch erst einmal überlegt, gäbe es für den denn eine sinnvolle Aufgabe? Und wir waren uns dann schnell einig, daß es bei einem Beauftragten für Popkultur wichtig wäre, daß der sich nicht nur Musikindustriestandort-Deutschland-mäßig mit schon vorhandenen Strukturen auseinandersetzt, sondern weiter- und nach vorne denkt.

Pola Roy: Daß die Musikbranche in einer großen Krise steckt, ist kein Geheimnis. Es gibt viele Leute, selbst Leute in hohen Positionen in Plattenfirmen, die sagen, in zwei bis fünf Jahren wird es die großen Plattenfirmen nicht mehr geben. Denken Sie da über Alternativmodelle nach? Ob es nicht etwa besser wäre, kleine Bands zu fördern, die ihre eigene Plattenfirma gründen wollen? Könnten Existenzgründungsfonds, auf die Bands einfachen Zugriff haben, ein Weg sein?

Gabriel: Erst wenn ich mit einer ganzen Reihe von Leuten geredet habe, werde ich in der Lage sein, das alles zu beurteilen. Man muß nur aufpassen: Staatliche Förderung hat auch weniger gute Seiten. Sie produziert Abhängigkeiten, produziert auch Formalismus und Bürokratie - ich bin da immer erst mal zurückhaltend.

FAS: Herr Gabriel, haben Sie sich schon mal einen Song aus dem Internet runtergeladen?

Gabriel: Habe ich, das ging damals noch über Napster, und ich muß zugeben, daß ich auch kein besonders schlechtes Gewissen hatte. Ich habe ehrlich gesagt überhaupt nicht besonders darüber nachgedacht, ich fand einfach, daß ich diesen oder jenen Song jetzt mal brauche. Klar, hinterher, durch den Streit mit Bertelsmann, wurde mir klar, daß da ein ernsthaftes Problem besteht. Daß durch Downloading Umsatzeinbußen entstehen, die sowohl Künstlern als auch der Branche insgesamt schaden.

Roy: Von uns kursieren Demokassetten und Bootlegs im Netz von teilweise noch unveröffentlichten Songs. Das hat natürlich den großen Vorteil, daß die Leute bei Konzerten Songs von uns mitsingen konnten, die sie eigentlich noch gar nicht kennen konnten. Gabriel: Das ist dann für Sie ja auch eine Form des illegalen Promotings.

Holofernes: Ja, für uns ist es eigentlich eher spannend, ach guck mal, den Text können sie auch schon. Aber es ist natürlich auch so, daß man sich Mühe gemacht hat, daß in einer Platte ja wirklich viel Arbeit steckt, man macht sich Gedanken über das Art Work, über alles mögliche ... Ich glaube, daß das unerlaubte Kopieren gar nicht unbedingt die Musik killt, sondern eine gewisse Liebe, die da drinsteckt. Und ich hab' das Gefühl, daß viele Leute da etwas mißverstehen. Daß die denken, den Künstlern schadet es gar nicht, wenn sie ihre Songs brennen, es schadet nur der bösen dicken Popindustrie. Das Problem ist nur, daß die Industrie so funktioniert, daß sie dann verstärkt auf sichere Pferde setzt, also auf "Popstars" oder "Superstars" und an den Newcomern spart. Die Plattenindustrie wird dadurch immer konservativer, und es schadet letztlich sehr.

Gabriel: Und es ist auch schade, daß der besondere Umgang mit diesem Kulturgut schwindet. Ich habe zum Beispiel immer noch meine alten LPs zu Hause und würde nie auf die Idee kommen, mir diese LPs jetzt auf CD zu kaufen, geschweige denn zu brennen. Trotzdem glaube ich, daß Sie dieser Netzwelt nicht entkommen können und daß es besser ist, wenn die professionellen Unternehmen der Musikindustrie im Netz ein legales Angebot machen. Das öffentliche Lamentieren über dieses Problem nützt doch genausowenig wie staatliche Regelwerke - die Jungs und Mädels, die sich mit Internet beschäftigen, sind ja doch schneller.

Holofernes: Ein anderes Problem, Herr Gabriel: Die Musikszene wird immer stärker vereinnahmt durch die Industrie. Festivals sind von vorne bis hinten durchgesponsert, man kann sich nicht mehr aussuchen, ob man als Künstler nun seine Nase für die Telekom oder sonstwen hinhalten will oder nicht, andernfalls ist man zumindest stark behindert in der Ausübung seines Berufs. Ich fände es einen cleveren Ansatz, wenn die Politik die Gelassenheit hätte, junge Musiker zu fördern, ohne im Gegenzug etwas zu erwarten. Einfach um Räume zu schaffen, in denen Marken nicht so präsent sind.

Gabriel: Sie wollen bei Ihren Auftritten kein Schild über der Bühne hängen haben, auf dem SPD steht, so wie sonst Telekom, verstehe.

Roy: Oder Bandwettbewerbe. Es gibt viele, aber sie sind meistens so ausgerichtet, daß sie den Bands in Wirklichkeit das Genick brechen. Der oberste Preis ist dann ein Plattenvertrag, aber niemand möchte einen Plattenvertrag haben, den er gewonnen hat. Der ist kaum mehr zu diskutieren. Vielleicht könnte man darüber nachdenken, Wettbewerbe zu organisieren, die vernünftigere Preise vergeben. Zum Beispiel einen gesponserten Bus für ein Jahr.

Gabriel: Es wäre jetzt unfair, wenn ich so tun würde, als sei mein Job, dafür zu sorgen, daß Sie Busse bekommen. Nein, meine Aufgabe ist es, den Wirtschaftszweig ernst zu nehmen und den besonderen Zugang, den Künstler zum Alltag haben, wahrzunehmen und der Politik zu öffnen. Sie zum Beispiel: Auf einmal höre ich, da ironisiert jemand in einem Song den Konsumwahn. "Wir können alles schaffen genau wie die tollen dressierten Affen / Wir müssen nur wollen." Das erzählt mir doch etwas über die Gesellschaft, über die Haltung der jungen Generation.

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Ich hätte gedacht, Ihre Generation ist eher konsumorientiert - und jetzt kommt da eine 26jährige Frau mit ihrer Band und stellt das in Frage und hat damit Erfolg. Ein relevanter Teil Ihrer Generation reagiert auf Sie. Das ist eine Wahrnehmung von gesellschaftlichem Alltag, auf die ich durch Sie erst hingewiesen worden bin. Was ich daraus für einen Schluß ziehe, ist eine andere Frage. Es gab immer eine Sensibilität bei Künstlern, die den gesellschaftlichen Alltag anders wahrgenommen haben als Politiker. Das war bei Udo Lindenberg nicht anders. Der hat sich zu einem Zeitpunkt gegen Atomenergie engagiert als der überwiegende Teil der SPD noch auf dem Trip war, der Ausbau der Atomenergie sei etwas Vernünftiges. Und weil ich mich von seiner Botschaft angesprochen gefühlt habe, bin ich als junger Mensch auf die Loreley gefahren und habe mir Rockkonzerte von Udo Lindenberg angehört. Hätten damals Leute aus der Politik einen stärkeren Zugang zu ihm gehabt, hätten sie wahrscheinlich erahnen können, daß ein Großteil meiner Generation bei Beibehaltung dieser Politik der SPD nicht den Weg zur Sozialdemokratie gefunden hätte.

FAS: Wenn die Politik also nur genau genug die Popszene beobachtet, kann sie Rückschlüsse auf potentielle Wähler ziehen?

Gabriel: Wenn man klassisch politisch in Verwertungskategorien denken will, ja. Na klar: Wir wollen gewählt werden, wir wollen was durchsetzen, insofern haben Sie natürlich recht. Aber erst mal geht es auch einfach darum, eine junge Generation zu verstehen, zu der man nicht mehr gehört. Ich bin in der SPD einer der Jungen, was ja kein gutes Zeichen für die Partei ist - wenn einer wie ich im Alter von 43 da als Junger gilt, stimmt ja irgendwas nicht. Nun kann ich dreimal so tun, als wäre ich jung und poppig, ich bin es nicht: Ihre Alltagswahrnehmung interessiert mich, es ist mein Job, Ihnen zuzuhören.

Roy: Wie stehen Sie zum Thema Quote?

Gabriel: Es geht bei dieser Frage ja nicht nur darum, wieviel Prozent deutschsprachige Musik im Radio gespielt werden soll, sondern auch um die Neuerscheinungen. Für mich ist das die wichtigste Form von Künstlerförderung. Es darf kein Ausschlußkriterium sein, wenn Künstler in deutscher Sprache singen. Außerdem beobachte ich, daß innerhalb der deutschen Radiolandschaft immer weniger verschiedene Songs und kaum deutschsprachige Neuheiten gespielt werden. Das führt zu einer kulturellen Verarmung und macht es für junge Künstler sehr schwierig, sich zu etablieren. Gleichzeitig muß man aber fragen, ob eine Quotierung der richtige Weg ist. Ich habe da meine Zweifel, mir wäre eine freiwillige Selbstverpflichtung der Radiostationen lieber.

FAS: Herr Gabriel, in der SPD sind Sie zuständig für den gesamten Bereich der Unterhaltungskultur. Was verstehen Sie darunter?

Gabriel: Für mich gibt es einen Unterschied zwischen Unterhaltung und Unterhaltungskultur. Ich bin sicher, "Big Brother" ist Unterhaltung. Ob ich das gut finde oder nicht. Unterhaltungskultur - für mich sind das Leute, die versuchen, ihren Kunden ernst zu nehmen und hart zu arbeiten. Große Künstler können an einem Tag das gleiche Stück an drei verschiedenen Orten - in einem Saal, auf der Straße, im Club - auf komplett unterschiedliche Weise interpretieren.

FAS: Ihre Parteikollegin Monika Griefahn hat gerade Dieter Bohlen fürs Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen. Als Sie die Auflösung von Modern Talking öffentlich begrüßten, gab es einen ziemlichen Wirbel.

Gabriel: Ich bin charakterlich ungeeignet, mir auf Dauer das Maul verbieten zu lassen. Aber es ist auch nicht mein Job, mich über Geschmacksfragen zu äußern. In dem Fall bin ich mit meinem losen Maul in die Falle eines Journalisten getappt, der sich im Rahmen einer politischen Pressekonferenz den Jux erlaubt hat, mir eine Frage zu Modern Talking zu stellen.

FAS: Es gibt Stimmen, die sagen, Ihr neues Amt sei eine Art Trostpflaster: Ein Phantasie-Amt für einen gestürzten Ministerpräsidenten.

Gabriel: Das hat mich schon getroffen, weil die Ernsthaftigkeit dieses Themas damit natürlich kaputtgemacht werden kann. Denn noch mal: Es geht um eine riesige Branche, um Milliardenumsätze und zigtausend Arbeitsplätze und darum, daß Politik lernt, wieder zuzuhören. Es gibt auch Leute, die sagen, du warst Ministerpräsident, wie kannst du dich denn jetzt mit Pop auseinandersetzen. Dabei habe ich das immer schon getan.

FAS: Sie machen den Job sicher auch Ihres eigenen Show-Talents wegen. In nächster Zeit wird man Sie öfter mal Seite an Seite mit dem einen oder anderen Rockstar sehen.

Gabriel: Ich glaube, ich bin in der Vergangenheit häufiger mit Stars und Künstlern abgelichtet worden, als es in meiner jetzigen Funktion der Fall sein wird. Weil ich gemerkt habe, daß allein die Bezeichnung genau zu diesem Image führt: Sigmar Gabriel will sich möglichst oft mit Stars zeigen. Im Gegenteil. Ich habe angesichts der "Bild"-Zeitungsgeschichte zum schönen Thema Modern Talking die Faxen dicke. Ich will nicht ständig mit Foto und Schlagzeilen in der Presse sein, vielen Dank. Es verdirbt den eigentlichen Sinn meines Anliegens.

FAS: In England hat es Tony Blair im Wahlkampf geschafft, Bands wie Oasis und Blur, junge Bands, coole Bands, auf die Seite der Linken zu ziehen. In Deutschland scheint das gewaltig schiefzulaufen. Ein junger Mensch kann kaum mit gutem Gewissen SPD wählen, denn er würde damit Ja sagen zur Musik von Peter Maffay, Udo Lindenberg, Pur.

Gabriel: Da gibt es ein Problem, das sehe ich auch so. Das Durchschnittsalter in der SPD dürfte bei 50 oder darüber liegen, und das hat natürlich auch Folgen, was den Kontakt zu jungen Künstlern angeht.

Roy: Vielleicht sind die Künstler auch sensibler geworden, was die Gefahr der Vereinnahmung anbelangt. Wir würden uns zum Beispiel nie parteipolitisch engagieren.

Holofernes: Wir engagieren uns sehr gerne und mit Hingabe für politische Ziele, für Dinge, die wir für wichtig halten - Veranstaltungen, wo es beispielsweise darum geht, daß die Leute wählen gehen sollen, würden wir immer unterstützen. Aber ich finde es schwierig, sich für eine Partei direkt zu engagieren, weil man nur mit Teilen ihrer Politik einverstanden sein kann.

Gabriel: Ich glaube, Sie finden heute kaum noch jemanden, der sagt, ich trete als Parteibarde auf. Dafür sind die Sensibilitäten zu groß, da ist wohl auch die Politik der Parteien zu brüchig. Man kann ja nicht sagen, daß wir alles so besonders geradlinig machen würden.

FAS: Verstehen "Wir sind Helden" sich als politische Band?

Holofernes: Ich denke schon, daß wir, gerade was Medien und Konsum angeht, eine sehr deutliche Meinung haben und die auch fröhlich in die Welt posaunen. Ja, ich verstehe uns schon als politische Band.

Gabriel: Ich habe in einem Interview gelesen, daß Sie sich zur rot-grünen Ecke zählen.

Holofernes: Ich würde mich politisch eher links einordnen, so war die Formulierung.

Gabriel: Sie haben sich ganz positiv über Joschka Fischer geäußert. Sie sind also jemand, der eine kulturelle Nähe zur Sozialdemokratie hat. Also macht es doch Sinn, daß wir uns unterhalten. Sie haben ein Interesse daran, daß die Politik Künstler und ihre Interessen wahrnimmt - einer wie ich hat ein Interesse daran, daß die Künstler uns wahrnehmen. Also dachte ich, triff dich mit dieser Band und hör mal zu, was die mir zu sagen hat. Ich finde, da sollte es eine möglichst geringe Barriere geben.

FAS: Das heißt, Sie geben Frau Holofernes jetzt Ihre Handynummer?

Gabriel: Wenn sie das nicht als anzüglich empfindet. Aber ich frage Sie jetzt einfach mal ganz direkt: Angenommen, es gibt morgen eine Veranstaltung gegen, sagen wir, Ausländerfeindlichkeit, bei der es darum geht, Hilfestellung zu organisieren - wären Sie da bereit, aufzutreten?

Holofernes: Es käme auf die Veranstaltung an, man müßte halt genau prüfen, welche Interessen hinter den genannten Interessen noch im Spiel sind. Aber im Prinzip ja, natürlich.

Gabriel: Sehen Sie, immerhin. Daß wir Politiker ein Interesse daran haben, daß Künstler uns unterstützen, ist ja klar, damit brauchen wir auch nicht hinter dem Berg zu halten. Natürlich wünsche ich mir, daß Leute wie Sie mir helfen, wenn ich in fünf Jahren wieder versuchen werde, eine Mehrheit für die Sozialdemokraten in Niedersachsen zu erreichen. Und wenn Sie Nein sagen, dann muß ich das akzeptieren.

Das Gespräch moderierten Johanna Adorján, Cornelius Tittel

"Guten Tag" hieß die erste Single von "Wir sind Helden", die die Band Anfang dieses Jahres bekannt machte. "Müssen nur wollen" ist die aktuelle Single; das Album "Die Reklamation" erscheint am 7. Juli.

SPIEGEL ONLINE hat den Text mit freundlicher Genehmigung der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" übernommen. Die von der "FAS" gepflegte alte Rechtschreibung haben wir beibehalten.



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