SPIEGEL-Redakteure Holger Stark und Marcel Rosenbach sind "Journalisten des Jahres"

Mit Akribie haben sie immer wieder neue Details über die NSA-Affäre aufgedeckt. Für ihre Arbeit sind die SPIEGEL-Redakteure Holger Stark und Marcel Rosenbach nun zu den "Journalisten des Jahres 2013" erkoren worden. In der Kategorie "Wissenschaft" wurde die SPIEGEL ONLINE-Redakteurin Nicola Kuhrt ausgezeichnet.

Marcel Rosenbach und Holger Stark (l.): "Scoop zum Konflikt des Jahres"
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Marcel Rosenbach und Holger Stark (l.): "Scoop zum Konflikt des Jahres"


Hamburg - Ihnen sei "der Scoop zu dem Konfliktstoff des Jahres" gelungen, teilte das "Medium Magazin" am Freitag mit. Die Zeitschrift hat die SPIEGEL-Redakteure Holger Stark und Marcel Rosenbach zu den Journalisten des Jahres ernannt.

"Stark und Rosenbach recherchierten monatelang in akribischer Detailarbeit und mit hoher Sachkenntnis die NSA-Affäre und brachten, unterstützt von weiteren SPIEGEL-Kollegen, immer wieder neue Erkenntnisse ans Tageslicht", heißt es in der Begründung der rund 80-köpfigen Jury.

In der Kategorie "Wissenschaft" wurde die SPIEGEL ONLINE-Redakteurin Nicola Kuhrt ausgezeichnet. "Newcomer des Jahres" ist die SPIEGEL-Redakteurin Özlem Gezer.

Zur "Chefredakteurin des Jahres" wurde Gabriele Fischer gewählt, die das Hamburger Wirtschaftsmagazin "Brand eins" leitet. Den Preis als "Redaktion des Jahres" erhalten das Investigativteam vom Norddeutschen Rundfunk und "Süddeutscher Zeitung" für die Berichte zu Kapitalflucht und Steueroasen sowie zur NSA-Affäre.

"In diesem Jahr waren die Recherchen der Journalisten auf vielen Gebieten besonders bemerkenswert", sagte die Chefredakteurin des "Medium Magazins", Annette Milz. Die Geehrten erhalten die undotierten Auszeichnungen, die das "Medium Magazin" in zwölf Kategorien seit 2004 verleiht, am 3. Februar in Berlin.

kha/dpa

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insgesamt 7 Beiträge
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Seite 1
mathildesch. 20.12.2013
1. Ja, das war etwas, was es lohnenswert machte
Ja, das war etwas, was es lohnenswert machte, den SPIEGEL im Abo zu haben. Danke noch einmal dafür. Echter Journalismus. Spannend. Notwendig.
mauss78 20.12.2013
2. Verdienter Preis!
weiter so!!!!
Ausfriedenau 20.12.2013
3. Eine Frage sei erlaubt!
Zitat von sysopimagoMit Akribie haben sie immer wieder neue Details über die NSA-Affäre aufgedeckt. Für ihre Arbeit sind die SPIEGEL-Redakteure Holger Stark und Marcel Rosenbach nun zu den "Journalisten des Jahres 2013" erkoren worden. Zur "Chefredakteurin des Jahres" wurde Gabriele Fischer von "Brand eins" gewählt. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/journalistenpreis-fuer-spiegel-redakteure-stark-und-rosenbach-a-940297.html
Und wann wechseln sie zu SPRINGER wie vor ihnen bereits Aust, Mascolo, Broder und Matussek? Dafür hat DER SPIEGEL diesen Blome von Springer bekommen. Journalismus ist beliebig, austauschbar und zunehmend ohne Haltung, wie Bascha Mika sagt, und trotzdem haben die beiden gute Arbeit abgeliefert. Sehr oft schreiben Journalisten einfach voneinander ab und verfestigen eine mediale Einheitsmeinung, die nicht selten auch noch falsch ist. Der Journalismus befindet sich in einer kritischen Phase!!"
huberwin 20.12.2013
4. Herzlichen Glückwunsch,
der Preis ist wirklich verdient. Nur schade, das er keine realen Folgen hat. Das Profalla Wort: Die Affäre ist beendet ....hat leider nicht nur die Politik bestimmt , sondern ist weitübergreifend in der Gesellschaft vorhanden. Freiheit passe, doch die meisten interessiert es nicht! Bitte bleibt genauso dran was deann in der Folge aus der Recherche resultiert.
titopoli 20.12.2013
5. Herzlichen Glückwunsch
Der Preis ist verdient.
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