ThemaIsraelRSS

Alle Artikel und Hintergründe

  • Drucken
  • Senden
  • Feedback
 

Israel-Debatte "Je schuldiger die Juden, desto unschuldiger die Deutschen"

Konfrontation: Israelischer Soldat und palästinensischer Demonstrant nahe Ramallah Zur Großansicht
AP

Konfrontation: Israelischer Soldat und palästinensischer Demonstrant nahe Ramallah

11. Teil: Lieber EF,

so machen wir es.

Und unkoscher muss es sein, sonst komm ich nicht mit.

Ihr HB

Diesen Artikel...
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks posten:

  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Xing
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live
insgesamt 339 Beiträge
KurtFolkert 03.12.2009
..sehr gehaltvoller Artikel. Ich denke, wir wissen alle, wie man mir dem Thema umzugehen hat. Ich, als 24-jähriger und nur zu 50% deutscher Herkunft, sehe mich im Bezug auf das Schwerpunktkapitel des 20. Jahrhunderts nicht [...]
..sehr gehaltvoller Artikel. Ich denke, wir wissen alle, wie man mir dem Thema umzugehen hat. Ich, als 24-jähriger und nur zu 50% deutscher Herkunft, sehe mich im Bezug auf das Schwerpunktkapitel des 20. Jahrhunderts nicht belastet, damit ist dieser Teil abgeschlossen und nur noch ein paar daraus zu ziehenden Lehren verbunden. Israel ist aber jetzt im Augenblick daran, Geschichte zu schreiben. Jedenfalls mehr, als das eigene Land, daher spielt es auch eine nurmehr großere Rolle. Und mal ehrlich, es gibt andere Dinge, welche wesentlich viel mehr Aufmerksamkeit bedürfen - Weltweit! Jedoch haben wir eine ganze Reihe von Opis, die eben noch zu tief in der Sache drinstecken und somit dieses, wer-darf-was und wer-hat-wieviel-Schuld-Chaos am Leben erhalten..
frubi 03.12.2009
Ich habe den Briefwechsel in der Printausgabe vom Montag noch nicht ganz durch aber was ich bisher gelesen habe geht mir persönlich mal wieder deutlich zu weit. Es ist ein Genuss den beiden Herrschaften in der rhetorischen [...]
Zitat von sysopDarf man als Deutscher Israel kritisieren? Und ab wann ist solche Kritik antisemitisch? Die SPIEGEL-Reporter Erich Follath und Henryk M. Broder haben sich per E-Mail-Wechsel eines heiklen deutschen Themas angenommen - als Freunde, was sie nicht daran hindert, vom Dialog zum Angriff überzugehen. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,664960,00.html
Ich habe den Briefwechsel in der Printausgabe vom Montag noch nicht ganz durch aber was ich bisher gelesen habe geht mir persönlich mal wieder deutlich zu weit. Es ist ein Genuss den beiden Herrschaften in der rhetorischen Schlacht zuzusehen aber einige Ansichten des Herrn Broders über die Rolle Deutschlands in dieser ganzen Diskussion halte ich für deutlich überzogen. Das ganze nervt nur noch. Meine Generation hat es sooo satt sich diesen Schuh anzuziehen. Ich habe kein Schuldbewusstsein gegenüber den Juden. Mein ganzer Freundeskreis und mein sonstiges Umfeld hat dies ebenfalls nicht. Wir sehen das jüdische Volk und die Anhänger des jüdischen Glaubens als ganz normale Mitglieder der Gesellschaft. Das einzige was uns negativ auffällt (im Bezug auf Juden) ist die Tatsache, dass manche Leute als Antisemiten gebrandmarkt werden die gar keine antijüdische Haltung haben. Da schwingt der Zentralrat mal wieder mit seiner Moralkeule und diffamiert Kritiker. Ich setze mich gerne mit der deutschen Vergangenheit auseinander und habe mich sehr oft mit dem zweiten Weltkrieg beschäftigt. Aber ich bin 23 und habe auch familiär nachweislich keinen Bezug zu Kriegsverbrechern oder Nazischergen und ich lasse mir den Täterstempel durch niemanden auf der Welt anheften und Ja, ich kritisiere Israel für einige Dinge die Sie tun. Genauso kann Israel Deutschland für Dinge kritisieren. Das halte ich für ganz Normal und es wäre schlimm, wenn dies nicht mehr möglich wäre.
Rübezahl 03.12.2009
Selbstverständlich darf man als sogenannter nachgeborener Deutscher, Israrel kritisieren ! Man sollte dabei aber die Deutsche Geschichte im Hinterkopf haben. Und die Kretik muss auf Augenhöhe stattfinden, ohne dem kann es keine [...]
Selbstverständlich darf man als sogenannter nachgeborener Deutscher, Israrel kritisieren ! Man sollte dabei aber die Deutsche Geschichte im Hinterkopf haben. Und die Kretik muss auf Augenhöhe stattfinden, ohne dem kann es keine echte Freundschaft zu Israel geben.
sam clemens 03.12.2009
Mir gehts ähnlich wie frubi. Eine besondere Verantwortung sehe ich, eine persönliche Schuld empfinde ich nicht. Aber ich halte es für pervers, ein Verbrechen mit Verweis auf andere zu relativieren - das hat schon bei Nolte genervt [...]
Mir gehts ähnlich wie frubi. Eine besondere Verantwortung sehe ich, eine persönliche Schuld empfinde ich nicht. Aber ich halte es für pervers, ein Verbrechen mit Verweis auf andere zu relativieren - das hat schon bei Nolte genervt und in Bezug auf Israel und Hamas usw. ist das nicht anders. Ich weiß auch nicht, wo hier neue Sichtweisen sind - Broder streichelt wie immer nur sein Ego. Meiner Meinung auch eine Art Perversion. Das, was Grosser in der letzten FAS zum Thema gesagt hat, war erheblich lehrreicher, vernünftiger und - sehr angenehm - auch kürzer gefasst.
hanneshpl 03.12.2009
Das scheint mir das größte Problem zu sein. Die rechten Rattenfänger warten nur auf den nächsten toten Palestinenser, um jüdische Schuld mit deutschem Genozid aufzurechnen. Und weil das nicht zu stoppen ist, sollte die [...]
Das scheint mir das größte Problem zu sein. Die rechten Rattenfänger warten nur auf den nächsten toten Palestinenser, um jüdische Schuld mit deutschem Genozid aufzurechnen. Und weil das nicht zu stoppen ist, sollte die "deutsche Stimme" schweigen, wenn die Weltgemeinschaft Israel an seine Verantwortung in der Weltgemeinde erinnert.
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge! zum Forum...
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Kultur
alles aus der Rubrik Gesellschaft
alles zum Thema Israel

© SPIEGEL ONLINE 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH




Zur Person
Erich Follath, Jahrgang 1949, in Schwaben geborener Sohn ungarndeutscher Flüchtlinge, reiste als 19-Jähriger erstmals nach Israel, um dort sechs Wochen lang in einem Kibbuz zu arbeiten. Als Journalist hat er später Titelgeschichten über Israel geschrieben, israelische Politiker wie Schimon Peres und Benjamin Netanjahu interviewt und ein Buch zum Thema verfasst ("Das Auge Davids").
Zum Autor
DPA
Henryk M. Broder wurde 1946 in Kattowitz als Sohn jüdischer Eltern geboren. Broder, der von 1981 bis 1990 in Jerusalem lebte, gilt als einer der streitbarsten Autoren Deutschlands, der schon früh der Linken vorwarf, den traditionellen Antisemitismus ihrer Eltern gegen einen politisch korrekten Antizionismus eingetauscht zu haben. Sein Buch "Hurra, wir kapitulieren" über den Umgang Europas mit den Islamisten wurde 2006 ein Bestseller.





TOP



TOP